Was Dein Gang über Deine Gesundheit verrät (Deep Dive)
PARACELSUS LAB
14.04.2026 • 39 Min.
„Das Gangbild ist ein Marker für den Zustand des gesamten Organismus.“ Der menschliche Gang zeigt, wie gut der Körper als Ganzes funktioniert. Bei jedem Schritt arbeiten Muskeln, Nervensystem, Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System zusammen. Tempo, Stabilität und Koordination geben Hinweise darauf, wie belastbar, leistungsfähig und gesund ein Mensch ist. In dieser Folge PARACELSUS LAB analysiert Matthias Baum das Gehen als grundlegende Bewegungsform des Menschen. Im Fokus stehen die biomechanischen Prinzipien des Gangs, seine evolutionäre Entwicklung und seine Bedeutung als diagnostischer Marker - von Gangtempo über Koordination bis hin zu kognitiven Prozessen. Schrittzahl, Intensität und Gehtempo bestimmen, wie stark Bewegung im Alltag wirkt. Schon moderate Aktivität kann messbare Effekte auf Herz-Kreislauf-System, Blutzuckerregulation und Stoffwechsel haben. Die bekannte 10.000-Schritte-Regel wird dabei wissenschaftlich eingeordnet und relativiert. Langes Sitzen verändert zentrale Prozesse im Körper: Insulinsensitivität, Fettstoffwechsel und Gefäßfunktion werden beeinträchtigt. Regelmäßige Bewegung kann diese Effekte ausgleichen. Auch Richtungswechsel im Gehen, etwa rückwärts oder seitwärts, setzen zusätzliche Reize für Muskulatur, Koordination und Nervensystem. Welche Aussagekraft hat das eigene Gangbild? Wie viele Schritte sind sinnvoll? Und warum ist Gehen Teil von Prävention und Therapie? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.