und warum du nicht das Problem bist In dieser Folge von House of Queens spreche ich über ein Thema, das mich seit Jahren begleitet: Mobbing. Ich möchte zeigen, dass Mobbing nicht nur in der Schulzeit passiert, sondern auch im Erwachsenenalter – am Arbeitsplatz, im Freundeskreis, in der Familie und online als Cybermobbing. Zu Beginn teile ich kurz eine Neuigkeit aus meinem Alltag: Meine verlorene Kamera wurde wiedergefunden. Das hat mich sehr erleichtert, aber auch beschäftigt, weil viele private Erinnerungen darauf gespeichert waren. Außerdem spreche ich offen darüber, dass es mir in den letzten Wochen mental nicht gut ging – durch Sorgen, Kontrollverlust und diesen Weltschmerz, wenn man einfach nicht mehr ignorieren kann, was auf der Welt passiert. Dann gehe ich tiefer in das Thema Mobbing rein und erzähle von meinen eigenen Erfahrungen. Bei mir hat es schon im Kindergarten angefangen – wegen meines Aussehens, meiner Herkunft und später auch wegen meiner Persönlichkeit. Es hat sich durch die Grundschule und Hauptschule gezogen: mit Ausgrenzung, Beleidigungen, körperlicher Gewalt und Situationen, die mich bis heute prägen. Ich erzähle auch, wie sich das auf meinen Selbstwert ausgewirkt hat, auf mein Vertrauen in Menschen und darauf, wie sehr ich mich angepasst habe – bis hin zu People-Pleasing. Ich spreche darüber, wie ernst die Folgen von Mobbing sein können, und erzähle von einer Nachricht einer Mutter, deren Sohn sich durch Mobbing das Leben genommen hat. Das hat mich sehr getroffen und zeigt nochmal: Mobbing ist kein Spaß. Am Ende teile ich, was mir geholfen hat: Abstand von Menschen, die mir schaden, Menschen finden, die mich wirklich sehen, Grenzen setzen und vor allem die Erkenntnis, dass Mobbing fast nie an den Betroffenen liegt – sondern an denen, die mobben. Ich möchte dich daran erinnern: Du bist nicht allein. Du bist nicht schwach. Und du bist nicht das Problem. Wenn dich das Thema berührt, schreib mir gerne deine Geschichte – und wenn du magst, freue ich mich auch über eine Bewertung des Podcasts.
