Ö1 Journal-Panorama
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ORF Ö1


Podcast, Gesellschaft

In Reportagen, Berichten, Diskussionssendungen und Interviews stellen wir ein Thema in all seiner Breite und Tiefe dar: Zusammenhänge sollen begreifbar, Widersprüche und Details erkennbar werden. Ressortgrenzen gibt es dafür kaum. Wir befassen uns mit allen Weltgegenden und allen Bereichen des Lebens, die gesellschaftlich relevant sind. Im Podcast hören Sie ausgewählte "Journal-Panorama"-Sendungen.

Alle Folgen

  • Klartext: Lässt Trump die Ukraine fallen?

    Klartext: Lässt Trump die Ukraine fallen?

    Gestern•29:51

    Der jüngste „Diesel-Deal“, den Donald Trump telefonisch mit Wladimir Putin geschlossen hat, stößt international auf Unverständnis. Die USA heben damit vorübergehend die Sanktionen gegen Russland auf und spülen Geld in die russischen Kriegskassen. Das Ziel des US-Präsidenten: Er möchte bei den Midterm-Wahlen retten, was noch zu retten ist und davon ablenken, dass er mit seinem Krieg gegen den Iran die hohen Spritpreise verursacht hat. Trump fordert den ukrainischen Präsidenten Selenskyj zum Rücktritt auf und droht auch damit, Waffenlieferungen und die Weitergabe von Geheimdiensterkenntnissen an die Ukraine zu stoppen. Was ist von diesen Drohungen zu halten? Wie ist die Lage in der Ukraine kurz vor dem fünften Kriegswinter? Und wie könnte es in den USA nach den Kongresswahlen am 3. November weitergehen? Darüber diskutieren: Gerhard Mangott, Politikwissenschafter, Universität Innsbruck Christian Wehrschütz, ORF-Korrespondent Martin Weiss, ehemaliger Botschafter in Washington

  • Ghana und der giftige Goldrausch

    Ghana und der giftige Goldrausch

    Vor 2 Tagen•29:52

    Ghana ist der größte Goldproduzent Afrikas und der sechstgrößte der Welt. Und Gold ist gerade wieder weltweit ein Renner - als Krisenwährung, als Reserve, als Inflationsschutz für Klein- und Großanleger. In Ghana treibt das immer noch mehr Menschen in den Bergbau: in den legalen wie illegalen. Eineinhalb Millionen Menschen sollen da direkt oder indirekt beschäftigt sein. Die einen erhoffen sich davon ein gutes Einkommen und wirtschaftliche Entwicklung, andere aber beklagen Ausbeutung und Umweltzerstörung. Ein Dorf im Westen Ghanas hat dem illegalen Goldabbau den Kampf angesagt. Niklas Franzen hat es besucht, Monika Feldner-Zimmermann präsentiert seinen Bericht.

  • Moldau: Ein Land zwischen Ost und West

    Moldau: Ein Land zwischen Ost und West

    Vor 3 Tagen•29:53

    2024 hat sich die Republik Moldau mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, den EU-Beitritt per Verfassung anzustreben. In dem kleinen Land zwischen Rumänien und der Ukraine werden die geopolitischen Spannungen zwischen Russland und der Europäischen Union sehr greifbar. An seiner östlichen Grenze liegt die de facto abgespaltete Provinz Transnistrien, die noch immer von Soldaten der russischen Armee bewacht wird. Russland hat aber durch seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine und durch seine Einmischungsversuche in die moldauische Politik viel Zustimmung in der Bevölkerung verloren. Moldau hat sich weitgehend unabhängig vom russischen Großmachtstreben gemacht. Dennoch geht weiterhin ein Riss durch Moldaus Gesellschaft, wenn es etwa um die Erinnerung an die Sowjetunion geht. Für manche ist die Republik Moldau vor allem ein aufstrebender Beitrittskandidat der EU, andere sehen in ihr ein Pulverfass an Europas Ostgrenze.

  • Simbabwe: Warten auf die große Dürre

    Simbabwe: Warten auf die große Dürre

    08.10.2026•33:07

    Simbabwe ist eines jener Länder, die vom Klimawandel ganz besonders betroffen sind. Die wirtschaftliche Lage des Landes im Süden Afrikas ist katastrophal; nur wenige Menschen haben einen Job, die meisten leben von den landwirtschaftlichen Produkten, die sie selbst anbauen oder züchten. Bringt die Regenzeit wenig Niederschlag, wie etwa 2023/24, können Ernteausfälle und Wassermangel für die Bevölkerung schnell lebensbedrohlich werden. Für heuer wird wieder eine schwere Dürre prognostiziert, dafür verantwortlich ist das Wetterphänomen El Niño. Verstärkt durch den Klimawandel wird dieser El Niño der heftigste seit Messbeginn sein. Der nationale Wetterdienst in Simbabwe hat Frühwarnungen herausgegeben, die Kleinbauern und -bäuerinnen versuchen, sich für die Trockenheit zu rüsten. Hilfsorganisationen wie CARE helfen seit Jahren dabei, die Widerstandsfähigkeit gegen die immer häufigeren Krisen zu verbessern und die wirtschaftlichen Grundlagen der Menschen auf stabilere Beine zu stellen.

  • Simbabwe: Warten auf die große Dürre

    Simbabwe: Warten auf die große Dürre

    08.10.2026•33:18

    Simbabwe ist eines jener Länder, die vom Klimawandel ganz besonders betroffen sind. Die wirtschaftliche Lage des Landes im Süden Afrikas ist katastrophal; nur wenige Menschen haben einen Job, die meisten leben von den landwirtschaftlichen Produkten, die sie selbst anbauen oder züchten. Bringt die Regenzeit wenig Niederschlag, wie etwa 2023/24, können Ernteausfälle und Wassermangel für die Bevölkerung schnell lebensbedrohlich werden. Für heuer wird wieder eine schwere Dürre prognostiziert, dafür verantwortlich ist das Wetterphänomen El Niño. Verstärkt durch den Klimawandel wird dieser El Niño der heftigste seit Messbeginn sein. Der nationale Wetterdienst in Simbabwe hat Frühwarnungen herausgegeben, die Kleinbauern und -bäuerinnen versuchen, sich für die Trockenheit zu rüsten. Hilfsorganisationen wie CARE helfen seit Jahren dabei, die Widerstandsfähigkeit gegen die immer häufigeren Krisen zu verbessern und die wirtschaftlichen Grundlagen der Menschen auf stabilere Beine zu stellen.

  • Wann kommt der Zug? Das Jahrhundertprojekt Rail Baltica

    Wann kommt der Zug? Das Jahrhundertprojekt Rail Baltica

    07.10.2026•29:52

    Die Schnellzuglinie Rail Baltica ist eines der größten länderübergreifenden Infrastrukturprojekte Europas und soll die Zugfahrzeiten durch das Baltikum – von Warschau über Kaunas und Riga bis nach Tallinn – deutlich verkürzen. Eigentlich sollte die Hochgeschwindigkeitsstrecke spätestens heuer fertiggestellt sein. Doch es hakt noch immer an vielen Stellen, die Baukosten sind von ursprünglich geplanten sechs auf mindestens 24 Milliarden Euro angewachsen. Angepeilt ist die Inbetriebnahme nun für 2030. In den Fokus geraten ist die Rail Baltica auch durch den russischen Überfall auf die Ukraine. Denn die Schnellzugtrasse, die das Baltikum an das europäische Bahnnetz anbindet und die unterschiedlichen Spurweiten angleicht, kann laut NATO eine wichtige Rolle bei künftigen Panzer-Transporten und Truppenbewegungen spielen.