Lithium: Hinweise auf Effekte bei Alzheimer und Alterungsprozessen (Deep Dive)
Heute•25:06
„Lithium ist ein Stoff, bei dem die richtige Dosis entscheidend ist wie bei kaum einem anderen.“ Lithium kennen viele aus dem Chemieunterricht oder aus Batterien und Akkus. Was den wenigsten bekannt ist: Dieses Element kommt auch in unserem Körper vor. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Lithium eine Rolle für Gehirn, Stimmung und mentale Gesundheit spielen könnte. Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum ordnen die aktuelle Studienlage ein. Als sogenanntes Ultraspurenelement kommt Lithium nur in kleinsten Mengen vor, etwa über Trinkwasser. Trotzdem gibt es Hinweise auf Effekte im Nervensystem, etwa auf Neurotransmitter, Entzündungsprozesse und die Plastizität des Gehirns. Gleichzeitig ist Lithium seit Jahrzehnten ein etabliertes Medikament in der Psychiatrie. Genau daraus entsteht aktuell ein neues Forschungsfeld: Kann niedrig dosiertes Lithium neuroprotektiv wirken, etwa im Kontext von Alzheimer und anderen neurodegenerativen Erkrankungen, oder sogar Alterungsprozesse beeinflussen? Erste Daten aus Tiermodellen sind vielversprechend, beim Menschen jedoch noch nicht eindeutig. Entscheidend ist die Einordnung: Lithium hat Wirkung, aber auch Risiken. Eine unkontrollierte Zufuhr kann zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Übelkeit oder Störungen von Schilddrüse und Niere führen. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.