#3 Als wir davon erzählten

Zeitzeugen wie Isolde werden weniger. Doch was bleibt von der Erinnerung an Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg? Und warum wirkt dieses Kapitel deutscher Geschichte im kollektiven Gedächtnis oft leiser als andere? In der letzten Folge des Zeitzeugenpodcasts „Wir Heimatvertriebenen – Hessen und seine Sudetendeutschen“ geht es um Gedenken, Konfliktlinien und Verantwortung. Zwischen Heimattreffen, politischer Debatte und persönlichem Schweigen fragen wir: Wie erinnert man an deutsches Leid, ohne deutsche Schuld auszublenden? Und was bedeutet diese Geschichte heute – in einer Zeit, in der Nationalismus wieder lauter wird? Ein Angebot der VRM.