In dieser Folge von Hupe vs. Haltung – dem DVR-Podcast geht es um ein Phänomen, das sich rasant in sozialen Netzwerken verbreitet: Fahrten mit extrem hohen Geschwindigkeiten – gefilmt, inszeniert und millionenfach geklickt. Was für Aufmerksamkeit, Reichweite und teilweise sogar Einnahmen sorgt, birgt auf der Straße ein enormes Risiko. Wir schauen darauf, warum solche Inhalte so erfolgreich sind, welche Dynamiken hinter dem „Geschwindigkeits-Content“ stecken und warum daraus ein gefährlicher Kreislauf entstehen kann. Denn wo Klicks zählen, wächst oft auch der Druck, immer weiterzugehen – mit potenziell fatalen Folgen. Ein Blick in die Unfallstatistik zeigt: Überhöhte Geschwindigkeit gehört zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Wir ordnen aktuelle Zahlen ein und erklären, warum gerade bei hohen Geschwindigkeiten der Anhalteweg schnell zur lebensentscheidenden Größe wird. Im Gespräch mit DVR-Präsident Manfred Wirsch geht es um Verantwortung im Straßenverkehr, die Rolle sozialer Medien und die Frage, ob ein generelles Tempolimit Leben retten kann. Außerdem sprechen wir über notwendige Maßnahmen – von konsequenter Verkehrsüberwachung bis hin zu intelligenten Verkehrssystemen, die frühzeitig vor Gefahren warnen können. Diese Folge macht deutlich: Der Straßenverkehr ist keine Bühne für Klicks. Wer fährt, trägt Verantwortung – für sich selbst und für andere.
