#14 Guido Gizinski
#14 Guido Gizinski

#14 Guido Gizinski

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07.04.2026 • 1 Std. 28 Min.

Sein eigener Weg war alles andere als geradlinig. Eigentlich wollte Guido in die bunte Welt der Werbung, landete dann aber in einer Ausbildung zum Industriekaufmann. Ein Umweg, der ihn durch eine krachend gescheiterte Bewerbung bei Ferrero seine wichtigste Lektion lehrte: Disziplin und Vorbereitung sind das Fundament für alles, was folgt. Diese Erfahrungen helfen ihm heute, ein hochspezialisiertes Unternehmen mit einer Mischung aus Ruhrgebiets-Lockerheit und harter Kante zu führen. Heute arbeitet Guido genau an der Schnittstelle zwischen Hightech-Geotechnik und dem Erhalt von Werten. Bei URETEK sieht er jeden Tag, wie Gebäude wortwörtlich den Halt verlieren – und wie er sie mit der Kraft von zehn Elefanten pro Quadratmeter wieder stabilisiert. Gleichzeitig blickt er kritisch auf die deutsche Politik und Wirtschaft, in der er ein massives Umsetzungsproblem sieht, das uns als Standort ausbremst. Und trotzdem klingt er im Gespräch überraschend bodenständig. Für Guido ist die „Schlüsselloch-Chirurgie“ an Gebäuden kein Hexenwerk, sondern eine Frage der richtigen Methode und des Willens, Dinge einfach anzupacken. Er liebt den Moment, in dem aus Skepsis Staunen wird – ein Stolz, den er seit dem „Ritterschlag“ durch die Sendung mit der Maus sogar als QR-Code auf seiner Visitenkarte trägt. Wir sprechen über zwei Perspektiven: Technik und Unternehmertum. - Über 50 Tonnen Hubkraft, minimalinvasive Injektionen und warum wissenschaftliche Belege für ihn die Basis jedes Vertrauens sind. - Über das „Ronaldo-Prinzip“ im Mittelstand, das Management-Modell Familie und den täglichen Sport als mentalen Anker. - Und über die Frage, warum Deutschland endlich anfangen muss, wie ein gesundes Unternehmen zu handeln, statt nur Probleme in Endlosschleifen zu analysieren. Ein Gespräch über echte Macher-Mentalität, den Stolz auf das eigene Handwerk und darüber, warum ein stabiles Fundament immer mit der eigenen Einstellung beginnt.