DRK kreuz & quer
DRK kreuz & quer

DRK kreuz & quer

Antje Habermann


Podcast

Kreuz & quer: Durchs schöne Mecklenburg-Vorpommern und vor allem durch die Vielfalt unseres Roten Kreuzes. Herzlich willkommen! Wir sind so viel mehr als 112, Herz-Druck-Massage und Blutspende. Wir sind lebendige Vielfalt. An Aufgaben. An Menschen. Fast 40.000 Engagierte im Deutschen Roten Kreuz. Du bist eine, einer von ihnen. Dein Gesicht, das steht für diese lebendige Vielfalt. Dich und dein Engagement – das will ich zeigen. Sichtbarer machen. Greifbarer. Nahbarer. Hörbar! Ich? Bin Antje. Das ist mein Herzensprojekt. Gemeinsam mit dir und den Kollegen will ich der Welt zeigen, was wir alles Gutes tun. Warum wir machen was wir machen. Bei kreuz & quer lernst du deine Kollegen noch besser kennen. Zusammen reisen wir von Kita-Spielplatz bis Pflegeheim – von Rettungsschwimmer-Turm bis Suchhunde-Training. Du begegnest hier Menschen, die das Rote Kreuz in Mecklenburg-Vorpommern verkörpern. Kurzum: Du triffst Menschen an genau dem Ort, wo sie wirken. Lass uns doch gemeinsam HALLO sagen. Denn mit einem HALLO beginnen die besten Geschichten. Du weißt doch, Geschichten gibt es hier wie Sand im Land. Genug. Engagierte Menschen – wie Dich - auch. Kreuz & quer – der Podcast des DRK in Mecklenburg-Vorpommern.

Alle Folgen

  • Notfall oder Einsamkeit? Oft beides.

    Vor 2 Tagen10:40

    Der Notruf klingelt. Kein Herzstillstand. Kein Unfall. Ein Mensch, der nicht mehr weiterweiß und niemanden hat, den er anrufen kann. Auch das ist Notarztarbeit 2026. Dr. Daniela Kanz macht das auf Usedom. Sie leitet den notärztlichen Dienst des DRK in Mecklenburg-Vorpommern und redet in der neuen Folge von „kreuz & quer" so, wie ich es mag: klar, direkt, ohne Hochglanzrhetorik. Ein 24-Stunden-Dienst. Mal ein Schwerstverletzter, bei dem jede Sekunde zählt. Mal ein Mensch in psychischer Krise, dem niemand helfen will oder kann. Gleiche Schicht. Gleicher Mensch. Völlig andere Anforderung. Und das System? Kratzt an seinen eigenen Grenzen. Daniela spricht darüber, warum Notärzte Deutschland verlassen. Warum der Telenotarzt mehr ist als ein technisches Upgrade. Und warum ein eigener Ärztepool beim DRK ein smarteres Modell ist, als einfach Honorarärzte zu buchen - wenn's brennt. Ihr Satz, der hängen bleibt: „Wir brauchen Ressourcen dort, wo Menschen niemanden mehr haben." Wer entscheidet, wo Notfallversorgung aufhört und gesellschaftliche Verantwortung anfängt?

  • Macht das alles noch Sinn?

    29.04.202617:25

    Wir reden viel über Sinn. Über Haltung. Über Verantwortung. Aber ganz ehrlich: Wer handelt? Ich erlebe beides: Momente, in denen Menschen sich wirklich einbringen und verbinden. Da entsteht viel Klarheit und Kraft. Auf der anderen Seite ist da der Alltag, in dem viele sich zurückziehen. Warten. Zusehen. Genau darum geht’s in diesem Gespräch in der neuen Podcastfolge. Mein Gast: Jörg Klingohr. Sozialhydrauliker – so nennt er sich selbst. Wir sprechen darüber, was Menschen wirklich antreibt, sich einzubringen - und warum heute genau das brüchig wird. Ehrenamt? Nö, kein Extra. Eher der Puls, der zeigt, ob unsere Gesellschaft noch schlägt. Und Führung? Funktioniert nicht mehr über Ansagen von oben. Heute geht’s eher darum, als Führungskraft mehr „Begeisterungscoach“ zu sein: Seine Energie, Freundlichkeit und Motivation an Mitarbeitende zu verschenken. Jörg kennt das gut. Er ist selbst erfolgreicher Unternehmer, Comedian und Wirtschaftspsychologe. „Sei ein verantwortlicher Enthusiast.“ Das sagt Jörg. Das gefällt mir. Bist du einer? Dieses Gespräch meint dich. Mich, uns alle.

  • Was passiert hinter der Sirene?

    14.04.202638:17

    Wenn die Sirene losgeht, vertraust du. Aber weißt du eigentlich, worauf? Ein Martinshorn zerreißt die Nacht. Ein Rettungswagen kämpft sich durch den Verkehr. Du siehst den Einsatz. Selten aber das System dahinter. In der neuen Folge von DRK „kreuz und quer“ spreche ich mit René Kieselmann – Jurist und Rettungsdienstler. Einer, der beide Welten kennt: Paragrafen und Praxis, Schreibtisch und Einsatzstelle. René macht etwas sehr klar: Es geht um mehr als Rettungsdienst. Es dreht sich um ein feinaustariertes Hilfeleistungs-System. Das nur funktioniert, wenn alles ineinandergreift: Rettungsdienst. Katastrophenschutz. Ehrenamt Und: René legt den Finger in die Wunde: Wenn Rettungsdienst wie eine x-beliebige Dienstleistung behandelt wird, kippt das System. Wenn der Preis entscheidet, verlieren Qualität und Verlässlichkeit. Wenn Strukturen brechen, trifft es nicht nur Organisationen – sondern Menschen. Was braucht es also, damit das System auch morgen stabil bleibt? Drei klare Antworten: Qualität. Resilienz. Wirtschaftlichkeit. Nicht gegeneinander, sondern im Gleichgewicht. Und der wichtigste Punkt: Dieses System lebt von Menschen. Im Beruf. Im Ehrenamt. Viel Freude beim Hören.

  • Warteliste fürs Helfen - wer hätte das gedacht?

    31.03.202610:42

    „Der letzte Gruppenleiter-Lehrgang war komplett ausgebucht – mit Warteliste.“ Ein Satz aus dem Gespräch mit Dana Krause, der Mut macht. Denn er zeigt: Jugendengagement lebt. In dieser Folge von „DRK kreuz und quer“ spreche ich mit Dana Krause, Landesleiterin des Jugendrotkreuzes Mecklenburg-Vorpommern, darüber, was junge Menschen heute bewegt – und warum das Jugendrotkreuz für viele der erste Schritt ins Ehrenamt ist. Im JRK geht es um mehr als Erste Hilfe. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, sich auszuprobieren, eigene Ideen einzubringen und Teil einer Gemeinschaft zu werden, die trägt. Im Podcast erfährst du auch: • warum Erste Hilfe für viele junge Menschen der Einstieg ins Ehrenamt ist • welche Herausforderungen Jugendarbeit im Flächenland MV mit sich bringt • und warum Zusammenarbeit im Roten Kreuz neue Chancen für das Jugendrotkreuz eröffnet Oder, wie Dana es beschreibt: „Das Jugendrotkreuz lebt davon, dass Kinder und Jugendliche ihr JRK-Leben selbst gestalten.“ Eine Podcastfolge über Engagement, Gemeinschaft und eine Generation, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Viel Freude beim Hören.

  • Mitten im Maschinenraum: next level Ehrenamt

    19.03.202615:15

    133 Rotkreuzler aus Mecklenburg-Vorpommern in einem Raum. Ideen prallen aufeinander, Notizen wachsen an den Wänden, Gespräche überlagern sich. Hier wird Ehrenamt neu gedacht. Unsere Zukunftstage waren kein gemütlicher Workshop – eher ein intensiver Denkraum – ein Maschinenraum im besten Sinne. Im Zentrum stand eine Frage: Wie bleibt Engagement stark in einer Welt, die immer schneller wird? Köpfe rauchten, Ideen flogen durch den Raum. Wir widersprachen, bauten Gedanken weiter, lachten – und schauten ehrlich hin. Denn Ehrenamt ist keine romantische Idee. Es ist die Frage, wie Menschen heute Zeit, Kraft und Herz für andere einsetzen können – und was wir verändern müssen, damit Engagement auch morgen funktioniert. Und trotz all der Arbeit lag etwas in der Luft: Leichtigkeit. Rückenwind für unser Deutsches Rotes Team in Mecklenburg-Vorpommern – und damit fürs Ehrenamt. Mitten in diesem Trubel habe ich mir einen der Köpfe hinter dem Wochenende vors Mikro geholt: Felix Bäsell, Ehrenamtskoordinator im DRK-Kreisverband Rügen-Stralsund. Wir sprechen über Tradition und Aufbruch, über notwendige Veränderungen – und über das, was bei aller Digitalisierung bleibt. Oder wie Felix es im Gespräch auf den Punkt bringt: „Wir können die besten Tools entwickeln – aber ohne Mensch geht es nicht.“ Eine Folge über Gemeinschaft, Verantwortung – und darüber, wie Ehrenamt auch morgen funktioniert. Drei Gedanken aus dem Gespräch mit Felix: • Ehrenamt ist das Fundament des DRK: Ohne Engagement vor Ort funktioniert Hilfe nicht – ob im Katastrophenschutz, in der Wasserrettung oder in der sozialen Arbeit. • Das DRK muss moderner werden: Nach über 150 Jahren braucht es neue Wege, mehr Zusammenarbeit und mutigere Strukturen. • Am Ende entscheidet der Mensch: Tools und Konzepte helfen – aber ob Menschen bleiben, entscheidet, ob es menschelt.

  • Bundesverdienstkreuz auf vier Pfoten.

    04.03.202613:49

    Eine Tierärztin. Eine Nase. Sekunden, die entscheiden.