Folge 79: Wa(h)l und Wahnsinn
Korte & Rink
27.04.2026 • 34 Min.
Ein gestrandeter Wal als politische Metapher: Für Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zeigt der Fall „Timmy“, wie sehr Wahrnehmung und Wirklichkeit auseinandergehen können. „Ein Wal im Wasser muss eben auch schwimmen, so denkt der Mensch.“ Ein Bild für politische Fehlannahmen, für den Umgang mit komplexen Lagen in Zeiten wachsender Unsicherheit und medialer Überzeichnung. Im Zentrum der Folge stehen die Koalitionsverhandlungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Es gehe vor allem um Vertrauen: „Kollaborationen sind zuständig für vertrauensbildende Maßnahmen.“ Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie Regierungen künftig aufgestellt sein sollten – etwa mit stärkerem wissenschaftlichen Einfluss oder neuen Ressorts wie einem eigenen Wissenschafts-, Verkehrs- oder sogar Medienministerium. Auch der Vorstoß von Markus Söder, Ilse Aigner als Bundespräsidentin ins Spiel zu bringen, werden eingeordnet. Für Korte ist klar: In Zeiten des Gewissheitsschwunds braucht es die richtigen Persönlichkeiten, um durch Erklärung und Sprache Vertrauen zu schaffen. Ein Angebot der VRM.