New Philanthropy
New Philanthropy

New Philanthropy

Jörg Schumacher; Andreas Schiemenz


Podcast

Gesellschaft und Engagement verändert sich. Dadurch verändert sich auch die Philanthropie, das finanzielle Engagement von vermögenden Einzelpersonen und Familien. Der Podcast New Philanthropie nimmt diese Änderungen auf, spricht mit Philanthropinnen und Philanthropen, mit Wissenschaftlern, Beratern und anderen Experten.

Alle Folgen

  • Christian Meyn und Prof. Marc Gottschald über die Verantwortung des Erfolges

    26.08.202630:46

    Über ihr Buch: Sinnstiftend. Ganzheitlich. Wirken. Wie hängen finanzieller Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung zusammen? Christian Meyn und Prof. Marc Gottschald liefern darauf eine unbequeme Antwort. Gemeinsam haben sie „Sinnstiftend. Ganzheitlich. Wirken." veröffentlicht, erschienen bei Springer Gabler – ein Buch, das weniger Ratgeber ist als Denkanstoß. Im Podcast sprechen die beiden über eine Perspektive, die viele wirtschaftlich erfolgreiche Menschen lieber meiden. Christian Mey ist Rechtsanwalt in Berlin sowie Vorstand der Crespo Foundation und ausgewiesener Kenner des Stiftungssektors. Zuvor war er stellvertretender Direktor des Centers für Philanthropie an der Universität Liechtenstein – genau dort, wo Marc Gottschald heute forscht: Er leitet das Center für Philanthropie und ist stellvertretender Dekan der Liechtenstein Business Law School. Zwei Perspektiven, ein gemeinsamer Ausgangspunkt. „Wir wollten keinen x-beliebigen Ratgeber schreiben!“ Ihr Buch geht über klassische Stiftungsratgeber hinaus. Wirken endet für Meyn und Gottschald nicht beim Kapitalgewinn – es beginnt dort, wo wirtschaftlich erfolgreiche Menschen ihre gesellschaftliche Verpflichtung erkennen und annehmen. Eine Perspektive, die unbequem ist – und genau deshalb notwendig, wie die beiden im Gespräch deutlich machen. Anhand ihrer Arbeit mit Stiftungen und philanthropischen Akteuren zeigen sie, was das konkret bedeutet: nicht Wohltätigkeit als Beiwerk, sondern als integraler Teil unternehmerischen und persönlichen Erfolgs. Am Ende des Gesprächs wird es persönlich. Was treibt die beiden eigentlich an, ein Buch zu schreiben, das zum Handeln herausfordert, statt bloß zu informieren? Meyn und Gottschald sprechen über die Philosophie hinter „Sinnstiftend. Ganzheitlich. Wirken." – und darüber, warum Philanthropie für sie kein Zusatz zum Erfolg, sondern dessen Konsequenz ist. Wer wissen will, wie sich finanzieller Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung wirklich zusammendenken lassen, sollte selbst reinhören. „Wirtschaftlich erfolgreiche Menschen haben eine gesellschaftliche Verpflichtung!“ Link zum Buch](https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-51120-3)) Neues Stiften

  • Ein Ziel, zwei Perspektiven: Schiemenz & Oldenburg

    15.07.202637:12

    Felix Oldenburg und Andreas Schiemenz im Gespräch mit Jörg Schumacher Zwei Philanthropie-Experten, eine große Frage: Wie verdoppeln wir das Geben in Deutschland? In der neuesten Folge von „New Philanthropy", powered by neues stiften, treffen Felix Oldenburg und Andreas Schiemenz im (Streit-)Gespräch aufeinander – moderiert von Jörg Schumacher. Felix Oldenburg ist Mitgründer der Plattform bcause und einer der profiliertesten Philanthropiestimmen im deutschsprachigen Raum. Zuvor leitete er den Bundesverband Deutscher Stiftungen und das Sozialunternehmer-Netzwerk Ashoka. Andreas Schiemenz wiederum bringt jahrzehntelange Erfahrung als Philanthropieberater und Fundraisingstratege mit – unter anderem aus dem Private Banking, bei der Sinngeber gGmbH und als Mitgründer von neues stiften. „Unser Ziel muss es sein, das Geben zu verdoppeln!“ Im Gespräch treffen zwei Perspektiven aufeinander, die sich ergänzen und reiben. Felix Oldenburg denkt vom digitalen Zugang her: Plattformen, Vernetzung und einfache Beratung sollen Spendensummen nachhaltig steigern. Andreas Schiemenz bringt dagegen den Blick der klassischen Großspender-Praxis ein – beide sind sich einig, dass Philanthropie zu oft als kompliziert und exklusiv gilt, statt als etwas, das jede und jeder mitgestalten kann. Wo beide zusammenfinden, ist die Rolle der Digitalisierung. Sie kann, so die gemeinsame Überzeugung, den Zugang zum Geben so unkompliziert machen wie einen Alltagskauf – innovative Beratung und einfache digitale Werkzeuge senken die Einstiegshürde spürbar. Eine Folge voller Reibung und Erkenntnis, für alle, die Philanthropie nicht nur verstehen, sondern aktiv mitgestalten wollen. „Spenden muss so einfach werden, wie Parktickets zahlen!“

  • Till Wahnbaeck über Geld, Leidenschaft und die wahre Philanthropie

    10.06.202633:26

    Mit Till Wahnbaeck begrüßen wir bei new philanthropy einen erfahrenen Praktiker und visionären Macher in dieser Podcast-Folge. Er war von 2015 bis 2018 Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe, bevor er 2019 Impacc gründete – eine einzigartige gemeinnützige Organisation, die sich auf den Aufbau und die Förderung von Start-ups in Afrika spezialisiert hat. Seine Expertise verbindet traditionelle Entwicklungszusammenarbeit mit innovativer sozialer Unternehmerschaft. „In etablierten Organisationen neue Wege zu gehen, ist sehr schwer!“ Dieses Zitat ist kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Erfahrung. In unserem Gespräch teilt Till Wahnbaeck seine Einsichten darüber, wie schwer es ist, innerhalb etablierter Strukturen nachhaltig Veränderungen anzustoßen – sei es bei etablierten NGOs wie der Welthungerhilfe oder beim Aufbau neuer sozialer Unternehmen in Afrika. Wir tauchen ein in Chancen und Herausforderungen, die soziale Innovationen in traditionellen und neuen Kontexten betreffen – dabei zeigt er, wie Impacc mit seinem Ansatz Start-ups in Afrika unterstützt und so lokale Wirtschaftskraft stärkt. Seine Mission reicht weit über einzelne Projekte hinaus: Mit Impacc verfolgt er das ambitionierte Ziel, eine Million Arbeitsplätze auf dem afrikanischen Kontinent zu schaffen. Wie er das mit gezielter Förderung sozialer Innovationen und Finanzierungsmodellen erreichen möchte, erläutert er lebendig und praxisnah im Podcast. „Unsere Vision ist es, eine Million Jobs in Afrika zu schaffen!“ Impacc

  • Rupert Graf Strachwitz über die Zukunft der Zivilgesellschaft

    27.05.202635:38

    Dr. Rupert Graf Strachwitz spricht aus, was viele denken – und macht dabei keinen Halt vor unbequemen Wahrheiten. Als Mitgründer der Maecenata Stiftung und langjähriges geschäftsführendes Vorstandsmitglied hat er die deutsche Philanthropielandschaft wie kaum ein anderer geprägt. Seit Mai 2024 wirkt er als Senior Strategic Advisor – und teilt seinen Blick auf eine Zivilgesellschaft unter Druck. Wie reagieren politische Kräfte auf zivilgesellschaftliches Engagement – und was folgt daraus für Organisationen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen? Dr. Strachwitz analysiert die Verschiebungen im politischen Klima mit der Klarheit eines Insiders. Was auf dem Spiel steht, sind mehr als Fördermittel oder Rechtsstatus – es geht um die Frage, welchen Platz die Zivilgesellschaft in unserer Demokratie künftig einnimmt. Gemeinsam richten wir den Blick nach vorn. Welche Chancen bietet eine engere Zusammenarbeit von Stiftungen und Non-Profit-Organisationen – und wie kann sie konkret gelingen? Dr. Strachwitz liefert keine beruhigenden Antworten, sondern echte Impulse. Für alle, die im Sektor arbeiten und wissen wollen, was jetzt zählt. „Stiftungen und gemeinnützige Organisationen müssen enger zusammenrücken!"

  • Philip Auinger und die Schule der Philanthropie

    15.04.202629:59

    Wie können sich Menschen engagieren und warum braucht es dafür eine Schule? Philip Auinger ist Initiator und Leiter der „Schule der Philanthropie“, einer innovativen Bildungsinitiative, die vermögende Menschen für gesellschaftliches Engagement begeistert. Als Gründer einer solchen Schule bringt er nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch eine persönliche Geschichte mit, die seine Sicht auf Philanthropie prägt. Seine Erfahrung ist geprägt von praktischer Hilfe in Entwicklungsländern, verbunden mit dem Wunsch, wirksame Wege gesellschaftlicher Veränderung zu entdecken. „Ich hatte tatsächlich eine reiche Tante in Amerika – und habe dann auch noch geerbt.“ Philip Auinger erzählt von frühen prägenden Einblicken in die Welt der Philanthropie – persönlich und über seine Familie. Diese Erfahrungen führten ihn dazu, die Schule der Philanthropie zu gründen, eine Bildungsplattform, die Lernende dazu anregt, soziale Verantwortung aktiv zu übernehmen. Sein Ansatz geht weit über bloßes Engagement hinaus: Es geht darum, wirksam zu sein, soziale Systeme zu verstehen und nachhaltige Veränderungen anzustoßen. Dabei sieht Philip Auinger Bildung als Schlüssel, um Menschen zu befähigen, nicht nur zu geben, sondern gezielt zu unterstützen. Im Podcast spricht Philip Auinger mit Jörg Schumacher und Andreas Schiemenz über seine Vision, wie wirksames Engagement aussehen kann und welche Rolle Bildung in diesem Prozess spielt. „Die Schule der Philanthropie beschäftigt sich mit der Frage: Was kann ich tun, um wirksam zu werden…?“ Schule der Philanthropie

  • Beate Tumat über Philanthropie, Glaube und Hawai

    18.03.202627:38

    Ihr Mann hat gemeinsam mit einem Partner Jobrad gegründet und erfolgreich gemacht. Beate Tumat spricht über die Zeiten vor dem Erfolg und welche Rolle das Geben schon immer in ihrer Familie gespielt hat.