GfA - KulturWelten
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GfA - KulturWelten

Dr. Dr. Brigitte E.S. Jansen


Podcast, Kultur

Herzlich willkommen bei "GfA - Kulturwelten" - dem Podcast der GfA Themengruppe Kunst-Kultur-Galerie-Musik für eine faszinierende Reise durch die Welten der Kultur! Wir laden Sie ein, mit uns aktuelle Trends zu entdecken und gleichzeitig in die beeindruckende Kulturlandschaft vergangener Epochen einzutauchen. Begleiten Sie uns auf dieser abwechslungsreichen Reise durch die Kulturen der Welt. Mit "Kulturwelten" entdecken Sie mit jedem Podcast eine neue Facette von Kunst, Musik, Literatur und mehr – sowohl im Hier und Jetzt als auch im Rückblick auf prägende Epochen der Menschheitsgeschichte. Abonnieren Sie uns jetzt und lassen Sie sich inspirieren!

Alle Folgen

  • Fotorealismus - 2: „Die Avantgarde — Wenn die Kamera lügt: Dada, Surrealismus und die Frauen der Moderne

    10.09.202657:43

    Was passiert, wenn Fotografen aufhören, die Welt abzubilden — und anfangen, sie zu zerlegen? Die zweite Folge erzählt von den Fotomontagen des Dada, von John Heartfields Waffen gegen Hitler, von Man Rays Glastränen und den Fotogrammen Moholy-Nagys. Und sie stellt die Frauen der Avantgarde in den Mittelpunkt: Hannah Höch, Florence Henri, Berenice Abbott, Dora Maar, Claude Cahun — und Lee Miller, die vom Model zur Kriegsfotografin wurde.

  • Gfa-Kulturwelten: Fotorealismus. 1900 - 1950

    15.08.20261:03:17

    Warum sahen Fotos um 1900 aus wie Gemälde — und wer befreite die Fotografie aus dieser „Malerei-Falle"? Die erste Folge der Serie erzählt vom Piktorialismus und Edward Steichens Mondlicht-Weiher, von Eugène Atgets leeren Straßen und Anton Josef Trčkas Klimt-Porträts, von der Neuen Sachlichkeit und den scharfen Bildern Edward Westons und Tina Modottis — bis zu Lewis Hine, der FSA und der Gründung von Magnum. Eine Geschichte darüber, wie das Fotografieren zur Entscheidung wurde.

  • Tango Argentino – Sonderfolge Weltfrauentag

    08.03.202624:50

    GfA Kulturwelten Kunst, Musik und Kulturgeschichte, ein Podcast der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. Die Reihen wechseln, bisher unter anderem eine Serie zur Kunst der Kunstbewertung und eine zur Geschichte des Tango Argentino, von den Anfängen in Buenos Aires bis nach Paris. Zu jeder Folge gibt es ausführliche Shownotes mit Literaturangaben, für alle, die weiterlesen wollen. Von Brigitte E. S. Jansen. Gesprochen wird die Reihe u.a. von Brigittes geclonter Stimme und von KI-Stimmen. In dieser Sonderfolge zum Weltfrauentag stellen wir die Frauen des Tangos ins Zentrum – nicht als Randfiguren, sondern als Protagonistinnen. Wir erzählen die oft übersehenen Geschichten von Tänzerinnen, Sängerinnen, Musikerinnen und Organisatorinnen, die den Tango von seinen Anfängen bis heute geprägt haben. Von den legendären frühen Tänzerinnen wie La Paulina und Lola Candales über Pionierinnen wie Azucena Maizani und Paquita Bernardo bis zu den großen Stimmen des Goldenen Zeitalters – Libertad Lamarque, Tita Merello, Nelly Omar. Wir beleuchten die komplexen Geschlechterdynamiken im Tango-Tanz, die Rolle der Frau zwischen Objekt und Subjekt, und würdigen die oft unsichtbare organisatorische und pädagogische Arbeit von Frauen in der Tango-Community. Eine Folge über Widerstand, Kreativität und die Macht, die eigene Geschichte zu schreiben. Mehr von der Gesellschaft für Arbeitsmethodik Der Verein und seine übrigen Angebote: gfaev.de Unsere anderen Podcastreihen: GfA – Der Podcast · Kybernetik, Systemtheorie und die Frage nach dem Bewusstsein der Maschinen: gfa-ev.com Beyond the Algorithm (englisch) · Dieselben Fragen auf Englisch, ein Denker pro Folge, von Spencer-Brown bis Bateson: bta.global-future-association.com Gut zu Wissen: KI & SEO Insights · Künstliche Intelligenz, Suche und strukturierte Daten, näher an der täglichen Praxis: gfaev.eu GfA- Aktuelle und historische Vorträge · aus dem Verband: gfa-web.de

  • GfA Kulturwelten: Tango Argentino - Folge - 3

    27.02.202622:16

    In der dritten Folge unserer Tango-Reihe tauchen wir ein in das Goldene Zeitalter des argentinischen Tangos zwischen 1935 und 1955. Diese Epoche markiert den Höhepunkt der Tango-Kultur in Buenos Aires: große Orchester füllten die Milongas, legendäre Musiker schufen zeitlose Aufnahmen, und der Tango wurde zum kulturellen Herzschlag Argentiniens. Wir lernen die vier großen Stilrichtungen kennen, den energiegeladenen Rhythmus von Juan D'Arienzo, die elegante Melodik von Carlos Di Sarli, die dramatische Intensität von Osvaldo Pugliese und die herzliche Wärme von Aníbal Troilo. Dabei beleuchten wir auch die politische Dimension unter der Perón-Regierung und die soziale Bedeutung der Milongas als urbane Rituale. Die Folge endet mit einem Ausblick auf den Niedergang nach 1955 und bereitet vor auf die Transformation des Tangos, die wir in Folge 4 erkunden werden.

  • Vom Skandal zum Welterfolg. Episode 2

    28.01.202618:47

    Worum geht’s? Der Tango kommt nach Europa nicht als „fertiges Original“, sondern als Modewelle, Gerücht und Projektionsfläche. In Paris (besonders 1911–1914) wird er in Elite-Orten wie Magic-City nicht nur getanzt, sondern stilistisch angepasst – und damit zugleich salonfähig und kommerziell verwertbar. Wir schauen auf die Mechanik dahinter: Exotisierung, Domestizierung, moralische Debatten – und den paradoxen Rückeffekt: Erst Europas Begeisterung macht den Tango in Argentinien bürgerlich akzeptabler.

  • Kulturwelten: Musik und Tanz

    14.01.202623:26

    Buenos Aires um 1900 ist weniger „Kulisse“ als ein sozialer Druckkochtopf: Hafen, Migration, Männerüberschuss, prekäre Arbeit, Enge in den Conventillos. Tango entsteht hier nicht als romantische Idee, sondern als urbane Praxis, die Nähe, Status und Unsicherheit körperlich verhandelbar macht. Wir schauen auf Tango als Produkt von Hybridisierung/Kreolisierung: nicht „Einfluss A + Einfluss B“, sondern eine neue dritte Form. Dazu kommt die Perspektive der Moralpanik: Warum bürgerliche Milieus Tango früh als Gefahr wahrnahmen. Musikalisch skizzieren wir die frühen Merkmale (klarer Puls, verschobene Akzente/Synkopen, Spannung statt Auflösung) und warum das Bandoneon so perfekt zur Stimmung einer Übergangsstadt passt. Ein kurzes Hörfenster mit „El Choclo“ zeigt, wie eingängige Motive und „sprechende“ Phrasen den Tango schon früh erzählerisch machen. Intro, Nach-Intro stammen von Cool-GfA, „El Choclo“ “Victor matrix B-3624. El choclo / Victor Argentine Orchestra.” Discography of American Historical Recordings. UC Santa Barbara Library, 2026. Web. 7 January 2026.