Lokalität, Kooperation, Erfolg: Katja Hofem (Netflix) über die globale Stärke deutscher Produktionen

Wie schafft man erfolgreiches Streaming-Produktionen für den deutschen Markt? Wie können deutschen Produktionen zu globalen Erfolgen werden? Und wir misst man eigentlich im Streaming-Zeitalter Erfolg? DWDL Chefredakteur Thomas Lückerath spricht mit Katja Hofem (Netflix) über die Bedeutung von lokalem vs. globalem Know-how bei der Produktion von nationalen und internationalen Erfolgen wie „Die Kaiserin“, „Liebes Kind“ oder „Babo“. Über die Bedeutung der Präsenz auf den lokalen Streaming-Märkten, über die Entscheidungswege im Unternehmen und die Frage, wie Erfolg bei Netflix gemessen wird. Tagesquoten spielen dabei kaum noch eine Rolle, es geht um Erfolg auf Strecke – in der Regel über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten. Dazu spielten Faktoren wie das „Dranbleiben“ und „Wiederkommen“ eine Rolle – sowie die Frage, ob eine Produktion auch spürbar einen Nerv bzw. den Zeitgeist trifft. Schließlich spricht sie über die neuen Möglichkeiten vielfältigster Kooperationen, die vor wenigen Jahren noch undenkbar in der Branche gewesen wären, darüber, was nach wie vor exklusiv bleibt – und die Rolle der von vielen Streamern mittlerweile implementierten Werbevermarktung. Wie viel ungenutztes Potenzial steckt noch in deutschen Geschichten? Und welche Rolle würde Katja Hofem selbst wählen, wenn sie Teil einer Netflix Serie wäre? Das könnt Ihr hier hören – oder überall sonst, wo es Podcasts gibt.