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  • Thaddaeus Ropac, Galerist

    Gestern53:15

    "London, Paris, Salzburg, Mailand, Seoul" steht ganz oben auf der Website des Galeristen Thaddaeus Ropac. Der 66-jährige Kärntner, der mit Anfang zwanzig eine winzige Galerie in Salzburg aufgesperrt hat, zählt seit vielen Jahren zu den einflussreichsten Galeristen der Welt. Ropac vertritt globale Superstars wie Anselm Kiefer, Axel Katz oder Joan Snyder und die Nachlässe von Joseph Beuys oder Robert Rauschenberg. Aus Österreich hat er Erwin Wurm, VALIE EXPORT oder Martha Jungwirth in seinem Programm – und seit kurzem auch Florentina Holzinger. Aber was tut ein Mega-Galerist eigentlich? „Wir verkaufen nicht einfach Kunst. Wir platzieren Kunst“, hat Ropac einmal gesagt. Armin Wolf hat mit Thaddaeus Ropac darüber gesprochen, was was heißt, "Kunst zu platzieren“, wie er gute von schlechter Kunst unterscheidet, über den globalen Kunstmarkt und seine Exzesse, über die Macht von Galeristen und über sein Bild von Österreich, wo der Wahl-Pariser Ropac seit vielen Jahren nur mehr zeitweise lebt.

  • Thaddaeus Ropac - Langversion

    Gestern1:41:07

    "London, Paris, Salzburg, Mailand, Seoul" steht ganz oben auf der Website des Galeristen Thaddaeus Ropac. Der 66-jährige Kärntner, der mit Anfang zwanzig eine winzige Galerie in Salzburg aufgesperrt hat, zählt seit vielen Jahren zu den einflussreichsten Galeristen der Welt. Ropac vertritt globale Superstars wie Anselm Kiefer, Axel Katz oder Joan Snyder und die Nachlässe von Joseph Beuys oder Robert Rauschenberg. Aus Österreich hat er Erwin Wurm, VALIE EXPORT oder Martha Jungwirth in seinem Programm – und seit kurzem auch Florentina Holzinger. Aber was tut ein Mega-Galerist eigentlich? „Wir verkaufen nicht einfach Kunst. Wir platzieren Kunst“, hat Ropac einmal gesagt. Armin Wolf hat mit Thaddaeus Ropac darüber gesprochen, was was heißt, "Kunst zu platzieren“, wie er gute von schlechter Kunst unterscheidet, über den globalen Kunstmarkt und seine Exzesse, über die Macht von Galeristen und über sein Bild von Österreich, wo der Wahl-Pariser Ropac seit vielen Jahren nur mehr zeitweise lebt.

  • Ruth Beckermann, Filmemacherin und Autorin

    11.09.202653:43

    Die Filmemacherin Ruth Beckermann dreht in unterschiedlichsten Kulturen und sozialen Zusammenhängen. So vielfältig die Themen ihrer Filme sind – immer interessiert sie der Blick hinter die Fassade, die Gedanken und Geschichten der Menschen, die soziale Wirklichkeit gestalten. Seit ihrem Filmdebüt „Arena“, in dem die damals 24-Jährige die Besetzung des Auslandsschlachthofes in Wien dokumentarisch verarbeitet hat, sind 21 Filme entstanden. Ruth Beckermann, die in Wien und Tel Aviv Publizistik und Kunstgeschichte, so wie in New York Fotografie studiert hat, will in ihren Dokumentarfilmen soziale Wirklichkeit nicht objektiv abbilden, sondern sie lässt ihren subjektiven Blick auf das Geschehen die Geschichten hinter den Bildern erzählen. Andreas Obrecht spricht mit ihr über ihren aktuellen Film „Wax & Gold“, in dem sie sich der äthiopischen Geschichte und Gegenwart zwischen Tradition und Modernisierung annähert. Haile Selassie, 1930 bis 1974 letzter Kaiser von Äthiopien, war für sie in ihr

  • Maoz Inon und Aziz Abu Sarah, Friedensaktivisten

    04.09.202653:30

    Im Jänner 2026 haben Maoz Inon und Aziz Abu Sarah die olympische Fackel durch Verona getragen. Zum ersten Mal in der Geschichte haben das ein israelischer Jude und ein israelischer Palästinenser gemeinsam getan. Beide haben in dem jahrzehntealten Konflikt Familienmitglieder und Freunde verloren, beide arbeiten in der Tourismusbranche in Israel, und beide sind unermüdliche Friedensaktivisten. Gemeinsam haben sie ein Buch geschrieben, "The Future is Peace" - "Die Zukunft ist Frieden", das gleich nach Erscheinen im April dieses Jahres zum New York Times Bestseller wurde. Seit gut zwei Jahren verbreiten Maoz Inon und Aziz Abu Sarah ihre Botschaft auch bei vielen Gelegenheiten international. Unter anderem vergangenen Juli beim Festival "Re-imagine Peace" in Florenz in Italien. Dort hat Birgit Dalheimer sie zum Gespräch getroffen.Aziz Abu Sarah, Maoz Inon, "Der Zukunft ist Frieden. Eine palästinensisch-israelische reise durch das Heilige Land.", Verlag Altneuland

  • Maoz Inon and Aziz Abu Sarah - Originalversion

    04.09.20261:09:34

    In January 2026, Maoz Inon and Aziz Abu Sarah carried the Olympic torch through Verona. For the first time in history, an Israeli Jew and an Israeli Palestinian did so together. It was yet another symbol created by these two men in their commitment to peace. Both have lost family members and friends in the decades-long conflict; both work in the tourism industry in Israel; and both are tireless peace activists. Together, they have written a book, The Future is Peace, which became a New York Times bestseller immediately upon its release in April of this year. For over two years now, Maoz Inon and Aziz Abu Sarah have also been spreading their message internationally on many occasions. Among other events, they spoke last July at the “Re-imagine Peace” festival in Florence, Italy. That’s where Birgit Dalheimer met them.Aziz Abu Sarah, Maoz Inon, "Der Zukunft ist Frieden. Eine palästinensisch-israelische reise durch das Heilige Land.", Verlag Altneuland

  • Krisztina Rozgonyi, Juristin und Medienwissenschaftlerin

    28.08.202653:24

    Wer bis zum Sommer 2026 in Ungarn das Radio eingeschaltet hat, hat vielerorts dieselben Nachrichten gehört. Die Gleichschaltung der ungarischen Medienlandschaft war eine der Folgen von 16 Jahren Viktor Orbán Regierung. Und diese hat die Medienwissenschaftlerin Krisztina Rozgonyi hautnah miterlebt. Anfang der 2000er Jahre hat sie die ungarische Medienregulierungsbehörde geleitet. Als 2010 zahlreiche Medienunternehmen umstrukturiert worden sind oder von regierungsnahen Eigentümern übernommen wurden und die Pressefreiheit sukzessive eingeschränkt wurde, hat Krisztina Rozgonyi, wie viele andere, Ungarn verlassen. Sie ist mit ihrer Familie nach Österreich ausgewandert. Die studierte Juristin ist hier nun als Wissenschaftlerin an verschiedene Institutionen tätig.Mit Mari Lang spricht sie über die Hoffnungen, die sie seit dem Machtwechsel in Ungarn für das dortige Mediensystem hegt, und welche Stolpersteine und Gefahren es beim schnellen Rückbau eines autoritären Systems geben könnte.