Plötzlich Trauer. Unvorbereitet & ungefiltert.
Plötzlich Trauer. Unvorbereitet & ungefiltert.

Plötzlich Trauer. Unvorbereitet & ungefiltert.

Kim und Alex


Podcast, Mentale Gesundheit, Ratgeber & Coaching

Ihr Mann und sein Freund ist gerade gestorben. Wie geht es jetzt weiter? Wie geht das richtig? Unvorbereitet und ungefiltert erkunden die beiden die großen und kleinen Fragen, die dazugehören.

Alle Folgen

  • Das zweite Trauerjahr – Das Spiel verändert sich

    Das zweite Trauerjahr – Das Spiel verändert sich

    26.09.2026•27:31

    Das erste Jahr irgendwie überstehen – und dann? Kim ist im zweiten Trauerjahr und merkt: Vieles fühlt sich anders an als am Anfang. Schöne Erinnerungen geben wieder Kraft, Freude bekommt mehr Platz. Gleichzeitig tauchen neue Trigger auf, und schlechte Tage können überraschend schwer sein. Wir sprechen darüber, was sich nach dem ersten Jahr verändert, warum Trauer keine Ziellinie hat und wie langsam das Vertrauen wächst, auch mit unerwarteten Herausforderungen umgehen zu können. Das Spiel wird nicht unbedingt leichter – aber wir lernen, es anders zu spielen.

  • Anhaltende Trauerstörung – Wann ist Trauer nicht mehr "normal"?

    Anhaltende Trauerstörung – Wann ist Trauer nicht mehr "normal"?

    07.08.2026•29:04

    „Musst du nicht langsam wieder nach vorne schauen?“ Diesen Satz hören viele Trauernde früher oder später – aus dem Umfeld oder von sich selbst. Doch wie lange dauert Trauer eigentlich? Und wann wird sie zu einer anhaltenden Trauerstörung? Trauer ist keine Krankheit. Aber manchmal bleibt sie so belastend, dass sie den Alltag über Monate oder Jahre bestimmt. In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Rita Rosner, Psychotherapeutin, Wissenschaftlerin und einer der führenden Expertinnen für Trauerforschung im deutschsprachigen Raum. Wir reden darüber, welche Risikofaktoren die Entwicklung einer anhaltenden Trauerstörung begünstigen, welche Rolle gesellschaftliche Erwartungen spielen und warum Geduld oft das Wertvollste ist, was wir Trauernden schenken können. Außerdem geht es um die Frage, wann Trauer nicht mehr als „normal“ empfunden wird und professionelle Hilfe sinnvoll sein kann. Eine Folge, die Mut machen soll: Trauer verläuft nicht nach einem Kalender – und es ist nie zu spät, sich Unterstützung zu holen.

  • Wenn Trauer nicht mehr alles ist

    Wenn Trauer nicht mehr alles ist

    13.04.2026•30:22

    In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich Trauer verändert – und was passiert, wenn plötzlich wieder Raum für das eigene Leben entsteht. Zwischen Schuldgefühlen, gesellschaftlichen Erwartungen und der Erkenntnis, wieder mehr bei sich selbst zu sein, geht es um die Frage: Ist das Egoismus – oder Selbstfürsorge? Wir teilen persönliche Entscheidungen, Zweifel und Zukunftspläne – vom Sabbatical bis hin zur Ausbildung in der Trauerbegleitung – und sprechen darüber, wie aus der eigenen Erfahrung der Wunsch entsteht, andere auf ihrem Weg zu begleiten. Und warum Trauer oft kein „entweder oder“, sondern ein gleichzeitiges „und“ ist.

  • Ein Jahr Trauer

    Ein Jahr Trauer

    21.02.2026•30:37

    Wird Trauer leichter – oder nur anders? Und was bedeutet dieses „anders“ eigentlich? Wie kann man den ersten Todestag überstehen – und warum ist es gut, dass der erst nach einem Jahr ist? In dieser Folge teilt Kim ihre persönlichen Erfahrungen rund um den ersten Todestag von Lee, spricht über Ängste, Vorbereitung und darüber, was ihr geholfen hat, ein Jahr lang mit der Trauer weiterzuleben. Eine ehrliche Reflexion über Veränderung, Anpassung und das Weitergehen mit etwas, das bleibt – und auch bleiben darf.

  • Sexualität und Trauer - ein doppeltes Tabu

    Sexualität und Trauer - ein doppeltes Tabu

    08.12.2025•38:15

    In dieser Episode spricht Kim mit Annika – Bestatterin, Trauerbegleiterin und Sexualwissenschaftlerin – über zwei Themen, über die viele schweigen: Sexualität und Trauer. Wir fragen uns, warum sich so viele Trauernde schuldig fühlen, wenn sie Nähe oder Lust empfinden, weshalb genau dieser Teil des Trauerprozesses so stark tabuisiert ist und wie sehr gesellschaftliche Normen dazu beitragen. Annika zeigt uns, welche Scham- und Schuldgefühle häufig entstehen, wie unterschiedlich Menschen mit dem Verlust von Intimität umgehen und warum Sexualität und Körperlichkeit in der Trauer eine wichtige Ressource sein können. Außerdem sprechen wir über die Rolle des persönlichen Umfelds – damit Angehörige und Freund*innen Trauernde besser unterstützen können, statt unbewusst zusätzliche Verunsicherung zu erzeugen. Diese Folge richtet sich an alle, die trauern, Trauernde begleiten oder verstehen möchten, warum Körper und Herz nach einem Verlust oft nicht gleichzeitig funktionieren. Ein ehrliches Gespräch über ein doppeltes Tabu – und darüber, dass Sexualität kein Verrat ist, sondern ein Ausdruck von Weiterleben.

  • Emotional verkatert

    Emotional verkatert

    31.10.2025•33:47

    Manchmal kommt der Kater nicht vom Alkohol, sondern vom Leben. Von der ersten Hochzeit zum nächsten Tiefpunkt. Der irgendwie auch willkommen ist. Wir sprechen über Freude und Trauer, die gleichzeitig da sein dürfen. Über Fortschritte, die sich manchmal wie Rückschritte anfühlen, da sie doch nicht zum Ziel führen. Welches Ziel denn auch?