Wie gut sollten wir selbst über unsere Diagnose, Medikamente und mögliche Therapieformen informiert sein? Findet man im Internet nicht vor allem Horrormeldungen und Falschinformationen? In dieser Episode widmen wir uns der Frage, inwieweit medizinische Informationen bei Entscheidungen über den eigenen Körper und die eigenen Behandlungsmethoden helfen oder im Weg stehen können, wo man sich gut informieren kann und wie man Falschinformationen am besten vermeidet. Außerdem geht es um einen - in der Medizin - noch relativ neuen Begriff: das Shared Decision Making. Die Idee dahinter ist: Die Ärztin oder der Arzt bringt die medizinischen Informationen mit, die Patientin oder der Patient die Informationen zum eigenen Leben, zu Lebensumständen, zum eigenen Körper, zu den Gewohnheiten und Zukunftswünschen. So können beide zusammen zu wesentlich besseren medizinischen Entscheidungen über Therapieformen oder die Einnahme von Medikamenten kommen. Inwieweit das funktionieren kann und wie viel man das auch selbst in der Hand hat, davon erzählen Patient:innen und zwei Cancer Nurses. Praktische Tipps inklusive!
