Stefan Horak – Schlafgesundheit, Unternehmergeist und CoWorking
Stefan Horak – Schlafgesundheit, Unternehmergeist und CoWorking

Stefan Horak – Schlafgesundheit, Unternehmergeist und CoWorking

Menschen aus 46DREI


09.04.2026 • 1 Std. 0 Min.

In dieser Episode sind wir in der Etage 3 in Bocholt zu Gast und sprechen mit Stefan Horak, dem Gründer von 1a Zzzleep und Unternehmer mit einer sehr persönlichen Geschichte. Im Gespräch mit Jens Grotstabel geht es um Schlafgesundheit, Selbstständigkeit und die Frage, wie moderne Arbeitswelten unsere Innenstädte verändern können. Stefan erzählt offen von seinen eigenen Schlafproblemen, die letztlich der Auslöser für die Entwicklung seiner Schlafmaske waren. Dabei wird schnell klar: Schlafgesundheit ist ein riesiges Thema – und viele Menschen wissen gar nicht, wie viele Hilfsmittel und Möglichkeiten es gibt, den eigenen Schlaf nachhaltig zu verbessern. Besonders der Tiefschlaf spielt dabei eine zentrale Rolle, denn er ist nur bei absoluter Dunkelheit möglich. Evolutorisch ist der Mensch darauf programmiert, selbst kleinste Lichtquellen wahrzunehmen – und wird dadurch aus dem Tiefschlaf geholt. Im Gespräch geht es auch um klare Abgrenzungen: Bei Schlafapnoe helfen keine Lifestyle-Tipps mehr, sondern nur Sauerstoffversorgung und der Gang zu spezialisierten Ärztinnen und Ärzten. Stefan zeigt auf, wie groß der Markt inzwischen ist – allein 2024 lag das Volumen der Schlafgesundheitsbranche bei über 50 Milliarden Euro. Neben Technik und Produkten spricht Stefan aber vor allem über einfache, natürliche Wege zu besserem Schlaf: ein warmes Bad, ein Fußbad, bewusste Abendroutinen – und vor allem das Weglassen des Handys vor dem Einschlafen. Eine besondere Geschichte erzählt er rund um eine blubbernde Trinkflasche, die ihn auf die Idee brachte, Duftstoffe in eine Schlafmaske zu integrieren, um das Einschlafen zu erleichtern und den Tiefschlaf zu fördern. Denn genau dieser Tiefschlaf kann dabei helfen, Erkrankungen wie Alzheimer vorzubeugen. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist Stefans unternehmerischer Weg. Er berichtet von einer privaten Veränderung, die so nicht geplant war – und letztlich den Schritt in die Selbstständigkeit ausgelöst hat. Offen spricht er auch über die Schattenseiten: darüber, wie enttäuschend es sein kann, viel Zeit, Herzblut und Geld in Social Media zu investieren, ohne sofort den gewünschten Erfolg zu sehen. Warum er sich bewusst für einen Arbeitsplatz im CoWorking Space der Etage 3 entschieden hat, erklärt Stefan ebenfalls: um unter Menschen zu sein, Netzwerke aufzubauen, neue Impulse zu bekommen – und mitten im Zentrum von Bocholt zu arbeiten. Gerade wenn konzentriertes Arbeiten zuhause aus unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist, bieten CoWorking Spaces eine echte Alternative. Hier arbeiten Menschen aus Bocholt für Unternehmen in anderen Städten und Ländern – eine Entwicklung, die durch Corona grundlegend beschleunigt wurde. Auch im Bereich New Learning spielen CoWorking Spaces eine immer größere Rolle. Netzwerken ist dabei für Stefan essenziell, denn niemand lernt jemals aus – neue Perspektiven und Impulse sind der Schlüssel für persönliches und berufliches Wachstum. Gleichzeitig verändert der Onlinehandel das Verhalten der Menschen massiv. Um Innenstädte als gesellschaftliche Zentren lebendig zu halten, braucht es neue Nutzungen wie CoWorking, Begegnungsräume und moderne Arbeitsmodelle. Eine Folge über Schlaf, Gesundheit und Unternehmertum – und darüber, wie neue Arbeitsformen dazu beitragen können, unsere Innenstädte auch in Zukunft lebendig zu halten.