Weibliche AD(H)S: Wie Frauen mit AD(H)S erfolgreich und selbstbewusst leben und arbeiten können
herCAREER Voice
23.03.2026 • 32 Min.
Bin ich einfach „schlecht organisiert“ – oder steckt mehr dahinter? Warum bin ich im Hyperfokus unschlagbar, scheitere aber an „kleinen“ Aufgaben wie Aufräumen oder Formularen? Habe ich AD(H)S? In dieser Folge spricht herCAREER-Redakteurin [Kristina Appel](https://www.her-career.com/kopf/kristina-appel/) mit AD(H)S-Expertin und Psychiaterin [Dr. Neuy-Lobkowicz](https://www.her-career.com/kopf/dr-med-astrid-neuy-lobkowicz/) u.a. darüber, warum AD(H)S bei so vielen Frauen unsichtbar bleibt. Warum Frauen fälschlicherweise mit Depression, Burn-out oder „Erschöpfung“ behandelt werden – und so das Gefühl behalten, sie seien „Therapieversagerinnen“. Und was möglich wird, wenn irgendwann jemand hinschaut und sagt: Das ist AD(H)S. „AD(H)S ist erst mal eine besondere Art zu sein – mit einem ganz eigenen Stärken- und Schwächeprofil.“ - Dr. Neuy-Lobkowicz, Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, Mitglied im Vorstand des Bundesverband ADHS-Deutschland. _Du erfährst unter anderem: _ - Was weibliche AD(H)S von dem bekannten „Zappelphilipp“-Bild unterscheidet – und warum es so viele Jahre dauert, bis Frauen überhaupt getestet werden. - Wie sich AD(H)S über den Lebenslauf zeigt: Schulzeit, Studium, Care-Arbeit, Mutterschaft, Menopause – und warum Hormone dabei so eine große Rolle spielen. - Warum unbehandelte AD(H)S die Lebenserwartung von Frauen verkürzen kann – durch Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen, Bluthochdruck, Übergewicht und Essstörungen.