Beziehungsecho?️ Beziehungen - psychologisch reflektiert
Beziehungsecho?️ Beziehungen - psychologisch reflektiert

Beziehungsecho?️ Beziehungen - psychologisch reflektiert

Katarina Fiehn


Podcast

?️ „Beziehungsecho“ – der Podcast über wahre Verbindung. Eine Achterbahnfahrt, mit Tiefgängen durch Scheidung, mit Aufschwung durch Sugar-Dating, Talfahrten auf dunklen Pfaden und ein Höhenflug in einer neuen Beziehung? In Beziehungsecho geht es um Inspiration und neue Wege in der Liebe. Cat, Paar- und Familienberaterin in Ausbildung, erzählt offen von Sugar-Dating, Abschieden und persönlichen Wendepunkten – von Momenten, in denen Beziehungen zerbrechen, und Chancen, die daraus entstehen. Begleitet wird sie von Psychotherapeut Christian Püttmanns, der mit Impulsen aus Psychologie und Paartherapie zeigt, wie Nähe, Vertrauen und Liebe wachsen können. Ein Podcast für alle, die trotz Umwegen an die echte Liebe glauben. ? Mehr zu Christian: www.centrevive.com ? Mehr zum Podcast: www.beziehungsecho.com

Alle Folgen

  • Trauma in der Kindheit - Kann das die Persönlichkeit stärken?

    27.04.202630:37

    Kann ein Trauma aus der Kindheit uns wirklich stärker machen – oder hinterlässt es nur Wunden? In dieser persönlichen und tiefgehenden Folge sprechen Cat und Christian Püttmanns über die Auswirkungen von Kindheitstrauma auf Selbstwert, Beziehungen und unsere innere Entwicklung. Du erfährst: warum frühe Erfahrungen unser gesamtes Leben prägen wie Scham, Schuld und alte Muster entstehen weshalb wir immer wieder in ähnliche Beziehungen geraten und ob – und wann – Schmerz tatsächlich zu Stärke werden kann Cat teilt offen ihre eigene Geschichte und zeigt, wie sie ihren Weg aus der Scham hin zu mehr Selbstwirksamkeit gefunden hat. Gleichzeitig wird klar: Trauma kann stärken – aber es hat auch seinen Preis. ? Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie sie ihre Vergangenheit nicht nur verarbeiten, sondern daraus echte innere Stärke entwickeln können.

  • Offene Beziehung versus Polyamorie: was passt wirklich zu Dir?

    13.04.202628:49

    In dieser Folge von Beziehungsecho sprechen Katarina Fiehn und Christian Püttmanns über ein Thema, das Beziehungen erschüttern kann: Polyamorie – besonders innerhalb einer bestehenden Ehe. Ausgehend von einem ehrlichen Hörerbrief steht eine zentrale Frage im Raum: ? Was passiert, wenn ein Partner plötzlich mehr will – mehr Freiheit, mehr Beziehungen, mehr Leben? Katarina teilt dabei offen ihre eigenen Erfahrungen mit Solo-Polyamorie und beschreibt diese Phase als bereichernd, aber auch emotional und organisatorisch herausfordernd. Gleichzeitig wird deutlich: ? Polyamorie ist keine einfache Lösung für bestehende Beziehungsprobleme – sondern oft eine Königsdisziplin, die hohe emotionale Reife, Ehrlichkeit und klare Kommunikation erfordert. Gemeinsam beleuchten sie die wichtigsten Aspekte: Der Unterschied zwischen Polyamorie und offener Beziehung Warum der Wunsch nach Öffnung oft aus unerfüllten Bedürfnissen entsteht Welche Rolle Selbstwert, Verlustangst und kindliche (regressive) Muster spielen Warum viele Paare an der Umsetzung scheitern Und weshalb es entscheidend ist, sich ehrlich zu fragen: ? Will ich das wirklich – oder habe ich Angst, meinen Partner zu verlieren? Ein weiterer zentraler Punkt ist die sogenannte Sunk Cost Fallacy: ? Viele Menschen bleiben in Beziehungen, weil sie bereits so viel investiert haben – Zeit, Gefühle, Familie – auch wenn die Verbindung längst nicht mehr erfüllt. Die Folge macht klar: ? Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – aber es braucht radikale Ehrlichkeit mit sich selbst. ? Und manchmal ist nicht die Öffnung der Beziehung die Lösung – sondern die Rückkehr zur Verbindung… oder der mutige Schritt, loszulassen.

  • Freundschaft nach 25 Jahren per WhatsApp beendet - Umgang mit Veränderungen in Freundschaften

    30.03.202628:08

    Eine Nachricht. Ein Sonntagmorgen. Und plötzlich ist eine 25-jährige Freundschaft vorbei. In dieser persönlichen Folge von Beziehungsecho erzählt Cat, wie sie nach einem tiefgreifenden Lebensumbruch – dem Ende ihres Co-Parenting-Modells – von einer langjährigen Freundin per WhatsApp verlassen wird. Kein Gespräch, keine echte Erklärung. Nur Worte, die freundlich klingen, aber keine echte Essenz tragen. Gemeinsam mit Christian Püttmanns taucht sie in die psychologischen Hintergründe ein: Warum Freundschaften oft still oder abrupt enden Wieso WhatsApp-Trennungen emotional so verletzend sind Welche Rolle Entwicklung, Werteverschiebung und Identitätswandel spielen Was Konfluenz ist – und warum sie Freundschaften so intensiv macht Wie man eine Freundschaft respektvoll beendet (und warum das kaum jemand kann) Diese Folge ist ehrlich, verletzlich und analytisch zugleich – und richtet sich an alle, die schon einmal erlebt haben, wie sich ein Mensch plötzlich aus ihrem Leben verabschiedet hat. ? Denn manchmal gibt es kein Skript für Abschiede. Aber vielleicht ein neues Verständnis für das, was bleibt.

  • Wenn der Ehemann stirbt – und die Sehnsucht nach Nähe bleibt

    16.03.202634:31

    Der Tod eines Partners verändert alles. Doch was passiert, wenn nach der Trauer irgendwann wieder die Sehnsucht nach Nähe, Liebe und Partnerschaft auftaucht? In dieser Folge des Podcasts BeziehungsECHO spricht Cat mit Ulrike über einen Weg, den viele Menschen gehen – über den aber nur selten offen gesprochen wird: Wie findet man nach dem Tod des eigenen Mannes wieder zurück ins Leben und vielleicht sogar in eine neue Beziehung? Ulrike erzählt von ihrem Verlust, dem Leben als alleinerziehende Mutter und den Herausforderungen, nach vielen Jahren wieder jemanden kennenzulernen. Von skurrilen Tinder-Erfahrungen bis hin zur Frage, warum Dating heute oft so schwierig geworden ist. Psychologe und Psychotherapeut Christian Püttmanns ordnet die Erfahrungen ein und spricht über: die Sehnsucht nach Nähe nach einem schweren Verlust Online-Dating vs. echte Begegnungen das berühmte „Peng“-Gefühl beim Kennenlernen warum starke Frauen Männer manchmal einschüchtern und warum viele Menschen trotz allem weiterhin nach echter Liebe suchen. Eine ehrliche Folge über Trauer, Mut, Dating und die Frage: Darf man sich nach dem Tod des Partners wieder verlieben?

  • Sucht in der Familie — Warum wir die Muster unserer Eltern oft wiederholen

    02.03.202625:55

    In dieser besonderen Premiere sitzen Cat und Christian erstmals vis-à-vis im Studio — nicht per Telefon, sondern live gegenüber. Ausgangspunkt ist Cats eigene Geschichte: ein alkoholabhängiger Vater, eine persönliche Krise in der Lebensmitte und die erneute Begegnung mit Sucht im nahen Umfeld. Christian macht gleich zu Beginn klar: Sucht ist nicht automatisch Depression. Zwar können beide zusammen auftreten, doch Alkoholabhängigkeit ist eine eigenständige Erkrankung mit eigenen Diagnosekriterien. Entscheidend sei nicht die Etikette, sondern die Frage: ? Welche Funktion erfüllt die Sucht? Menschen greifen zu Alkohol, Pornografie, Glücksspiel oder Social Media nicht aus Spaß an der Selbstzerstörung, sondern weil das Verhalten etwas reguliert — Angst, Leere, Stress, Einsamkeit oder Überforderung. Sucht wird so zum „Ast, auf dem man sitzt“. Nimmt man ihn weg, ohne Ersatz zu schaffen, droht der Absturz. Ein zentrales Thema ist die familiäre Weitergabe von Mustern. Wer mit Sucht in der Herkunftsfamilie aufgewachsen ist, begegnet ihr im Leben häufig erneut — nicht zwingend genetisch, sondern durch gelernte Dynamiken, Bindungsstile und unbewusste Vertrautheit. Cat beschreibt, wie ein Lebensumbruch — Hausverkauf, neue Familienkonstellation, Unsicherheit — bei ihr selbst zu emotionalem „Glatteis“ führte. Entscheidend war jedoch die Selbstwahrnehmung: das rechtzeitige Erkennen der Gefahr und das aktive Gegensteuern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Partnerschaften mit suchtbelasteten Menschen. Christian unterscheidet klar zwischen zwei Ebenen: 1. Selbstschutz: Grenzen setzen, nicht mittrinken, Kontakt reduzieren, Verantwortung zurückgeben. 2. Unterstützung: Sorgen ausdrücken, spiegeln, motivierende Fragen stellen — ohne zu kontrollieren oder zu retten. Besonders wichtig ist dabei das Konzept des Motivational Interviewing: Veränderung funktioniert am nachhaltigsten, wenn die Motivation aus der Person selbst kommt, nicht durch Druck von außen. Auch Co-Abhängigkeit wird thematisiert: Manchmal stabilisiert das Umfeld unbewusst die Sucht, weil sie kurzfristige Vorteile bringt — etwa mehr Nähe, weniger Konflikte oder emotionalen Zugang. Zum Ende öffnet sich das Gespräch auf therapeutische Grundhaltungen: Schweigepflicht, Geheimnisse in der Paartherapie, Affären und die Frage, ob Beziehungen trotz schwerer Belastungen gerettet werden können. Christians Position: Therapie ist kein moralisches Gericht, sondern ein Raum, um Arbeitsaufträge zu erfüllen und individuelle Lösungen zu finden. ? Zentrale Erkenntnisse der Folge Sucht ist meist eine Bewältigungsstrategie, keine Charakterschwäche. Alkoholabhängigkeit und Depression können zusammen auftreten, müssen es aber nicht. Frühe familiäre Erfahrungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, später wieder mit Sucht konfrontiert zu werden. Ohne neue Strategien lässt sich eine Sucht kaum dauerhaft loslassen. Angehörige brauchen klare Grenzen, nicht Selbstaufopferung. Veränderung gelingt am besten durch intrinsische Motivation.

  • Neue Liebe ab 50: So klappt Partnersuche in den Silver Years wirklich

    16.02.202623:26

    In dieser Podcastfolge von Beziehungsecho geht es um Partnerschaften in der zweiten Lebenshälfte („Silver Years“) und die Frage, wie viel Nähe, Freiheit und Abhängigkeit eine erfüllte Beziehung braucht. Im Mittelpunkt steht das Konzept der Interdependenz — das Gleichgewicht zwischen Autonomie und Verbundenheit. Anhand persönlicher Erfahrungen aus Online-Dating, Bindungstheorie und psychologischer Perspektiven wird deutlich, warum Beziehungen jenseits der Lebensmitte oft komplexer, aber auch bewusster und erfüllender sein können. Themen wie Bindungsstile, Erwartungen, Kommunikationsfähigkeit, biografischer „Rucksack“ und Selbstreflexion zeigen, dass Beziehungsglück weniger vom perfekten Partner als von innerer Klarheit und Abstimmung abhängt.