Alternative Investments - Alles außer Aktien und Anleihen
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IP Investoren Plattform


Podcast

Alternative Investments – Alles außer Aktien und Anleihen Der IP-Investoren-Plattform Podcast bietet institutionellen Investoren fundierte Einblicke in die Welt der alternativen Investments jenseits von Aktien und Anleihen. Themen wie Real Estate, Infrastructure, Private Equity, Venture Capital und Private Capital stehen ebenso im Fokus wie ESG, Impact Investing und Liquid Alternatives. Wir beleuchten die neuesten Trends und Technologien, darunter Künstliche Intelligenz, Blockchain und Krypto-Assets und analysieren, wie diese die Investmentwelt verändern. Mit Expertenmeinungen, Marktanalysen und praxisnahen Strategien liefern wir wertvolle Informationen für eine optimale Portfoliodiversifikation. Ihr Wissensvorsprung für fundierte Entscheidungen – jetzt reinhören!

Alle Folgen

  • Die Lasagne-Strategie. Lutz Klaus über das Return Stacking. "Ich mag nicht vor die Hunde gehen, wenn die Märkte crashen"

    Vor 4 Tagen22:04

    Klassische Mischfonds versprechen seit Jahrzehnten das Beste aus zwei Welten: Aktien für Rendite, Anleihen für Stabilität. Doch spätestens 2022 hat gezeigt: Wenn Aktien und Anleihen gleichzeitig fallen, wird aus Diversifikation schnell Enttäuschung. "Multi-Asset muss neu gedacht werden." Nicht nur mischen, sondern schichten. Das Stichwort lautet Return Stacking. "Das Verlangen nach guter Performance ist eben groß. Und ich mag nicht vor die Hunde gehen, wenn die Märkte crashen." Collateral, Core Beta, Stack und Tail-Hedge. Return Stacking ersetzen immer öfter klassische Mischfonds. Wenn Aktien und Anleihen gleichzeitig fallen, wird aus Diversifikation schnell Enttäuschung. Lutz Klaus, Chief Investment Officer von Tungsten Capital Management im IP Invesorenplattform Podcast über die Schicht-Strategie (wie bei einer Lasagne): "Collateral ist die Sicherheit. Das Core-Beta-Portfolio ist dieser Aktien-Renten-Mix. Wir bevorzugen einen konservativen 30-70-Mix. Eine weitere Absicherung ist das Tail-Hedging."

  • Tobias Andrist (EBL Elektra Baselland): "Wir schauen zufrieden in den Spiegel, weil wir mitinvestiert sind"

    15.03.202628:02

    Krawatte oder Kilowatt: Warum sollte ein Investor sein Geld lieber einer Genossenschaft geben als einem klassischen Asset Manager? "Die heutige Situation zeigt, dass die alten Investmentmodelle auslaufen, vor allem im erneuerbaren Energiebereich", so CEO Tobias Andrist von der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland), einem Schweizer Energieunternehmen, das sich auf die Versorgung mit Strom und Wärme sowie den Ausbau erneuerbarer Energien (Wind, Solar, Wasser) mit unterschiedlichen Investmentvehikeln konzentriert. "Unsere Organisation definiert sich nicht über Größe, was man oft am Umsatz sieht oder anderen Faktoren, sondern über die Nachhaltigkeit der Entwicklung. Genossenschaftlich ticken wir also ein wenig anders." Über den extrem volatilen Energiemarkt und die zukünftigen Baumaßnahmen von zum Beispiel Batteriespeicheranlagen erklärt Andrist: "Fire and forget - die Zeiten sind vorbei. Die Preise, die Batterien momentan realisieren können, sind sehr hoch. Das ist ein super Investmentcase." Die aktuellen Projekte: X-Invest: 6 bis 9 % Rendite nach allen Kosten, ohne Hedging. Mehr dazu: https://www.ebl-invest.ch/de/

  • Transaktionsfinanzierung - Stromautobahn statt Hockey-Stick: Warum TransnetBW für Anleger planbar bleibt

    13.01.202620:31

    Pascal Scheeff, Senior Manager für Transaktionsfinanzierung bei der LBBW Asset Management, erklärt, warum Übertragungsnetzbetreiber die Netzfrequenz stabil bei 50 Hertz halten müssen, also das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch. Bis 2045 könnte sich der Strombedarf grob verdoppeln, getrieben von Industrie, Wärmepumpen und Elektromobilität. Deutschland bleibt trotzdem robust, 2024 waren es im Schnitt rund 11 Minuten Stromausfall pro Person. TransnetBW betreibt in Baden-Württemberg ca. 3.100 km Höchstspannungsnetz. ULTRANET und SuedLink sowie Umspannwerke und Transformatoren treiben die Investitionen. Für Anleger zählt die Anreizregulierung: Die Bundesnetzagentur legt die Eigenkapitalverzinsung fest, aktuell ca. 7 %. Nach Kosten erwartet Scheeff etwa 5 % laufende Ausschüttung. Das Südwest Konsortium hält 24,95 % an TransnetBW, investierbar über einen geschlossenen Spezialfonds ab 1 Mio. Euro. Tickets reichen von 1 Mio. Euro bis über 200 Mio. Euro, rund 60 Investoren. NAV 106,5 nach rund 1,5 Jahren. Fundraising-Runde 3: 628 Mio. Euro nach 1,1 Mrd. Euro zuvor. Nur für B2B Kunden.

  • Bezahlbarer Wohnraum als Investment: So skaliert DAUTRUS den geförderten Wohnungsbau - Anleihe 10 % Coupon

    20.11.202520:06

    DAUTRUS Capital AG besteht seit 2017 und hat sich fokussiert, auf öffentlich geförderten Wohnungsbau und Projekte der Daseinsvorsorge. Das Unternehmen agiert als Entwickler, Investor und Strukturierer: kommunale Grundstücke sichern, Förderfähigkeit herstellen, planen und mit regionalen Partnern umsetzen - bevorzugt in Holzständer-Hybrid-Bauweise. In Bayern ermöglicht die einkommensorientierte Förderung (3 Einkommensklassen, Erstvermietung) regionsbezogen Mieten von z.b. 5,50-7,50 Euro/m²; Differenzen zur Referenzmiete gleichen Förderbausteine aus. Die Finanzierung kombiniert Eigenkapital und Landesdarlehen; große Quartiere z.B. in Leipzig ergänzt die KfW mit günstigen und zeitlich auskömmlichen Zinskonditionen. Das senkt Zinsrisiken und erhöht die Planungssicherheit. Die Pipeline liegt bundesweit bei ca. 300 Mio. Euro Projektvolumen, darunter eine Quartiersentwicklung in Leipzig-Krottendorf mit 539 Einheiten Projekte in Bruchsal, Freiburg, Schwabach, Hof und Rehau. Ziel ist ein wachsender Eigenbestand neben Transaktionen mit institutionellen Partnern. Hinweis: DAUTRUS hat eine Unternehmensanleihe (bis 50 Mio. Euro, Open Market Frankfurt, Laufzeit bis 2030, Coupon 10 %). Mehr: https://www.dautrus-capital.com

  • Megan Chew (Carmignac) über den Private Equity Evergreen Fonds: Kein Nischenbereich, sondern hoch professioneller Markt

    06.11.202513:40

    „For Professionals Only“ Die unabhängige sowie langfristige Investmentstrategie beim Vermögensverwalter Carmignac beruht auf den Werten Freiheit und Mut. Megan Chew ist Fondsmanagerin des Private Evergreen Fonds, welcher auch externen Investoren Zugang gewährt. Wie funktioniert der Secondary Private Equity Market? "Das ist kein Nischenbereich mehr: Die Investoren erhalten die Chance, in reifere bereits laufende Private-Equity-Portfolios einzusteigen." Und dies mit attraktiven "expected Returns" sowie einem schnelleren Kapitalrückfluss. Investment-Horizont: 5 Jahre. Der Evergreen-Fonds ist geographisch stark diversifiziert - Fokus: Europa und Nordamerika. "Der IPO-Markt steht auf der Bremse", so Chew, "in diesem Umfeld gewinnen Secondary-Strategien an Attraktivität."

  • "Es gibt niemals ein One-fits-all Investment" - wie FERI als Transmissionsriemen Private-Markets-Portfolios baut

    30.09.202515:02

    Im IP Investorenplattform Podcast spricht Peter Heinrich mit Nicole Grützmacher (Alternative-Investment-Spezialistin bei FERI) über ihren Job als "Transmissionsriemen" zwischen Investmentteams und Kunden. FERI fokussiert sich im Private-Markets-Bereich auf vier Segmente: Private Equity, Infrastruktur, Real Estate und Private Debt - ergänzt um Hedgefonds. Betreut werden v. a. Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen, aber auch Family Offices und vermögende Privatkunden; sinnvoll wird es ab ca. 5 Mio. Euro. Im Markttrend 2025 sieht FERI besonders Nachfrage nach Infrastruktur und Private Debt, häufig zur Ergänzung bestehender Allokationen. Beispiel Private Debt: ein europäischer Manager mit Asset-backed-Krediten für kleine und mittlere Unternehmen, besichert u. a. durch Immobilien und erneuerbare Energien - mit planbaren Zahlungsströmen und bewusstem Europa-Fokus. Beispiel Infrastruktur: Core/Core-Plus-Strategien mit sektoragnostischem Ansatz und gut prognostizierbaren Cashflows, wenn laufende Ausschüttungen gewünscht sind. In Private Equity liegt der Schwerpunkt auf Secondary-Fonds (u. a. GP-led-Transaktionen im Small/Mid-Segment), um die J-Curve zu glätten und schneller in Erträge zu kommen. Kern von FERIs Angebot ist eine tiefe, managernahen Due Diligence - vom Track-Record über Team-Incentives bis zu Vor-Ort-Terminen und Datenraum-Analysen. Orientierung liefert zusätzlich das FERI Cognitive Finance Institute, das langfristige Entwicklungen antizipiert. Der USP: unabhängige Beratungsexzellenz eines europäischen Multi-Asset-Hauses über neun Assetklassen - mit Portfolios, die auf Ziele, Laufzeiten, Risikoprofil und Cashflow-Bedarf der jeweiligen Kundengruppe maßgeschneidert werden. Oder kurz: kein Maßanzug von der Stange, sondern passgenaues Private-Markets-Investieren mit "Transmissionsriemen" Grützmacher.