New Philanthropy
New Philanthropy

New Philanthropy

Jörg Schumacher; Andreas Schiemenz


Podcast

Gesellschaft und Engagement verändert sich. Dadurch verändert sich auch die Philanthropie, das finanzielle Engagement von vermögenden Einzelpersonen und Familien. Der Podcast New Philanthropie nimmt diese Änderungen auf, spricht mit Philanthropinnen und Philanthropen, mit Wissenschaftlern, Beratern und anderen Experten.

Alle Folgen

  • Philip Auinger und die Schule der Philanthropie

    15.04.202629:59

    Wie können sich Menschen engagieren und warum braucht es dafür eine Schule? Philip Auinger ist Initiator und Leiter der „Schule der Philanthropie“, einer innovativen Bildungsinitiative, die vermögende Menschen für gesellschaftliches Engagement begeistert. Als Gründer einer solchen Schule bringt er nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch eine persönliche Geschichte mit, die seine Sicht auf Philanthropie prägt. Seine Erfahrung ist geprägt von praktischer Hilfe in Entwicklungsländern, verbunden mit dem Wunsch, wirksame Wege gesellschaftlicher Veränderung zu entdecken. „Ich hatte tatsächlich eine reiche Tante in Amerika – und habe dann auch noch geerbt.“ Philip Auinger erzählt von frühen prägenden Einblicken in die Welt der Philanthropie – persönlich und über seine Familie. Diese Erfahrungen führten ihn dazu, die Schule der Philanthropie zu gründen, eine Bildungsplattform, die Lernende dazu anregt, soziale Verantwortung aktiv zu übernehmen. Sein Ansatz geht weit über bloßes Engagement hinaus: Es geht darum, wirksam zu sein, soziale Systeme zu verstehen und nachhaltige Veränderungen anzustoßen. Dabei sieht Philip Auinger Bildung als Schlüssel, um Menschen zu befähigen, nicht nur zu geben, sondern gezielt zu unterstützen. Im Podcast spricht Philip Auinger mit Jörg Schumacher und Andreas Schiemenz über seine Vision, wie wirksames Engagement aussehen kann und welche Rolle Bildung in diesem Prozess spielt. „Die Schule der Philanthropie beschäftigt sich mit der Frage: Was kann ich tun, um wirksam zu werden…?“ Schule der Philanthropie

  • Beate Tumat über Philanthropie, Glaube und Hawai

    18.03.202627:38

    Ihr Mann hat gemeinsam mit einem Partner Jobrad gegründet und erfolgreich gemacht. Beate Tumat spricht über die Zeiten vor dem Erfolg und welche Rolle das Geben schon immer in ihrer Familie gespielt hat.

  • Andreas Englisch: Wie viel Philanthropie ist im Vatikan?

    25.02.202631:15

    Andreas Englisch ist die deutschesprachige Stimme aus dem Vatikan. Keiner bringt den Menschen den Papst und die katholische Kirche näher als der Journalist, der sogar zu einer Privataudienz bei Leo XIV. war. Vom Vatikangeflüster zur Philanthropie, Englisch zeigt sich in diesem Podcast von seiner besten Seite.

  • Caroline Schnoeckel: junge Stifterin und Philanthropin

    21.01.202629:25

    Sie ist Unternehmergattin, Philanthropin, Stiftungsgründerin - und das mit 32 Jahren! Carolin Schnöckel setzt sich als Gründerin und Geschäftsführerin der Kindsein Stiftung mit großer Leidenschaft für das Wohl von Kindern ein, insbesondere für benachteiligte Kinder, die selten in den Genuss unbeschwerter Kindheitserlebnisse kommen. Mit einem Stiftungskapital von zehn Millionen Euro hat sie Projekte für neue Schulranzen, Kinder-Kochkurse und Ferienerlebnisse aufgesetzt. Neben dem konkreten Stiftungsalltag spricht Carolin Schnöckel darüber, wie sich ihr juristisches Wissen und ihre persönliche Geschichte als Unternehmergattin ergänzen, um die Stiftung wirksam zu führen und Projekte nachhaltig zu gestalten. Ein eindrucksvolles Plädoyer für mehr Engagement und Optimismus in der Philanthropie. Im Gespräch sagt die Philanthropin: „Was kann bei Engagement schon schief gehen? Man bewegt doch immer etwas!“

  • Tobias Merckle: Philanthropie ist ansteckend

    17.12.202530:31

    Der Philanthrop und Sozialunternehmer spricht über sein Engagement, seine Leidenschaft. Tobias Merckle ist mehr als nur Gründer und geschäftsführender Vorstand der Hoffnungsträger Stiftung: Als Philanthrop und Unternehmersohn hat er sein Leben der Unterstützung straffällig gewordener Jugendlicher gewidmet – insbesondere durch das von ihm initiierte Seehaus in Leonberg. Dort bietet er jungen Menschen eine echte zweite Chance, fernab von Vorverurteilungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung. „Es geht ja nicht um ein Leben in Saus und Braus, sondern wir sind nur Treuhänder des Geldes.“ Im Podcast von new philanthropy erzählt Tobias, wie diese Haltung seine Arbeit prägt: Nicht das materielle Wachstum, sondern der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen steht im Mittelpunkt – gerade in der Philanthropie. Mit seiner Stiftung schafft er Strukturen, die Veränderung möglich machen, weil sie auf Vertrauen und langfristigem Engagement fußen. Seine Vision ist dabei ebenso klar wie mutig: Es geht um echte Beteiligung der Jugendlichen und darum, gesellschaftliche Brüche zu heilen, nicht zu vergrößern. Sein Ansatz fordert heraus, konventionelle Wege im sozialen Bereich zu überdenken. Zum Abschluss gibt Tobias einen wertvollen Impuls mit auf den Weg: Unzufriedenheit dürfe kein Hemmnis sein – sie sei vielmehr der Motor für Innovation und Wandel. Für alle, die gesellschaftliches Engagement wirklich voranbringen wollen, ist diese Folge eine Einladung zum Umdenken. „Nur wenn man unzufrieden ist, sucht man auch nach Lösungen für die Probleme.“

  • Neven Subotić über den Mut, Philanthrop zu sein

    24.09.202536:12

    Vom Fußballprofi in die Philanthropie - Herausforderungen und Chancen Als Fußballprofi stand Neven Subotić im Rampenlicht – Champions-League-Finale, Bundesliga-Titel, Fanliebling bei Borussia Dortmund. Doch was ihn wirklich bewegt, erzählt er in der aktuellen Folge unseres Podcasts „new philanthropy“: Wie sich während seiner Karriere ein wachsendes Unbehagen breitmachte – an der eigenen Rolle, am Konsum, an der Kluft zwischen seinen Privilegien und der Lebensrealität vieler Menschen weltweit. Subotić schildert eindrücklich, wie sich aus dieser inneren Spannung eine Haltung entwickelte: Nicht nur spenden, nicht nur helfen, sondern konsequent Verantwortung übernehmen. Noch während seiner aktiven Zeit gründete er die Neven Subotić Stiftung, heute well:fair foundation, die sich für sauberes Wasser und sanitäre Grundversorgung in Ostafrika einsetzt. Jede Spende fließt zu hundert Prozent in konkrete Projekte – transparent, überprüfbar und auf langfristige Wirkung angelegt. „Man muss den Mut aufbringen, Philanthrop zu sein!“ Subotić spricht im Podcast offen darüber, was ihn damals zögern lassen hat – und was ihn schließlich überzeugt hat, den Schritt vom engagierten Sportler zum aktiven Philanthropen zu gehen. Für ihn ist Philanthropie kein Anhängsel des Erfolgs, sondern eine Haltung, die Bereitschaft zur Veränderung verlangt. Statt Prestige und Profit steht heute Wirkung im Mittelpunkt seines Lebens – mit derselben Konsequenz, mit der er früher Titel gewinnen wollte. Dabei geht es nicht um Selbstaufgabe, sondern um Klarheit: Was zählt wirklich? Was bleibt, wenn der Applaus verstummt? Seine Antwort ist ein eindringlicher Appell an alle, die gesellschaftlich etwas bewegen wollen – nicht erst „nach der Karriere“, sondern jetzt.