In dieser Folge von Legal Trash nehmen wir das Urgestein des deutschen Fremdschams unter die Lupe: „Schwiegertochter gesucht“. Während der hohlschwatzende Hanno die rhetorischen Abgründe der exzessiven Alliterationen seziert, analysiert die haarspaltende Ina, ob Knebelverträge mit 150-Euro-Honoraren vor dem § 138 BGB überhaupt Bestand haben können. Wir tauchen tief in das Beate-und-Irene-Universum ein und hinterfragen, ob die gezielte Bloßstellung von Kandidaten eine rechtlich wirksame Einwilligung in die Verletzung der eigenen Menschenwürde überhaupt zulässt. Am Ende bleibt die unbequeme Frage, ob unsere Gier nach Trash-TV im Zeitalter von Awareness-Teams und politischer Korrektheit eigentlich noch eine Existenzberechtigung besitzt.
