Mythos Mittagsfrau. Erzähle weiter und lebe! (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 1/4)
Blanker Horror
26.06.2026 • 23 Min.
Geralt nennt sie „Noonwraith". Die Polen nennen sie Południca. Und in der Lausitz fürchtete man sie als Mittagsfrau – mit Sichel in der Hand. In Teil 1 unserer neuen vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" graben wir aus, woher das tödlichste Gespenst der slawischen Sagenwelt wirklich kommt: ein Dämon, der nicht in der Nacht erscheint, sondern im gnadenlosen Licht der Mittagsstunde.Wir folgen ihr vom Witcher-Vertrag „Die Weiße Frau" über die sorbischen Sagen der Lausitz und den biblischen „Mittagsdämon" bis zu Dvořáks schauriger Tondichtung – und fragen am Ende, was CD Projekt Red am alten Mythos verändert hat. Und warum. ? Weiterführende Quellen & Literatur: Karl Haupt: Sagenbuch der Lausitz, Bd. 1 (Leipzig 1862) – „Die Mittagsfrau. Připolniza" Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Bd. 2 (Dresden 1855/1874) – „Das Mittagsgespenst" Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche (Graz 1880) Friedrich Sieber: Wendische Sagen (1925) – „Die Mittagsfrau fragt zu Tode" Elias Canetti: Masse und Macht (1960), Kapitel „Frage und Antwort" Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian (Volkskultur der Slawen) Karel Jaromír Erben: Kytice (1853), Ballade „Polednice" Antonín Dvořák: Polednice (Die Mittagshexe), Op. 108 (1896) Forschung des Sorbischen Instituts / Serbski institut zur Mittagsfrau Psalm 90,6 (Vulgata): „daemonium meridianum" ---- Kanalmitglied werden:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join -----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de