Wir denken zu viel in Schubladen und Vorurteilen. Kein Jazz mögen, aber Michael Bublé hören. Alle Whiskys sind rauchig. Italiener sprechen nur mit den Händen. Klischees erleichtern uns die Welt – aber sie verzerren sie auch. Ein Destillat leidet besonders darunter: Tequila. Und vor allem Mezcal. Ausgerechnet ein Sombrero hat diesen Schnaps in Deutschland bekannt gemacht – und gleichzeitig für jede Menge Jugendsünden gesorgt. Das Ergebnis: ein ramponierter Ruf für ein eigentlich unglaublich spannendes Produkt. Zwar bessert sich das Bild langsam, doch die alten Bilder sitzen tief. Grund genug, darüber zu sprechen. Und vor allem, um dem traditionelleren kleinen Bruder des Tequilas mehr Raum zu geben: dem Mezcal. In dieser Folge geht es um seine Herkunft, seine handwerkliche Herstellung, seine Geschichte – und darum, warum dieses Destillat so viel mehr ist als Rauch, Salz und Zitrone. Eine kleine Stippvisite nach Mexiko. 🥃🇲🇽
