In dieser Folge von Produktklarheit geht es um den Moment im UX-Prozess, in dem man merkt, dass eine scheinbar perfekte Lösung doch nicht so perfekt ist. Dieser Moment heißt User Test. Viele Produktteams glauben, dass ein Konzept automatisch funktioniert, wenn es logisch aufgebaut ist. In der Realität denken und arbeiten Nutzer jedoch oft ganz anders als das Team, das das Produkt entwickelt hat. In dieser Episode teilt Alex eine Case Study aus einem Projekt für ein IT-Ticketsystem eines Energiekonzerns und zeigt, welche überraschenden Erkenntnisse erst durch echte User Tests sichtbar wurden. Dazu gehören unerwartete Workflows, doppelt genutzte Eingabefelder und Funktionen, die Nutzer ganz selbstverständlich erwartet haben. Du erfährst außerdem, wie du einfache User Tests selbst durchführen kannst, warum bereits fünf Nutzer ausreichen und wie frühe Tests mit Prototypen helfen können, teures Rework zu vermeiden. Wenn du an digitalen Produkten arbeitest und verstehen möchtest, wie echte Nutzer wirklich mit deinem System umgehen, ist diese Folge ein wichtiger Reality Check.
