Zwischen Weltcup-Ekstase und Olympia-Drama – diese Folge der "Sportstunde" hat es in sich. Zu Gast ist der 22-jährige Biathlet Leonhard Pfund, der auf turbulente Wochen zurückblickt: starke Weltcup-Ergebnisse, haarscharf an der Olympia-Norm vorbei – und dann dieses verrückte Rennen in Nove Mesto, das eigentlich sein erster Weltcupsieg hätte sein können. Gemeinsam mit Marlene Fichtner jubelte er in der Single-Mixed-Staffel – bis ein Regelverstoß zur Disqualifikation führte. Achterbahn der Gefühle pur. Leo spricht offen über verpasste Olympia-Träume, knallharte Qualifikationskriterien für Mailand-Cortina 2026 und warum ihn die Disqualifikation mehr motiviert als frustriert hat. Wie fühlt es sich an, wenn man auf Wolke sieben schwebt – und 15 Minuten später alles wieder vorbei ist? Und was nimmt man aus so einem emotionalen Ausnahmezustand mit für die Zukunft im Weltcup-Biathlon? Natürlich geht es auch um den Blick nach vorn: Nachwuchshoffnung im deutschen Biathlon, Vorbilder wie Simon Schempp und Laura Dahlmeier, Mentaltraining am Schießstand und die Frage, warum Laufen am Ende doch wichtiger ist als perfektes Schießen. Leo gibt ehrliche Einblicke in Trainingsumfänge von bis zu 25 Stunden pro Woche, Sommerbiathlon auf Skirollern und seinen Traum, dauerhaft im Weltcup ganz vorne mitzumischen. Eine Folge über Druck, Disqualifikation, Dominanz im Biathlon – und darüber, warum genau diese extremen Emotionen den Sport so faszinierend machen. Jetzt reinhören in die neue "Sportstunde" und erfahren, warum Leonhard Pfund vielleicht schon bald einer der prägenden Namen im deutschen Biathlon sein könnte.
