Ein einzelnes KI-Plugin hat gereicht, um die Märkte zu erschüttern.Anthropic hat für Claude ein neues Plugin vorgestellt, das juristische Aufgaben automatisiert – von Recherche über Dokumentenanalyse bis hin zu vorbereitenden Bewertungen.Die Reaktion der Börse war drastisch:Rund 300 Milliarden US-Dollar an Marktwert wurden in kurzer Zeit vernichtet. Anleger fürchten, dass Claude zentrale Geschäftsmodelle angreift – insbesondere juristische Fachsoftware, Legal-Tech-Anbieter und Fachverlage, deren Wert stark auf menschlicher Expertise, Lizenzmodellen und wiederkehrenden Abos basiert.Der Ausverkauf zeigt, wie sensibel Märkte auf KI-Fortschritte reagieren, wenn diese direkt in hochpreisige Wissensarbeit eindringen. Es geht weniger um die konkrete Leistungsfähigkeit des Plugins, sondern um das Signal: Wenn KI juristische Kernarbeit automatisiert, sind viele Geschäftsmodelle neu zu bewerten.Anthropics Vorstoß markiert damit keinen technischen Meilenstein allein, sondern einen ökonomischen Wendepunkt: KI wird nicht mehr nur als Effizienzwerkzeug gesehen, sondern als systemische Bedrohung bestehender Märkte.
