In der neuen Folge der „Sportstunde“ dreht sich alles um Frauen-Rugby – und um eine der spannendsten Stimmen dieses Sports: Nationalspielerin Sophie Hacker. Gemeinsam mit Host Olli Dütschke spricht sie über das erste Länderspiel der Saison, das sie verletzungsbedingt verpasst hat, und nimmt uns gleichzeitig mit auf ihre Reise nach Neuseeland – dem Rugby-Mekka schlechthin. Dabei wird schnell klar: Während Rugby dort zum Alltag gehört, kämpft der Sport in Deutschland noch immer um Sichtbarkeit. Sophie gibt ehrliche Einblicke in die Entwicklung des Frauen-Rugbys hierzulande. Zwischen wachsender Aufmerksamkeit, steigenden Zuschauerzahlen und einer immer stärkeren Community zeigt sich: Der Sport ist im Aufwind – aber noch längst nicht am Ziel. Sie erzählt, wie sich Wahrnehmung und Akzeptanz verändert haben, warum Rugby mehr ist als nur körperlicher Einsatz und welche besonderen Werte wie Teamgeist und Zusammenhalt den Sport prägen. Auch persönlich wird es: Sophie spricht über ihren Weg zum Rugby, die Bedeutung ihrer Familie – insbesondere ihrer ebenfalls erfolgreichen Schwester – und den Spagat zwischen Leistungssport, Studium und Alltag. Dabei wird deutlich, wie viel Leidenschaft, Disziplin und Zeit hinter dem Leben als Nationalspielerin stecken, gerade in einer Sportart, die noch nicht vollständig professionalisiert ist. Zum Abschluss richtet sich der Blick nach vorne: Welche Ziele hat das deutsche Frauen-Rugby? Wie realistisch ist der Traum von Olympia? Und was braucht es, um den Sport weiter nach vorne zu bringen? Eine inspirierende Folge über Leidenschaft, Entwicklung und den Mut, neue Wege zu gehen – nicht nur im Sport.
