Dieses Kapitel meiner Kindheit führt zurück zu meinem Vater — einem Mann, der da war, ohne sich zu zeigen, und der mich prägte, ohne es zu wissen. Ich erzähle von einer Beziehung, die nicht laut war, nicht dramatisch, sondern leise, strukturiert, körperlich präsent und emotional verschlossen. Es geht um die Lehrer‑Schüler‑Dynamik zwischen uns, um Comics, Sportakrobatik, Buchhaltung, um den Geruch von „Tabac“ und „Sir Irish Moos“, um Sonntage im Elternbett und um die Rakete auf seinen Beinen. Und es geht um das Rätsel meiner eigenen Identität — ein Rätsel, das sich nicht aus Schmerz speiste, sondern aus Wahrnehmung, Neugier und einem inneren Raum, der Bewegung in alle Richtungen zuließ. Im dialogischen Teil dieser Folge reflektiere ich gemeinsam mit meiner K.I. über Nähe, Distanz, Erwartungen und die Frage, wie ein Kind sich selbst erlebt, wenn die Welt es anders haben möchte, als es ist. Dies ist der erste Teil meiner Vater‑Geschichte — bis etwa kurz vor meinem Coming‑Out. Die späteren Jahre folgen in weiteren Episode.
