
BehindBlueEyes.de ist mein persönlicher Blick auf die Welt, geschrieben und gesprochen in Dresden. Hier gibt es klare Meinungen zu Politik und Zeitgeschehen, durchmischt mit spannenden Anekdoten aus dem Leben. Ehrlich, sarkastisch und immer hörenswert.
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Ein sumpfiges Waldgebiet, das Elbtal und eine Geburtstagsstadt
Heute ist ein ganz besonderer Tag für eine der schönsten Städte Deutschlands. Wenn wir an diesem Dienstag den Kalender aufschlagen, feiern wir den Geburtstag von Dresden. Zumindest im übertragenen Sinne. Denn heute jährt sich der Tag, an dem unsere geliebte Elbmetropole zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Es ist ein Moment, um innezuhalten und die beeindruckende Reise einer Stadt zu betrachten, deren Name tiefe Wurzeln in der Natur hat und die zu einer der glanzvollsten Residenzen Europas aufstieg. Tauchen wir ein in eine Geschichte, die weit vor dem barocken Prunk begann, den wir heute so schätzen. Wer heute durch die prachtvolle Altstadt spaziert, kann sich das kaum vorstellen. An der Stelle, an der sich heute Zwinger, Semperoper und Frauenkirche aneinanderreihen, erstreckte sich einst ein ganz anderes Landschaftsbild. Um zu verstehen, woher Dresden seinen Namen hat, müssen wir weit zurückblicken, lange bevor die ersten monumentalen Steinbauten entstanden. Dresden ist wie viele Orte in der Region eine Gründung mit slawischen Wurzeln. Der Name leitet sich vom altsorbischen Wort „Drežďany“ ab und drückt eine tiefe Verbundenheit mit der unmittelbaren Umgebung aus. Übersetzt bedeutet es „Sumpf- oder Auwaldbewohner“. Die ersten Siedler ließen sich also in einem Gebiet nieder, das maßgeblich von der Elbe geprägt war Ein sumpfiges, urwüchsiges Waldgebiet im fruchtbaren Elbtal. Aus dieser bescheidenen, naturverbundenen Siedlung, die sich den Herausforderungen der Flusslandschaft stellte, entstand im Laufe der Jahrhunderte ein kulturelles Juwel von Weltrang. Es ist faszinierend, dass die heutige Eleganz auf einem so bodenständigen und rauen Ursprung fußt. Der offizielle Startschuss für die geschriebene Geschichte Dresdens fiel am 31. März 1206. In einer heute im Sächsischen Hauptstaatsarchiv wie ein kostbarer Schatz aufbewahrten lateinischen Urkunde taucht der Name „Dresdene” zum ersten Mal schwarz auf weiß auf. Interessanterweise war dies jedoch kein Gründungsdokument im eigentlichen Sinne, sondern ein Bericht über eine Gerichtsverhandlung. Es ging um Grenzstreitigkeiten zwischen dem Bischof von Meißen und dem Burggrafen von Dohna. Für uns ist diese Urkunde jedoch von entscheidender Bedeutung, da sie Dresden offiziell auf die Landkarte der Weltgeschichte setzte. Von diesem Zeitpunkt an war die Entwicklung der Stadt kaum noch aufzuhalten und verlief in einem rasanten Tempo.

Einzug in Jerusalem, Kreuzigung und Auferstehung
Heute ist Palmsonntag. In der kommenden Woche stehen noch Gründonnerstag und Karfreitag bevor. Bevor dann nächste Sonntag Ostern ist. Was feiern wir in den kommenden Tagen eigentlich und warum? Ein Blick ins Jahr 30 unserer Zeitrechnung. Die Geschichte beginnt an einem Sonntag im Frühjahr, als die Stadt Jerusalem bereits von der nervösen Energie des bevorstehenden Pessach-Festes erfüllt ist. Zehntausende Pilger strömen durch die Tore und die römische Besatzungsmacht unter Pontius Pilatus ist in höchster Alarmbereitschaft, da religiöse Feste oft der Auslöser für politische Aufstände sind. Inmitten dieses Pulverfasses nähert sich Jesus von Nazareth der Stadt, die vom Ölberg aus zu sehen ist. Anstatt, wie es ein weltlicher Herrscher tun würde, auf einem stolzen Schlachtross einzuziehen, bittet er seine Jünger, ihm ein einfaches Eselfüllen zu bringen. Mit dieser bewussten Entscheidung greift er eine uralte Prophezeiung auf und signalisiert Demut statt militärischer Macht. Die Menschenmenge jedoch, die nach Befreiung von der römischen Last dürstet, empfängt ihn wie einen König. Sie breiten ihre Kleider auf dem staubigen Boden aus und schneiden Zweige von den Bäumen, um ihm einen Teppich zu bereiten. Sie rufen „Hosanna“ und schwenken Palmwedel, die im antiken Orient als Symbole des Sieges und der Unabhängigkeit galten. Genau hierher führt die Herkunft des Namens „Palmsonntag“, denn die Palmen stehen für die triumphale, wenn auch missverstandene Begrüßung des Mannes, den viele für den kommenden Messias halten. Am Donnerstagabend begibt sich die kleine Gruppe schließlich in ein Obergemach in Jerusalem. Dieses letzte gemeinsame Mahl ist geprägt von tiefer Melancholie und rituellen Handlungen, die bis heute das Christentum definieren. Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße. Ein Dienst, der normalerweise den niedrigsten Sklaven vorbehalten war, um ihnen ein Beispiel für dienende Liebe zu geben. Er teilt Brot und Wein und deutet diese Symbole als seinen Leib und sein Blut, die bald hingegeben werden. In den frühen Morgenstunden des Freitags wird Jesus in einem hastig einberufenen Prozess vor den Hohen Rat gestellt. Man beschuldigt ihn der Gotteslästerung. Da die jüdische Behörde unter römischer Besatzung jedoch keine Todesurteile vollstrecken darf, wird er dem römischen Statthalter Pontius Pilatus übergeben. Es folgt ein politisches Taktieren, bei dem Jesus auch zu Herodes Antipas geschickt wird, bevor er wieder zu Pilatus zurückgebracht wird. Trotz seiner Skepsis gegenüber der Schuld Jesu gibt Pilatus schließlich dem Druck der aufgepeitschten Menge nach, die seine Freilassung ablehnt und stattdessen seinen Tod am Kreuz fordert. Der Samstag ist ein Tag der absoluten Stille und der Grabesruhe, doch mit dem ersten Licht des Sonntags wandelt sich die Erzählung radikal. Frauen aus dem Gefolge Jesu, darunter Maria Magdalena, suchen das Grab auf, um den Leichnam nach den Vorschriften zu salben, finden jedoch den schweren Verschlussstein weggewälzt und das Grab leer vor. Eine Engelserscheinung verkündet ihnen, dass Jesus nicht mehr unter den Toten weilt, sondern auferstanden ist. Der Ostersonntag markiert den Sieg über den Tod und den Beginn einer neuen Zeitrechnung für seine Anhänger. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Der Stein der Weisen, die Jagd nach Gollum und eine skeptische Vorfreude
In der Welt von Mittelerde nehmen die Pläne für eine Rückkehr auf die große Leinwand konkrete, wenn auch diskussionswürdige Formen an. Warner Bros. setzt mit dem angekündigten Film „The Hunt for Gollum“ alles auf eine Karte und fokussiert sich auf eine Figur, die wie keine andere für die technische Revolution des modernen Kinos steht. Die Entscheidung, Andy Serkis nicht nur erneut in den Motion-Capture-Anzug schlüpfen zu lassen, sondern ihm auch die Regie zu übertragen, ist ein geschickter Schachzug, um die Hardcore-Fans zu besänftigen. Die Beteiligung von Peter Jackson als Produzent soll den Anschein von Kontinuität und Qualität wahren. Bei HBO hat man sich offenbar entschieden, die Konkurrenz durch schiere Geschwindigkeit und Produktionsgewalt zu überrollen. Während die Gefährten in Mittelerde noch ihre Ausrüstung sortieren und über Drehbuchfassungen debattieren, ist man bei HBO bereits Lichtjahre weiter. Der Streaming-Gigant hat Fakten geschaffen, die nicht nur die Gerüchteküche zum Schweigen bringen, sondern sie geradezu in die Luft sprengen. Ein erster, bildgewaltiger Trailer wurde bereits veröffentlicht, der keinen Zweifel daran lässt, dass die Rückkehr nach Hogwarts keine ferne Zukunftsmusik mehr ist. Die ersten bewegten Bilder zeigen eine Welt, die atmosphärisch dichter und architektonisch näher an den Buchbeschreibungen ist als alles, was bisher im Kino zu sehen war. Der Trailer verzichtet auf billige Nostalgieeffekte und setzt stattdessen auf eine visuelle Schwere. Diese deutet an, dass die Serie den Charakteren deutlich mehr Raum zur Entfaltung geben wird als die ursprünglichen Filme. Besonders beeindruckend ist die Entschlossenheit beim Veröffentlichungsdatum. HBO nennt ganz offiziell Weihnachten 2026 als Starttermin. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Collien Fernandes, Christian Ulmen und die unbequeme Pflicht, bei Frauenverachtung einzuschreiten
Es gibt Momente in der Medienlandschaft, die uns innehalten lassen, weil sie weit über bloßen Klatsch hinausgehen. Aktuell stehen Collien Fernandes und Christian Ulmen im Zentrum einer öffentlichen Debatte, die durch Vorwürfe sexualisierter Gewalt ins Rollen kam. Es geht um Schilderungen von Vorfällen, die juristisch und gesellschaftlich aufgearbeitet werden müssen und die die Frage aufwerfen, wie innerhalb einer langjährigen Beziehung mit Grenzen und Konsens umgegangen wird. Diese Einleitung soll keine Vorverurteilung sein, sondern den Rahmen für eine Diskussion stecken, die uns alle betrifft. Man könnte nun schnell abwinken und sagen: „Was geht mich das eigentlich an?“ Schließlich bin ich nicht so. Ich respektiere Grenzen, achte mein Gegenüber und würde niemals in eine Situation geraten, in der solche Vorwürfe gegen mich im Raum stünden. Es ist leicht, sich in die Rolle des unbeteiligten Beobachters zu flüchten, weil das eigene Wertesystem stabil ist. Doch genau hier liegt der Trugschluss. Es geht nicht nur um das individuelle Verhalten im stillen Kämmerlein, sondern um die Atmosphäre, in der wir uns alle bewegen. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und ein hocheffizienter Seismograf
Die Wahllokale sind geschlossen, die Stimmen sind ausgezählt und das mediale Echo ist, wie zu erwarten, ohrenbetäubend. Die AfD konnte ihre Ergebnisse verbessern und das, obwohl sie in den letzten Wochen mit massiven Vorwürfen und Skandalen konfrontiert war. Doch wer nun glaubt, dies sei ein strahlender Sieg einer inhaltlich überzeugenden Alternative, der irrt gewaltig. Bei genauerer Betrachtung offenbaren diese Zahlen vor allem eines: eine tief sitzende, fast schon trotzige Unzufriedenheit der Wähler mit der aktuellen Regierungsarbeit auf Landes- und vor allem auf Bundesebene. Die AfD fungiert dabei nicht als politischer Gestalter, sondern als hocheffizienter Seismograf für ein politisches Beben, das durch die Mitte der Gesellschaft geht. Es ist kein Votum für ein Programm, sondern ein lautstarker Schrei gegen das „Weiter so“ eines Apparats, der sich zunehmend von der Lebensrealität der Menschen entfremdet hat. Dass dieser Zuwachs kein Zeugnis für echte Regierungskompetenz ist, zeigt sich immer dann, wenn es konkret wird. Sobald AfD-Kandidaten in Positionen rücken sollen, in denen echte Verantwortung gefragt ist, sei es bei Landratswahlen oder in kommunalen Stichwahlen, stoßen sie regelmäßig an ihre Grenzen. Wenn es nicht mehr um Empörung geht, sondern darum, wie der Kindergarten finanziert, die Straße saniert oder die lokale Verwaltung modernisiert wird, vertrauen die Bürger lieber denjenigen, die politische Handwerkskunst beherrschen. Die AfD bleibt die Partei des lauten Protests, scheitert aber fast ausnahmslos an der Hürde der konkreten Verantwortungsübernahme. Das Problem ist nur: Wenn der Protest zur Dauereinrichtung wird, gerät die Stabilität unseres gesamten Systems ins Wanken. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Solide Splatter-Effekte, hanebüchene Logiklöcher und der Niedergang einer Horror-Ikone
Schon Pläne fürs Wochenende? Falls Kino geplant ist, „Scream 7“ kann ich nicht empfehlen. Die „Scream“-Reihe ist eigentlich dafür bekannt, mit den Klischees des Horror-Genres zu spielen, sie meisterhaft zu dekonstruieren und uns Zuschauern immer wieder einen ironischen Spiegel vorzuhalten. Doch was hier im mittlerweile siebten Aufguss abgeliefert wurde, fühlt sich leider weniger nach einer cleveren Meta-Erzählung an und viel mehr nach einem verzweifelten Versuch, eine Marke künstlich am Leben zu erhalten, die ihre besten Tage längst hinter sich hat. Wer auf der Suche nach Logik, einer fesselnden Geschichte oder auch nur einem Mindestmaß an erzählerischer Kohärenz ist, wird hier im Kinosessel leider bitter enttäuscht. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Geheime Verwahrung, Kleinodiensammlung und das Historische Grüne Gewölbe
Hier geht’s ab sofort häufiger ins Museum. Ich hatte zu Weihnachten Jahreskarten für die Staatlichen Kunstsammlungen verschenkt, die wir heute endlich einlösen konnten. Unsere erste Station war – natürlich – das Historische Grüne Gewölbe. Da darin nicht fotografiert werden darf, gibt es statt dessen einen kurzen Einblick in die Geschichte. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Der Tod eines Mythos, der Beginn einer neuen Ära und der Robin Hood der Streetart
Das größte Mysterium der modernen Kunstwelt scheint gelüftet zu sein und dieses Mal fühlt es sich endgültiger an als je zuvor. Während wir jahrelang über Robert Del Naja von Massive Attack spekulierten oder in jedem bärtigen Mann in Bristol einen potenziellen Weltstar suchten, hat eine groß angelegte Recherche von Reuters Fakten auf den Tisch gelegt, die kaum noch Raum für Zweifel lassen. Die Rede ist von Robin Gunningham, der seinen Namen schon vor Jahren in David Jones änderte, um in der Anonymität der britischen Masse unterzutauchen. Der entscheidende „Smoking Gun“ war ein fast vergessenes Dokument: Ein unterzeichnetes Geständnis nach einer Festnahme in New York im Jahr 2000, bei der ein junger Sprayer ertappt wurde, als er eine Werbetafel modifizieren wollte. In den Akten tauchte der Name Gunningham auf, zusammen mit der Bestätigung, unter dem Pseudonym „Banksy“ zu agieren. In Kombination mit aktuellen Grenzdaten aus der Ukraine, in die ein gewisser David Jones zeitgleich mit Banksys Team einreiste, scheint die Maske nun endgültig gefallen zu sein. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Eine Verabredung zum Frühstück, kalter Kaffee und eine Zeitreise in die Ära das Barocks
Da sitzt man in einem gemütlichen Café, das Licht fällt weich durch die großen Fenster, und das Herzstück eines jeden ordentlichen Frühstücks darf natürlich nicht fehlen: Kaffee. In meinem Fall war es ein Milchkaffee. Als die Bedienung ihn brachte, musste ich kurz schmunzeln, denn die Tasse erinnerte eher an eine kleine Suppenschüssel als an ein herkömmliches Trinkgefäß. Diese riesigen Schalen, die man mit beiden Händen umschließen muss, kennt man ja. Es ist fast so, als würde man versuchen, sich an einem kleinen Lagerfeuer aufzuwärmen. Während ich zum Buffet ging, Brötchen und Belag aussuchte, vergaß ich das Getränk. Als ich schließlich den ersten Schluck nehmen wollte, war die Mischung aus Milch und Kaffee erwartungsgemäß kalt. „Macht nichts, kalter Kaffee macht ja bekanntlich schön“, meinte ich. Ein Satz, den wir alle schon tausendmal gehört haben. Meistens dient er als schwacher Trost für den vergessenen Genuss. Aber was steckt eigentlich wirklich dahinter? Ist es nur ein Mythos, den sich sparsame Großmütter ausgedacht haben, um nichts wegschütten zu müssen, oder verbirgt sich darin ein Funken Wahrheit? ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Emotionalisierte Berichterstattung, überlastete Justizbehörden und die Ziele von NUIS
Es gibt Schlagzeilen, die sich wie Lauffeuer durch die rechten Echokammern in den sozialen Netzwerken fressen. Meistens beginnen sie mit einer vermeintlich ungeheuerlichen Ungerechtigkeit, garniert mit einer ordentlichen Portion „Wir gegen die“. Ein jüngstes Beispiel ist die Eröffnung der Betriebskantine im Jobcenter Dortmund. Wenn man dem Portal NIUS Glauben schenkt, das sich selbst gerne als die „Stimme der Wahrheit“ (oder wahlweise der Mehrheit) bezeichnet, dann ist in Westfalen gerade das Abendland in einer Schüssel Halal-Gulasch untergegangen. Werfen wir doch erst einmal einen nüchternen Blick auf das, was uns NIUS als die „unbequeme Wahrheit“ verkaufen wollte. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Die vollkommene Zahl, der Dutzendteufel und Freitag, der 13te
Heute ist Freitag, der 13. Schon der zweite in diesem Jahr! Angeblich bringt der Wochentag in Verbindung mit der Zahl Unglück. Doch warum eigentlich? Während die meisten von uns heute vermutlich einfach nur ein bisschen vorsichtiger die Straße überqueren oder den Atem anhalten, wenn eine schwarze Katze unseren Weg kreuzt, steckt hinter diesem Datum eine faszinierende Mischung aus Geschichte, Mythologie und tief verwurzelter Psychologie. Es ist einer jener Tage, an denen der Aberglaube so greifbar wird, dass er messbare Auswirkungen auf unser modernes Leben hat. Um zu verstehen, warum ausgerechnet diese Kombination aus Wochentag und Zahl uns so viel Unbehagen bereitet, müssen wir weit in die Vergangenheit zurückreisen. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Abschied vom Vollmond, Sonnenaufgang und das liebe Borstenvieh
Als ich heute Morgen den Vollmond verabschiedete und die Sonne aufging, wurde schon deutlich, dass es ein schöner Tag werden würde, auch wenn es noch sehr kalt war. Die Luft war so klar, dass man beim Einatmen das Gefühl hatte, sie würde klirren. Es war ein perfekter Moment, wäre da nicht diese beißende Kälte gewesen, die einen dazu brachte, den Schal noch enger zu ziehen. Während ich so dastand und das Farbspiel am Horizont beobachtete, schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: Warum „saukalt“ oder „schweinekalt“? Was hat das Borstenvieh eigentlich mit den Temperaturen zu tun? ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Die Familie Clinton, Luftangriffe auf den Iran und die oscarreife Ablenkungsshow des schläfrigen Donnie
Manchmal schreibt die Realität Drehbücher, die selbst in Hollywood als „zu dick aufgetragen“ abgelehnt würden. Doch im Jahr 2026 ist Subtilität ohnehin ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Wir erleben derzeit eine globale Inszenierung, bei der die Beleuchter ganze Arbeit leisten, um die Schatten der Vergangenheit durch die hellen Blitze der Gegenwart zu überstrahlen. Während in den Hinterzimmern der Macht unangenehme Fragen gestellt werden, explodiert am anderen Ende der Welt die strategische Ablenkung. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Dr. Robinavitch, das Pittsburgh Trauma Medical Center und eine 15-Stunden-Schicht
Wenn man mich fragt, was ich beruflich mache, muss ich kurz innehalten. Offiziell bin ich schließlich kein Mediziner. Aber inoffiziell? Ich habe mehr Stunden in Operationssälen verbracht als so mancher Assistenzarzt im dritten Jahr. Mein Fachgebiet? Amerikanische Krankenhausserien. Mein Campus? Die heimische Couch. Alles begann ganz klassisch in den heiligen Hallen des County General Hospitals in Chicago. Unter der strengen, aber gerechten Aufsicht von Dr. Greene und dem damals noch blutjungen Dr. Doug Ross habe ich dort gelernt, was es heißt, ein Trauma-Team zu leiten. Für meine Spezialisierung wechselte ich später an das Princeton-Plainsboro Teaching Hospital, wo ich unter Dr. Gregory House lernte, dass es niemals Lupus ist (außer in der einen Folge, in der es dann doch Lupus war). Meine „Facharztausbildung“ schloss ich schließlich mit Bravour bei The Good Doctor ab. Dort lernte ich, dass man mit genügend räumlichem Vorstellungsvermögen und einer Prise Autismus fast jedes medizinische Rätsel lösen kann. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Ausgesucht, gescannt und ein nicht zu Ende gedachte Bezahlvorgang
Lange Zeit war es ruhig an der Ecke, an der früher reges Treiben herrschte. Der Lidl in meiner Nachbarschaft ist im letzten Jahr komplett von der Bildfläche verschwunden. Zäune, Schutt und Baustellenlärm prägten das Bild, während das alte Gebäude einem modernen Neubau wich. Vor einigen Tagen war es endlich so weit. Die Türen öffneten sich wieder. Da Neugier bekanntlich ein treuer Begleiter ist, habe ich mich heute auf den Weg gemacht, um den neuen Nachbarn unter die Lupe zu nehmen. Der Unterschied ist sofort beim Betreten erkennbar. Alles wirkt deutlich moderner, heller und vor allem geräumiger als in der alten Filiale. Die Gänge sind breiter, die Decken scheinen höher und die Beleuchtung setzt die Waren bühnenreif in Szene. Besonders angetan bin ich von der Gestaltung der Obst- und Gemüseabteilung. Sie wirkt frisch, einladend und gut sortiert. Man bekommt fast das Gefühl, über einen Marktplatz zu schlendern statt durch einen klassischen Discounter. Mein eigentliches Interesse galt jedoch nicht nur dem neuen Design, sondern vor allem der Technik. Ich wollte wissen, wie Lidl das Thema Selbstscan umgesetzt hat. Hier geht das Unternehmen einen interessanten Weg. Im Gegensatz zum "großen Bruder" Kaufland, wo man oft auf eigene Handscanner im Eingangsbereich setzt, verzichtet Lidl hier komplett auf zusätzliche Hardware. Das Zauberwort heißt „Bring Your Own Device“. Als Kunde nutzt man einfach das eigene Smartphone, um den Einkauf zu organisieren. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Mimì, Rodolfo und die unerreichbaren allerersten Küsse des Frühlings
Was für ein wunderbarer Abend! Wenn sich in der Staatsoperette der Vorhang zu Giacomo Puccinis „La Bohème” hebt, vergisst man den Alltag sofort. Neben der packenden Leistung von Orchester und Ensemble hat mich vor allem das Bühnenbild tief beeindruckt. Es ist jedes Mal eine große Kunst, was das Team dort „zusammenbaut“. Einziger kleiner Wermutstropfen: Es wäre hilfreich, wenn bei den Übertiteln durch Namen oder Farben klarer erkennbar wäre, wer gerade singt. Das würde das Eintauchen in die Geschichte noch erleichtern. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Hilfssheriffs in Minneapolis, Angst und die Midterms
Wenn wir heute in Deutschland aus dem Fenster schauen, wirkt die Welt vielleicht grau, aber stabil. Blicken wir jedoch über den Atlantik nach Minneapolis, sieht die Welt ganz anders aus. Eine Stadt, die eigentlich für ihre Seen und ihre Lebensqualität bekannt ist, wird derzeit zum Schauplatz einer neuen dunklen Ära der amerikanischen „Sicherheitspolitik“. Es geht um mehr als nur Abschiebungen. Es geht um die Demontage der Menschlichkeit als politisches Kalkül. Was wir derzeit in den Straßen der Twin Cities erleben, hat wenig mit professioneller Polizeiarbeit zu tun, sondern erinnert eher an die dunkelsten Kapitel von Bürgerkriegsszenarien. Es handelt sich nicht um gut ausgebildete Beamte, die nach rechtsstaatlichen Prinzipien handeln. Es wirkt eher, als sei eine Truppe schießwütiger Hilfssheriffs nach einem zweiwöchigen Crashkurs auf die Menschheit losgelassen worden. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Kofi Amoako, Thomas Keller und drei wichtige Punkte aus dem Ostderby
Die SG Dynamo Dresden trat beim Spiel gegen den 1. FC Magdeburg in einem ganz besonderen Look an. Die Mannschaft lief komplett in Schwarz auf. Das Sondertrikot wurde zu Ehren der Vereinslegende Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner entworfen. Am 25. Januar hätte das Idol des DDR-Fußballs seinen 75. Geburtstag gefeiert. Die schlichte schwarze Spielkleidung, bei der selbst die Sponsorenlogos farblich zurücktraten, war ein hochemotionales Zeichen des Respekts und wurde von den rund 3.000 mitgereisten Fans, die ebenfalls in Schwarz erschienen waren, eindrucksvoll begleitet. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Dummheit, Instinktlosigkeit und das links-grüne Foulspiel rechts der Brandmauer
Während in Davos einmal mehr mit dem üblichen lauten Getöse eine weitere Folge der Daily Soap „Präsident DJT“ aufgeführt wurde, ging eine Entscheidung des EU-Parlaments fast vollständig unter. Diese Entscheidung sollte viel mehr Aufmerksamkeit erhalten, da sie schmerzhaft verdeutlicht, dass Europa derzeit die strategische Kraft fehlt, um auf der Weltbühne als ernstzunehmender Akteur aufzutreten. Eine unheimlich anmutende Allianz rechts der Brandmauer – bestehend aus der Fraktion der Patrioten für Europa (PfE), dem Europa der Souveränen Nationen (ESN) mit der AfD als deutscher Speerspitze sowie, ironischerweise, den Grünen, der Linken und dem BSW – hat den Europäischen Gerichtshof (EuGH) angerufen. Sie will die Rechtmäßigkeit des Mercosur-Vertrags prüfen lassen. Was nach einem rechtsstaatlichen Routinevorgang klingt, ist in Wahrheit ein politisches Foulspiel, das uns teuer zu stehen kommen könnte. ➔ BehindBlueEyes.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Duncan, Egg und die Ashford-Wiese
Es ist heute ein ganz besonderer Tag für alle Fans von Westeros. Wer hätte gedacht, dass wir nach dem epischen (und manchmal etwas anstrengenden) Drachentanz in House of the Dragon so schnell wieder zurückkehren? Aber heute ist es so weit: Heute startet bei HBO die neue Serie „A Knight of the Seven Kingdoms“. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber nach den gewaltigen Schlachten und den komplizierten Familienstammbäumen der Targaryens habe ich mich nach etwas... ja, fast schon Bodenständigem gesehnt. Und genau das scheint uns heute zu erwarten. Packt die Rüstung aus und schärft die Schwerter! Wir schauen uns an, was dieser neue Ableger taugt. ➔ BehindBlueEyes.de ➔ Bluesky

Thomas Keller, Jakob Lemmer und der dynamische Start ins neue Jahr
Das war doch ein Auftakt nach Maß im Rudolf-Harbig-Stadion! Nach der langen Winterpause fühlt es sich fast so an, als hätte man auf Reset gedrückt. Wir haben ein Spiel gesehen, das nicht nur drei Punkte brachte, sondern auch neue Hoffnung für die Rückrunde entfacht hat. Es war einer dieser typischen Dresdner Januartage: knackig kalt, aber im Stadion brannte die Luft. 31.000 Fans waren zum „Schicksalsspiel“ gegen das Kleeblatt gekommen. Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg war Pflicht, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze nicht komplett zu verlieren. ➔ BehindBlueEyes.de

Kadetten, Betazoiden und die Schatten von Captain Kirk
Die Tore der Sternenflotten-Akademie sind wieder offen! Gestern feierte die neue Serie Premiere und führt uns ins 32. Jahrhundert zwischen Diplomatie und Campus-Leben. Gestern feierte die neue Serie Premiere, die uns ins Campusleben führt. Während die Kadetten noch büffeln, heizen Casting-News zu „Strange New Worlds“ die Gerüchte um eine Rückkehr der legendären Kirk-Crew ordentlich an.

Gottesstaat und der Preis der Freiheit
Stell dir vor, du gehst morgens zum Bäcker und merkst, dass das Geld, das du am Vorabend noch ausgegeben hast, nun nur noch die Hälfte wert ist. Genau das erleben die Menschen im Iran im Januar 2026 – in einer Dimension, die wir uns kaum vorstellen können. Der Rial ist faktisch kollabiert, die Inflation galoppiert im dreistelligen Bereich und die Verzweiflung hat eine Schwelle überschritten, ab der die Angst vor Repressionen nicht mehr wirkt. Was wir derzeit beobachten, ist ein digitales und physisches Schlachtfeld. Das Regime hat das Internet seit Tagen fast vollständig gekappt – ein bewährtes Mittel der Mullahs, um die Welt blind zu machen, während Sicherheitskräfte in über 180 Städten gegen die eigene Bevölkerung vorgehen. Es sind nicht mehr nur junge Frauen, die für ihre Rechte kämpfen, sondern auch Händler, Studenten und Arbeiter im Ölsektor. Die Systemfrage wird nicht mehr im Geheimen gestellt, sondern laut auf den Straßen gebrüllt. ➔ BehindBlueEyes.de

Das Amen und die Ernährung
In den USA formiert sich derzeit eine Allianz, die noch vor Kurzem als Parodie gegolten hätte. Es geht um Robert F. Kennedy Jr., J. D. Vance und die Frage, warum das Frühstücksei bald eine politische und vielleicht sogar religiöse Grundsatzentscheidung sein könnte. ➔ BehindBlueEyes.de

Tutus mit LEDs und fehlende Substanz
Im Parkhotel Dresden trafen LED-Tutus auf bröckelnden Putz. Das ‚Ballet of Lights‘ versprach ein modernes Märchen, ließ aber die erzählerische Substanz von Dornröschen vermissen. Wo die Technik leuchtete, fehlten die Spindel und der Grimm’sche Tiefgang. ➔ BehindBlueEyes.de

Keine Überraschung und die Aasblume
Die Stranger-Things-Fans ihre Verschwörungstheorienfähigkeiten bewiesen, warum Netflix eigentlich noch eine neunte Folge in der fünften Staffel bereithalten muss. Leider sieht es so aus, als gäbe es da einfach nichts. Wie wäre es also mit einem Demogorgon auf dem Fensterbrett? ➔ BehindBlueEyes.de

Drei Könige und das lange Leuchten
Heute ist der 6. Januar – der Dreikönigstag. Für die einen endete die Weihnachtszeit gefühlt schon am zweiten Feiertag mit dem Verstauen der Christbaumkugeln, für viele andere markiert der heutige Tag jedoch den eigentlichen Höhepunkt oder zumindest einen wichtigen Wendepunkt der Festzeit. Aber wie ist das eigentlich: Ist heute wirklich Schluss? Und wer waren diese drei Männer, die wir heute feiern? ➔ BehindBlueEyes.de

Seltsame Dinge und eine weitere Folge
Hawkins ist gerettet, doch die Gerüchte um eine geheime neunte Folge von Stranger Things verbreiten sich derzeit schneller als der Mind Flayer. War das Finale am Neujahrstag wirklich alles oder erwartet uns noch ein letztes Ass im Ärmel von Netflix? ➔ BehindBlueEyes.de

Anlaufstellen für Dauerempörte und der Anschlag von Berlin
Beatrix von Storch und ich haben eine Gemeinsamkeit: Wir wundern uns beide darüber, dass die Reparaturarbeiten nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz so lange dauern und es damit zu einem längerem Stromausfall kommt. Für Frau von Storch ist die veranschlagte Zeit von fünf Tagen ein gefundenes Fressen, um einen Beitrag bei X abzusetzen. Ja, auch ich habe mich über die Dauer gewundert. Doch da ich nicht ständig versuche, unser Land schlechtzureden, habe ich mich erst einmal informiert, bevor ich meine Meinung öffentlich kundgetan habe. ➔ BehindBlueEyes.de

Machtdemonstrationen und Deals
Das ist ein Paukenschlag, der die Weltordnung, wie wir sie kannten, innerhalb weniger Stunden erschüttert hat. Wenn du diesen Podcast hörst, sind die Bilder aus Caracas schon um den Globus gegangen. ➔ BehindBlueEyes.de

Gastfreundschaft und Musik
Licht statt Blumenmeere: Mit dem Neujahrskonzert „Das gibt’s nur einmal” beginnt die Staatsoperette Dresden das „Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen”. Unter der Leitung von Chefdirigent Michael Ellis Ingram wird die Musik vertriebener Genies gefeiert und damit ein klares, hoffnungsvolles Zeichen gegen das Vergessen gesetzt. ➔ BehindBlueEyes.de

Wünsche und Hoffnungen
In der Adventszeit war es hier bei BehindBlueEyes.de still. Mein Körper spielte nicht mit und so hatte ich keine Lust, an Beiträgen zu arbeiten. Deshalb ist meine größte Bitte für das neue Jahr: Gesundheit. Einige Wünsche und Hoffnungen habe ich auch noch, um die es jetzt gehen soll. ➔ BehindBlueEyes.de

Namenstag und Jahreswechsel
Das Jahr hat nur noch wenige Stunden. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit, weshalb dies nur ein kurzer Beitrag wird. Dennoch wollen wir schnell die Frage klären: Warum heißt dieser Tag eigentlich Silvester? ➔ BehindBlueEyes.de

Futterkrippe und Stolpersteine
Alle Jahre wieder schieben wir uns durch überfüllte Fußgängerzonen, schmücken die Fenster mit Lichterketten und diskutieren, ob Kartoffelsalat mit Würstchen wirklich das ultimative Festessen ist. Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie – und für viele auch das Fest des hemmungslosen Konsums. Doch wenn man die glitzernde Fassade beiseiteschiebt und sich die Frage stellt: „Was feiern wir eigentlich genau?“, wird es oft erstaunlich still im Raum. 🔗 https://behindblueeyes.de/weihnachten-hintergrund

Aschenbrödel und drei Haselnüsse
In den nächsten Tagen flimmert „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gleich 19 Mal über die deutschen Bildschirme. Dabei war der Film ursprünglich gar nicht als Weihnachtsfilm gedacht. 🔗 https://behindblueeyes.de/drei-haselnuesse-fuer-aschenbroedel

Öl-Wunder und Zeichen der Hoffnung
Heute endet Chanukka, dessen Beginn vor acht Tagen von der schrecklichen Tragödie in Sydney überschattet wurde. Doch was feiern Juden eigentlich bei diesem achttägigen Lichterfest? 🔗 https://behindblueeyes.de/chanukka-2025

Easter Eggs und Peter Moosebridge
Nachdem ich neulich schon von meinem Kinobesuch bei „Zoomania 2” erzählt habe, gibt es ein Detail, das mich nicht loslässt. Ich stehe ja bekanntermaßen auf Easter Eggs in Filmen. Besonders spannend ist dabei die Tatsache, dass in Deutschland ein teilweise anderer Film zu sehen ist als beispielsweise in Japan oder Brasilien. 🔗 https://behindblueeyes.de/zoomania-2-peter-moosebridge

Rote Welle und Dunkelphasen
Kaum eine Pflanze ist so fest mit dem Dezember verknüpft wie der Weihnachtsstern. Egal, ob im Baumarkt, beim Discounter oder im edlen Floristikfachgeschäft – die leuchtend roten Blätter begegnen uns derzeit überall. Doch hinter dem vermeintlichen Wegwerfprodukt steckt eine faszinierende Geschichte sowie eine botanische Besonderheit, die viele Besitzer zur Verzweiflung treibt. 🔗 https://behindblueeyes.de/weihnachtsstern

Der Totalangriff und unsere letzte Chance
Die Europäische Union steht im Kreuzfeuer. Der Druck kommt derzeit von allen Seiten gleichzeitig: Donald Trumps neue, radikale Sicherheitsstrategie stellt alte Bündnisse infrage, Elon Musk zündelt an den Grundfesten unserer demokratischen Öffentlichkeit und China setzt seine Wirtschaftsmacht als Waffe ein. Hinzu kommt Wladimir Putins fortwährender Angriff auf unsere Gesellschaftsordnung. 🔗 https://behindblueeyes.de/eu-vs-trump-musk-putin-xi

Sieben Königreiche und ein Heckenritter
HBO hat es endlich getan. Pünktlich zur kalten Jahreszeit wurde uns ein erster echter Vorgeschmack auf das kommende Jahr serviert. Im Januar 2026 geht es zurück nach Westeros – doch diesmal wird alles ein wenig anders sein. Der gerade veröffentlichte Trailer zu „A Knight of the Seven Kingdoms“ flimmert über die Bildschirme – und er sieht verdammt vielversprechend aus! 🔗 https://behindblueeyes.de/sieben-konigreiche-und-ein-heckenritter

Politikverdrossenheit und der Spahn-Faktor
Wenn ich Jens Spahn sehe, ekelt es mich. Harte Worte? Vielleicht. Aber zwischen Milliarden-Verschwendung bei Masken und fehlenden Mehrheiten im Bundestag wird er zum Gesicht einer Politik, die den Bürger vergisst – und die Ränder stärkt. 🔗 BehindBlueEyes.de/AfD-Erfolgsfaktor-Jens-Spahn

Schlingrippengewölbe und Kupferstich
Als Dresdner bin ich architektonisch verwöhnt, doch die wiedereröffnete Schlosskapelle im Residenzschloss setzt neue Maßstäbe. Über unseren Köpfen schwebt ein Gewölbe, dessen Bauweise 400 Jahre lang vergessen war und nur dank alter Kupferstiche rekonstruiert werden konnte. Ein echtes Wunder! ➔ BehindBlueEyes.de/kapelle-schloss-dresden

Die AfD und der Erfolg der selbst gewählten Opferrolle
Heute richtet sich der Blick nach Gießen, wo die AfD eine neue Jugendorganisation gründet. Neben den internen Machtverschiebungen wird bei dieser Veranstaltung mit Sicherheit wieder ein altbekanntes Instrument bespielt: der gepflegte Mythos der Opferrolle.

Polizeibericht und schwarze Zahlen
Heute ist wieder „Black Friday“, der Tag der ominösen Rabattschlachten. Überall blinken Prozentzeichen, die Online-Warenkörbe glühen und Händler überbieten sich mit Bestpreisen. Doch warum heißt dieser Tag eigentlich so?

Das Eichhörnchen und der Adrenalinpegel
Ein Eichhörnchen tanzt dem Fuchs auf der Nase herum und entkommt nur knapp. Ist das Lebensmüdigkeit? Die Wissenschaft sagt: Vielleicht ist es die Suche nach dem Kick. Denn Tiere sind uns ähnlicher, als wir glauben – von Adrenalin-Junkies über kiffende Delfine bis hin zu Affen mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn.

Möhrchenmikrofon und wärmesehende Grubenotter
Ich habe mich im Kino seit Langem wieder einmal richtig gut unterhalten. Zugegeben, „Zoomania 2” ist vielleicht kein cineastischer „Bringer”, der das Genre neu erfindet, aber er macht einfach Spaß. Besonders gefreut habe ich mich über die unzähligen kleinen Easter Eggs, die überall versteckt waren. Ein Highlight war die im Fellmuster eines Statisten versteckte Micky Maus. ➔ https://behindblueeyes.de/zoomania-2-disney

Neue Freundin, archäologische Geheimorganisation und drei Detektive
Wenn man in der DDR aufgewachsen ist, gehörten Justus, Peter und Bob nicht zum Standardrepertoire im Kinderzimmer. Während im Westen die Kassettenrekorder heiß liefen, waren meine Helden Hase und Wolf. Die extrem beliebte sowjetische Zeichentrickserie „Ну, погоди!” (Na, warte!) genoss Kultstatus. „Die drei ???“ aus Rocky Beach waren für mich lange Zeit eine Art Bildungslücke, die ich erst viel später geschlossen habe. Kinder in der Familie machen es möglich. Wir haben bereits die ersten beiden Filme der neuen Kinoreihe gesehen und nun begleiten sie uns also schon eine ganze Weile. Heute waren wir mit ihnen auf der Toteninsel. ➔ BehindBlueEye.de ➔ Bluesky ➔ Instagram

Podcast und Vorstellungsrunde
Der Podcast BehindBlueEyes.de vorgestellt.












