Alexandra Overgaag hat kein Technologieunternehmen gegründet, weil sie Entwicklerin ist. Sondern weil sie ein Problem gesehen hat, das viele im Web3 zwar erleben, aber selten klar benennen. Im Gespräch mit Boris Jurczyk erzählt sie von ihrem Weg aus der Rechts- und Politikwissenschaft in die Welt der digitalen Assets. Von ersten Erfahrungen im Markt, von Konferenzen, Gesprächen und der Erkenntnis, wie schwierig es ist, relevante Menschen zu finden, selbst in einer Branche, die sich als global vernetzt versteht. Im Mittelpunkt steht dabei eine zentrale Frage: Warum entstehen relevante Verbindungen im Web3 so oft zufällig und so selten gezielt? Es geht um Ineffizienzen im Networking, um die Rolle von Vertrauen und persönlichen Begegnungen in einer digitalen Welt und um den Versuch, mit Thrilld Labs genau diese Lücke zu schließen. Außerdem: Warum Unternehmertum nicht perfekte Voraussetzungen braucht, sondern Überzeugung. Warum relevante Menschen oft wichtiger sind als die eigenen Fähigkeiten. Und warum es sich lohnt, öfter Ja zu sagen, gerade dann, wenn der Ausgang ungewiss ist.
