„Jeder Angelanfänger oder jede Anfängerin sollte mit dem Stippangeln beginnen“, sagt der NDR-Angelexperte Horst Hennings. In ihrem neuen Podcast plaudern Host Heinz Galling und der 37-malige Deutsche Meister Horst Hennings über Ausrüstung, Köder und das Anfüttern bei dieser Angelmethode. Der Nordfriese Horst Hennings erzählt von seiner teuersten Stipprute, mit der er Schleswig-Holsteinischer Landesmeister wurde. 1.000 DM hatte er vor rund fünfzig Jahren zusammengespart, um beim Wettangeln am Rhein oder am Nord-Ostsee-Kanal erfolgreich zu sein. Beim Stippangeln unterscheidet man zwischen Teleskop- und Steckruten, die bis zu siebzehn Meter lang sein können. Rutenlänge, Posenform, Bleigewicht und Hakengröße müssen genau auf das Gewässer abgestimmt werden. Um die Futtermischung wird oft ein Geheimnis gemacht, denn Rotaugen oder Karauschen müssen gezielt an den Angelplatz gelockt werden. Bevor es losgeht, wird angefüttert: Vanille, Anis oder Erdbeeraroma – vermischt mit Haferflocken und Paniermehl – dienen als Lockstoff für Brassen und Co. Auch die Köderauswahl ist für den Fangerfolg entscheidend. Maden, Mistwürmer, Mais oder ganz normaler Brotteig werden beim Stippangeln häufig verwendet.Host: Heinz GallingNDR Angelexperte: Horst HenningsFormatautor: Jan-Philipp BaumgartRedaktion: NDR Landesfunkhaus MV, Redaktion NDR FernsehenWeitere Infos zur Fernsehsendung unter www.ndr.de/ruteraus oder auf unser Facebook-Seite.Podcast-Tipp:Schöne Grüße - Reisegeschichten-Hörbücherhttps://1.ard.de/schoenegruesse
