Welche Produkte entstehen bereits heute aus Biomasse von nassen Moorböden? Wo gibt es erste marktreife Anwendungen – und wo wird noch experimentiert? Und welche Rolle spielen Wirtschaft, Wissenschaft und Landwirtschaft beim Aufbau neuer Wertschöpfungsketten? Im Fokus dieser Folge: • Das Pilotprojekt „Klimafarm“ in Schleswig-Holstein zeigt mit biologisch abbaubaren Erosionsschutzmatten aus Moorpflanzen, wie Paludi-Rohstoffe bereits heute in der Praxis eingesetzt werden – unter anderem beim Härtetest auf dem Wacken-Festival. Elena Zydek (Klimafarm) und Jörg Baumhauer (re-natur) geben Einblicke in die Entwicklung und Vermarktung von Paludi-Produkten. • Andreas Stauss vom Pilotprojekt „MoorWert“ in Bayern erläutert, welche Potenziale Paludi-Biomasse im Bausektor, in der Biogaserzeugung und bei der Pyrolyse zu Pflanzenkohle bietet – und welche Prozessketten dafür noch entwickelt werden müssen. • Carsten Lühr vom Pilotprojekt „BLuMo“ in Brandenburg erklärt, warum Paludi-Rohstoffe besonders für den Papier- und Verpackungssektor interessant sind und wie alternative Faseraufbereitung funktionieren kann. • Anke Nordt vom Pilotprojekt Paludi-MV (Mecklenburg-Vorpommern) zeigt am Beispiel von Schilf für Reetdächer, wie mit der Biomasse der wiedervernässten Moorflächen etablierte Wertschöpfungsketten gestärkt und regional ausgebaut werden können. Kontakt & Website: Mehr zu den Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz findet ihr auf den Kanälen der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG): www.z-u-g.org/moorpiloten Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns an: moorpiloten@z-u-g.org Weiterführende Links: • Klimafarm auf dem Wacken-Festival: https://www.z-u-g.org/meldungen/bodenschutzmatten-der-klimafarm-bestehen-den-haertetest-auf-dem-wacken-open-air/ • Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V.: https://www.atb-potsdam.de/de/unsere-themen/paluditechnologien
