
Hier hörst du die Podcastprojekte der WZ. Im Moment hörst du aktuell: "Bonuspunkte - der Hörspaziergang zu ESC" In der Wiener Stadthalle ist alles bereit für die große Show. Der ESC ist wieder in Wien. Doch die Show findet nicht nur in einer Halle oder auf einer Bühne statt. In der ganzen Stadt hat der Eurovision Song Contest seine Spuren hinterlassen. Wir bringen dir Orientierung und führen dich in rund 60 Minuten auf einem Streifzug durch die Wiener Innenstadt vorbei an unseren Hörstationen. Geh mit uns von der Wiener Staatsoper über den Heldenplatz und das Museumsquartier bis zum Café Savoy am Ende des Naschmarkts. Bei jeder Station erzählen dir aktuelle und ehemalige ESC-Teilnehmer:innen, Fans und Historiker persönliche Geschichten, Wissenswertes und Funfacts zum ESC. Jede Station ist einem speziellen Thema gewidmet wie den Fragen, wie sich Klassik und Pop verbinden lassen, oder, wie politisch der ESC eigentlich ist. Und: Beim Museumsquartier erfährst du, wie du Musik nicht nur hören, sondern auch sehen kannst. „Bonuspunkte – Der Hörspaziergang zum ESC“ ist ein Hörspaziergang der WZ, produziert von Inselmilieu Reportage. Schreib uns: feedback@wienerzeitung.at Bisherige Podcast-Projekte: Brachland, Galtür, Was los?
Alle Folgen
#0 Bonuspunkte – Der Hörspaziergang zum ESC | Trailer
In der Wiener Stadthalle ist alles bereit für die große Show. Der ESC ist wieder in Wien. Doch die Show findet nicht nur in einer Halle oder auf einer Bühne statt. In der ganzen Stadt hat der Eurovision Song Contest seine Spuren hinterlassen. Wir bringen dir Orientierung und führen dich in rund 60 Minuten auf einem Streifzug durch die Wiener Innenstadt vorbei an unseren Hörstationen.

#1 Bonuspunkte – Der Hörspaziergang zum ESC | Staatsoper
Wien ist Oper und Pop zugleich. Auf den ersten Blick passt das nicht zusammen: hier Mozart und Verdi, dort Pyrotechnik und Windmaschinen. ESC-Größen wie Kaleen, Cosmó, Nathan Trent sowie Abor und Tynna erklären dir genauso wie Drag Queen Dutzi Ijsenhower, warum sich Hochkultur und Pop-Spektakel aber oft näher sind, als man denkt – und warum diese Mischung Wien zur ultimativen ESC-Bühne macht.

#2 Bonuspunkte – Der Hörspaziergang zum ESC | Hofburg
In den Festsälen der Hofburg fand 1967 der erste Eurovision Song Contest auf österreichischem Boden statt. Doch die Beziehung zwischen Österreich und dem Contest ist kompliziert. Historiker Florian Wagner nimmt dich mit in die Geschichte des ESC und zeigt dir, warum du hier berühmten ESC-Requisiten viel näher bist, als du vielleicht vermutest.

#4 Bonuspunkte – Der Hörspaziergang zum ESC | Museumsquartier
Wie fühlt sich Musik an, wenn man sie nicht hören kann? Lena coacht beim ESC 2026 die Gebärden-Dolmetscher:innen. Sie erklärt uns, wie die Gehörlosen-Community ESC-Hits sichtbar macht: durch Gebärdensprache, Körper und Bewegung. Hier siehst du, wie faszinierend „Sign Performance“ in Action aussieht. Lass dich inspirieren und probiere es bei unserer kleinen Mitmach-Übung gleich selbst aus!

#5 Bonuspunkte – Der Hörspaziergang zum ESC | Naschmarkt
Der Naschmarkt ist fast so laut, bunt und herrlich vielfältig wie der ESC. Entdecke, wie Musik und Kulinarik Gegensätze überwinden und Menschen weltweit verbinden. Wusstest du, dass beim ESC bereits in 79 Sprachen gesungen wurde? Ein perfekter Ort, um kurz innezuhalten, sich durch die Köstlichkeiten der Welt zu probieren und die Vielfalt der Welt und des ESC zu feiern.

#3 Bonuspunkte – Der Hörspaziergang zum ESC | Heldenplatz
Der Heldenplatz ist geschichtsträchtig und politisch – genau wie der ESC, obwohl er es laut EBU nicht sein soll. Hier stellen wir die unbequemen Fragen: Wie unpolitisch ist der Wettbewerb wirklich? Wir sprechen mit der ehemaligen ESC-Moderatorin Alice Tumler und Teilnehmer:innen der vergangenen Jahre über Boykotte, Doppelstandards und die Macht der Symbole auf der größten Musikbühne der Welt.

#6 Bonuspunkte – Der Hörspaziergang zum ESC | Café Savoy
Willkommen im Savoy, einem Herzstück der queeren Wiener Szene. Während du vielleicht eine Melange genießt, erfährst du, warum der Song Contest für viele queere Menschen weit mehr ist als eine Show. Wir entschlüsseln die queeren Codes der ESC-History, feiern die schillernden Hymnen und Ikonen von heute und lassen die queeren Fans ihre ganz eigenen süßes ESC-Stories erzählen.

#25 Was los? Mit dem Fall Weißmann
Diese Woche ist Sandra alleine am Mikro – und hat eine besondere Gästin: die Falter-Journalistin, Historikerin und Autorin Barbara Tóth. Gemeinsam sprechen sie über ihre Recherche, die aktuell für viel Aufmerksamkeit sorgt: die Causa rund um den ehemaligen ORF-Generaldirektor Roland Weißmann. Eine Mitarbeiterin wirft ihm sexuelle Belästigung vor – er selbst bestreitet die Vorwürfe. Im Zentrum der Berichterstattung stehen veröffentlichte Chatverläufe, die zeigen sollen, wie sich das Verhältnis zwischen ihm und einer Mitarbeiterin über Jahre entwickelt hat – und welche Dynamiken dabei entstehen können. Es geht um Fragen wie: Was gilt als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz? Wo beginnt Machtmissbrauch? Wie schwierig ist es für Betroffene, sich gegen Vorgesetzte zu wehren? Barbara Tóth gibt Einblicke in ihre Recherchearbeit beim Falter, spricht über den Umgang mit sensiblen Quellen – und darüber, warum journalistische Aufklärung in solchen Fällen so wichtig ist. Außerdem geht es um strukturelle Probleme: Warum solche Fälle kein Einzelfall sind, welche Rolle Machtgefälle spielen und was sich ändern müsste, damit Betroffene besser geschützt werden.

#24 Was los? Mit Kinderinfluencern
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Sandra und Maria über sogenannte Family Blogger und Kinderinfluencer – eine besondere Form von Content-Creator:innen, bei der die minderjährigen Kinder im Mittelpunkt stehen. Vor der Kamera wird gelacht, geweint und es werden Kooperationen umgesetzt. Social Media wird geflutet von Videos von Kindern, die etwas lustiges in die Kamera sagen, und niedlicher Fotos von Babys in Windeln – alles zur Unterhaltung der eigenen Follower:innen. Doch dahinter steckt weit mehr als nur süßer Content: Mit diesen Darstellungen gehen auch zahlreiche Risiken und Probleme einher. Welche Rechte haben die Kinder? Was macht das mit ihrer Psyche? Und welche Gefahren entstehen dadurch, dass fremde Menschen die Inhalte sehen, kommentieren und weiterverbreiten können – und ab wann könnte man sogar von Kinderarbeit sprechen? Außerdem macht Sandra in ihrem Hot Take klar: Für sie ist alles politisch. Rund um das Coachella-Festival findet sie Influencer, die hinfahren, zwar schon fragwürdig, noch schlimmer sind für sie aber die Ausreden, die danach kommen. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.

#23 Was los? Mit Freund:innen
In dieser Folge gibt es einen Special Guest: Journalistin und Autorin Verena Bogner. In ihrem neuen Roman “I am Cringe but I am free” erzählt sie von Beziehungen, Erwartungen und der Frage, wie man zu sich selbst findet. Mimi und Nora sprechen mit ihr darüber, welche Rolle Freundschaften heute in unseren Leben spielen und warum sie gerade in Zeiten, in denen Einsamkeit für viele ein reales Thema ist, so wichtig sind. Sind Freundschaften Wundermittel? Verena findet ja! Die drei sprechen darüber, warum romantische Beziehungen heutzutage gesellschaftlich immer noch auf ein Podest gestellt werden, dabei aber Freundschaften oft unterschätzt werden. Es geht es um Gemeinschaft, Grenzen, Self-Care und die Frage: Was macht eigentlich eine gute Freundschaft aus? Und wann ist Grenzen-Setzen einfach nur eine Ausrede? Außerdem wird wie immer gespeeddated. Und auch Verena darf ein paar Fragen beantworten.

#22 Was los? Mit Pollen und Allergien
Sandra und Mimi sprechen in der aktuellen Folge über ein Thema, das gerade viele betrifft: Allergien. Die Pollensaison ist gestartet – und sie hat es in sich. In Österreich leidet rund ein Viertel der Bevölkerung an Allergien und durch den Klimawandel verändern sich Dauer und Intensität der Saison spürbar. Die beiden sprechen darüber, warum Pollen heute aggressiver wirken, welche Rolle Luftverschmutzung spielt und warum invasive Pflanzen wie Ambrosia das Problem zusätzlich verschärfen. Außerdem geht’s darum, was im Körper bei einer allergischen Reaktion passiert – und warum man Symptome ernst nehmen sollte. Denn unbehandelt können Allergien langfristige Folgen haben. Außerdem: In der Rubrik „Feed Me“ diskutieren die beiden einen möglichen Trendwechsel beim Veganismus. Während früher pflanzliche Ernährung stark gehypt wurde, scheint heute ein anderer Fokus zu dominieren – Stichwort High-Protein, „Clean Eating“ und Wellness. Ist Veganismus wirklich auf dem Rückzug oder hat sich der Trend einfach verändert?

#21 Was los? Mit Kinderwunsch und Shaming
Ausgangspunkt ist eine Meldung aus Russland: Dort sollen Ärzt:innen Frauen künftig gezielt fragen, ob sie Kinder wollen. Wenn nicht, wird ihnen „empfohlen“, psychologische Beratung zu machen, um eine „positivere Einstellung“ zum Kinderkriegen zu entwickeln. Kritiker:innen sehen darin massiven Druck und eine Form von Fortpflanzungszwang. Auch in Österreich sinkt die Geburtenrate: Sie liegt aktuell bei 1,29 Kindern pro Frau. Maria und Nora sprechen darüber, warum viele Menschen Kinder später oder gar nicht bekommen, von hohen Lebenshaltungskosten über fehlende Kinderbetreuung bis hin zum Wunsch nach Selbstbestimmung. Dabei fällt ihnen auch auf, wie technisch und distanziert man über das Thema spricht. Fast so, als würden Frauen nur als „Brutkästen“ gesehen werden. Ein weiteres Thema ist der gesellschaftliche Druck auf Frauen, es geht um das Unwort „biologische Uhr“ und warum Verantwortung für Familienplanung oft immer noch fast ausschließlich bei ihnen liegt. Außerdem geht es um Social Egg Freezing, also das Einfrieren von Eizellen aus sozialen Gründen: Welche Chancen bietet das Verfahren? Und warum wird es auch als unsoziale oder kommerzielle Lösung kritisiert? Und mal wieder ein Hot Take: Maria sagt: „Die Leute im Internet sollen sich endlich mal wieder schämen.“ Anlass ist ein Gewaltkommentar gegen die Rapperin Ikkimel. Maria spricht darüber, wie normalisiert Frauenhass und Gewaltfantasien im Netz inzwischen sind.

#20 Was los? Männer, Machtmissbrauch und Manosphere
Diese Woche sprechen Sandra und Nora über die sogenannte „Manosphere“ – eine digitale Subkultur, in der Influencer wie Andrew Tate oder Sneako antifeministische Weltbilder, starre Geschlechterrollen und ein verzerrtes Verständnis von Erfolg und Männlichkeit propagieren. Ausgangspunkt ist eine aktuelle Doku von Louis Theroux, die zeigt, wie diese Männer auftreten, argumentieren und sich oft selbst widersprechen. Was steckt hinter Begriffen wie „Red Pill“, Incels oder Pick-Up Artists? Warum fühlen sich gerade junge Männer von diesen Inhalten angezogen? Und welche Rolle spielen Plattformen wie TikTok oder YouTube dabei, solche Ideologien zu verstärken? Es geht nicht nur um die problematischen Botschaften der Manosphere, sondern auch um die Ursachen dahinter: Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und gesellschaftlicher Druck. Sandra und Nora diskutieren, warum diese Bewegung längst kein Randphänomen mehr ist, welche politischen und wirtschaftlichen Interessen dahinterstehen und wie man einen konstruktiven Umgang damit finden kann. Außerdem: WZ-Autorin und Kollegin Eva Sager ist kurz zu Gast und spricht mit Sandra und Nora über Machtmissbrauch in der Medienbranche. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.

#19 Was los? Mit ME/CFS: Die unsichtbare Krankheit
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Maria und Mimi über eine oft übersehene, aber schwerwiegende Erkrankung: ME/CFS. Ausgehend vom Long Covid Awareness Day geht es um die Frage, was hinter der Krankheit steckt, warum sie so gravierend ist und weshalb Betroffene trotz massiver Einschränkungen häufig nicht ernst genommen werden. Sie sprechen darüber, wie schon kleinste Belastungen sogenannte „Crashs“ auslösen können, warum viele Erkrankte aus dem öffentlichen Leben verschwinden und welche Folgen das für Sichtbarkeit, Anerkennung und Unterstützung hat. Und ja: Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen, auch in Beziehungen. Der Hot Take von Maria dazu: Sich emotionale oder private Nachrichten von einer KI schreiben zu lassen, ist respektlos. Die beiden sprechen darüber, warum das unauthentisch wirkt und was das für zwischenmenschliche Beziehungen bedeutet. Und: Wie immer wird auch diese Woche gespeeddated. Es geht um unnötige Ausgaben, erfundene Gerüchte und die Frage, wann man sich eigentlich wirklich erwachsen fühlt.

#18 Was los? Mit Schönheitsidealen
In dieser Folge von „Was los?" sprechen Mimi und Sandra mit Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Lechner über Körpernormen, Schönheitsdruck und Body Positivity. Sie sprechen unter anderem über das dünne Schönheitsideal und wer davon profitiert. Welche Rolle spielen KI, Filter und Abnehm-Spritzen? Und warum sind Körper eigentlich so politisch? Sie überlegen, was Body Positivity wirklich erreicht hat und wie wir uns dem Schönheitsdruck entziehen können. Außerdem: Was hat Lookismus mit Demokratie zu tun? Natürlich gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating zu Traumberufen und dem perfekten Sommerurlaub.

#17 Was los? Live: Mit Selbstoptimierung und Hate zu Ramadan
Der Was los?-Podcast war letzte Woche erstmals live: Und zwar bei der Missing Link-Podcastnacht! Die vier Hosts haben über das Gefühl, dass Freizeit immer mehr wie ein durchgetaktetes Projekt wirkt – zwischen Pilates, Coffee Rave und Leistungsdruck, gesprochen. Sie haben diskutiert, wie Hustle Culture und Selbstoptimierung bis in unsere Hobbys hineinreichen, etwa durch Trends wie Hyrox oder das ständige Tracken von Schritten, Büchern und Workouts. Dann auch die Frage: Lassen wir Ruhe überhaupt noch zu? Oder geben wir nur noch mit Stress an? Im zweiten Teil tauchen wir in die „Ramadan-Bubble“ auf TikTok ein: Zwischen Katzen-Videos und friedlichen Kochvideos zum Iftar finden sich auch viele diskriminierende Kommentare. Wir sprechen über antimuslimischen Rassismus, digitale Echokammern und darüber, warum religiöse Sichtbarkeit besonders im Ramadan oft mehr Anfeindungen mit sich bringt. Zum Abschluss gab es natürlich eine Runde Speed-Dating, es ging um Zahnpasta-Geschmack, Impulskäufe, Auto-Marken und Modesünden. Und: Auch das Publikum wurde befragt: Was sagt ihr? Nutella mit oder ohne Butter?

#16 Was los? Frauen bei Olympia: Periode, Psyche und Leistungsdruck
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Mimi und Nora über über die Olympischen Winterspiele. Es geht um den weiblichen Zyklus im Spitzensport und um die hohe Erwartungshaltung. Welche Themen sind immer noch Tabu? Und welche werden gerade enttabuisiert? Worüber dürfen insbesondere Frauen nicht sprechen? Mimi und Nora überlegen, wie es wohl diesbezüglich weitergehen wird. Und: Der Algorithmus schlägt mal wieder zu: Warum haben Couple-Goals-Reels oft so einen komischen Beigeschmack? Natürlich gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating. Und: Checkt doch mal [Algokind](https://www.instagram.com/algokind/) aus! Algokind ist eine Initiative der Wiener Zeitung und will zeigen, wie Algorithmus-Systeme funktionieren, ganz ohne Panikmache!

#15 Was los? 4 Jahre russischer Angriffskrieg auf die Ukraine und warum wir das Jahr des Pferdes brauchen
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Sandra und Nora über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, der sich am 24. Februar zum vierten Mal jährt. Was hat sich in diesen vier Jahren verändert? Wie sieht der aktuelle Status quo aus? Außerdem diskutieren die beiden, warum mediale Aufmerksamkeit und öffentliche Wahrnehmung bei Kriegen in Europa anders ausfallen als bei anderen Konflikten und inwiefern es wichtig ist, wie man Kriege nennt. Und: Laut Chinesischem Horoskop ist mit 17. Februar das Jahr des Pferdes: Ein Thema, das heuer, nicht zuletzt durch Social Media, auch bei uns verstärkt Aufmerksamkeit bekommt. Warum eigentlich? Zum Abschluss gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating. Und: Wenn ihr "Was los" live sehen wollt, gibt es jetzt eine tolle Möglichkeit: Am 25. Februar. 2026 ab 18:00 Uhr ist die Missing Link Podcast-Nacht. Wo? Im Ehrbar Saal, in der Mühlgasse 30, 1040 Wien, Austria Nähere Infos dazu findet ihr [hier] (https://missing-link.media/podcastnacht/) Und: Checkt doch mal [Algokind] (https://www.instagram.com/algokind/) aus! Algokind ist eine Initiative der Wiener Zeitung und will zeigen wie Algorithmus-Systeme funktionieren, ganz ohne Panikmache!

#14 Was los? Black History Month
In dieser Folge von „Was los?" spricht Sandra mit dem Journalisten, Host und DJ Tori Reichel über den Black History Month in Österreich. Dieses Jahr feiert der Monat der Schwarzen Geschichte sein 100-jähriges Jubiläum. Aber was bedeutet dieser Monat eigentlich bei uns? Und warum ist es so wichtig, dass wir über Schwarze Geschichte in Österreich sprechen? Tori Reichel gibt Einblicke in die Lebensrealität von Schwarzen Menschen in Österreich heute – von struktureller Diskriminierung bis hin zur medialen Repräsentation. Er erklärt, warum Österreich sich historisch weniger mit seiner rassistischen Vergangenheit auseinandergesetzt hat als andere europäische Länder. Außerdem sprechen die beiden über die Black Lives Matter-Proteste 2020, bei denen allein in Wien 50.000 Menschen auf die Straße gingen, und das Black Voices Volksbegehren. Tori teilt seine Perspektive als Schwarzer Journalist in Österreich und erklärt, warum er heute vor allem für junge Schwarze Menschen Geschichten erzählt – nicht nur für die weiße Mehrheitsgesellschaft.

#13 Was los? Mit den Epstein-Files
In dieser Folge von „Was los?" sprechen Sandra und Mimi über die Epstein Files – der größte Dokumenten-Release in der US-Geschichte zu einem Kriminalfall. Im Januar und Februar 2026 wurden über 3 Millionen neue Seiten veröffentlicht, die das Ausmaß von Jeffrey Epsteins Netzwerk zeigen. Die beiden erklären, was in den Files steht und welche prominenten Namen auftauchen. Außerdem geht es um den Österreich-Bezug: Epstein war 2015 und 2019 in Wien, suchte Immobilien im 1. Bezirk und traf sich in einem Café mit einem renommierten Mathematikprofessor. Sandra und Mimi diskutieren das Dilemma zwischen öffentlichem Interesse an prominenten Namen und dem Opferschutz, der durch die Veröffentlichung massiv verletzt wurde. In der Rubrik "Feed Me": Warum die Gen -Z plötzlich auf Sardinen steht und nicht alkoholische Getränke im Hype sind.

#12 Was los? Im Iran
In dieser Folge von „Was los?" sprechen Sandra und Mimi über die aktuelle Krise im Iran. Ende Dezember 2025 brachen erneut massive Proteste aus – diesmal eskalierte die Situation wie nie zuvor: Laut Time Magazine wurden bis zu 30.000 Menschen getötet. Was als Wirtschaftsprotest begann, wurde zum Aufstand gegen das gesamte System. Es geht um das komplexe politische System im Iran und warum trotz massiver Proteste das Regime an der Macht bleibt. Sie diskutieren die Rolle der Revolutionsgarden, die Internetabschaltung als Mittel der Unterdrückung und warum die Krise international so wenig Aufmerksamkeit bekommt. Außerdem teilen Sandra und Mimi, in welchen Ecken des Algorithmus sie gerade landen. Von amerikanischem "House Burping" bis zum einsamen Pinguin aus der Werner Herzog-Doku, der zur Gen-Z-Metapher für Weltschmerz wurde.

#11 Was los? In Grönland
Diese Woche telefonieren Mimi und Nora nach Grönland: Die beiden WZ-Redakteur:innen Aleks und Simon sind gerade vor Ort. Wie ist die Stimmung rund um Trump? Und wie realistisch ist es, dass seine Versprechen tatsächlich wahr werden? Außerdem geht es um das, was gerade auf Social Media passiert: 2016 scheint überall zu sein, aber warum eigentlich? Weshalb werden wir nostalgisch bei Dingen, die erst zehn Jahre zurückliegen? Sind Retro und Nostalgie inzwischen ineinander verschwommen? Und warum sehnen wir uns überhaupt in ein anderes Jahr?

# 10 Was los? Mit Mamdani - Trumps Albtraum?
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Mimi und Nora über Politik im Social-Media-Zeitalter. Es geht um New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani, der es durch Social Media schafft, auch internationale Beliebtheit zu erlangen. Sie diskutieren, welche Rolle Inszenierung dabei spielt und warum seine Frau Rama Duwaji als Künstlerin Teil dieser Erzählung ist. Außerdem gibt es eine neue Rubrik, in der die beiden über Foodtrends sprechen und zum Schluss gibt es, wie immer, eine Runde Speed-Dating.

#9 Was los? Mit 2025 - Über Ikkimel, Haftbefehl und Elch Emil
In dieser Folge von „Was los?" blicken Sandra, Maria, Mimi und Nora gemeinsam auf das Jahr 2025 zurück. Sie sprechen über die kulturellen Highlights des Jahres: von Ikkimel und den feministischen Debatten, die sie ausgelöst hat, bis hin zu der Haftbefehl-Doku und der Coldplay-Kisscam-Affäre. Außerdem geht es um Social-Media-Phänomene wie Elch Emil und Sidney Sweeneys umstrittene "Great Jeans"-Kampagne. Sie sprechen darüber, wie 2025 einen Ruck nach rechts gezeigt hat – von Taylor Swifts Schweigen zu politischen Themen bis zu Nicki Minaj bei MAGA-Events. Was die größten Food-Trends waren (Matcha Latte, anyone?) und die Frage, wer von ihnen in einem Horrorfilm zuerst sterben würde.

#8 Was los? Mit Rauhnächten
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Maria und Nora über die Zeit rund um die Weihnachts-Feiertage, die sogenannten Rauhnächte. Sie schauen sich an, woher diese Tage eigentlich kommen, welche Bräuche es gibt und warum es vielen psychisch helfen kann, das alte Jahr bewusst abzuschließen und mit neuen Gedanken oder Vorsätzen ins neue zu starten. Außerdem geht es um den Stress vor Silvester: Muss man wirklich noch schnell alle wichtigen Menschen „dieses Jahr“ sehen? Oder darf der Jahreswechsel auch einfach ruhiger, weniger dramatisch und entspannter sein?

#7 Was los? Wie geht man an den Feiertagen nicht Crash-out?
In dieser Folge von „Was los?" sprechen Sandra und Mimi über Feiertagsstress und Coping-Mechanismen zu Weihnachten. Mimi hat mit einer Therapeutin gesprochen und erklärt, warum die Feiertage für so viele Menschen belastend sind: alte Familiendynamiken, enge Settings ohne Rückzugsmöglichkeiten und gesellschaftlicher Erwartungsdruck nach dem perfekten harmonischen Fest. Sie besprechen, wie Social Media den Vergleichsdruck verstärkt. Außerdem geht es um Einsamkeit an den Feiertagen – und warum Alleinesein nicht automatisch einsam bedeuten muss. Der Hot Take der Woche lautet, dass wir aufhören sollten, Stars auf ein Podest zu stellen. Hilfsangebote: Rat auf Draht – rund um die Uhr erreichbar – Telefon: 147 Plattform gegen Einsamkeit – (https://plattform-gegen-einsamkeit.at/) Telefonseelsorge Österreich: rund um die Uhr erreichbar – Telefon: 142

#6 Was los? Verlieren wir uns an KI, Algorithmen und Co? Hot Take: Wir sollten uns weniger selbst anschauen.
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Sandra und Nora über einen Begleiter unseres Alltags: Künstliche Intelligenz. Wo taucht sie auf? Wo schleicht sie sich unmerklich ein? Analysieren wir uns, auch durch Smartwatches und Gesundheitsringe, vielleicht zu sehr? Und verlieren wir dabei ein Stück weit den Bezug zu uns selbst? Wie gehen wir damit um? Und apropos Analyse und Selbstinszenierung: Der Hot Take der Woche lautet, dass wir uns heute durch Selfies, Social Media, Spiegelbilder, Zoom-Calls und Apps wie BeReal viel zu oft selbst sehen. Was macht das mit uns? Und: Verlieren wir daei den Bezug zu unserem echten Selbst?

#5 Was los? Mit Pflegekräften und Taubenhass
In dieser Folge von „Was los?“ reden Maria und Mimi über den Pflegekräftemangel in Österreich. Sie erklären, was das Ganze mit dem demografischen Wandel und Pensionierungen zu tun hat. Außerdem fragen sie sich, ob die Akademisierung des Berufs wirklich die richtige Art von Anerkennung für Pflegekräfte ist und ob die Schwerarbeitspension am Ende wirklich eine echte Erleichterung bringt. Der Hot-Take der Woche ist diesmal auch ein Sad-Take: Taubenhass. Alles darüber, wie die Menschen die Vögel zuerst domestiziert und dann im Stich gelassen haben.

#4 Was los? Mit Medikamenten. Und: Warum Hot Takes manchmal zu weit gehen.
In dieser Folge von "Was los?" fragen sich Mimi und Nora, wie das eigentlich mit ihren Medikamenten ist: Wieso kommt es immer wieder zu Lieferschwierigkeiten? Wieso ist die Produktion von Asien abhängig? Was steckt hinter diesen komplexen Regelungen? Was hat es mit dem mysteriösen Boxensystem auf sich und wie wirkt sich das alles auf uns persönlich aus? Außerdem der Meta-Hot Take der Woche: Was los mit Hot Takes? Warum man nicht alle Meinungen hinter dem Naming Hot Take verstecken kann, und bei einer Runde Speed Dating fragen sich die zwei wieder Dinge, damit sie sich und ihr sie besser kennenlernt.

#3 Was los? Mit Gewalt gegen Frauen
In dieser Podcast-Folge sprechen Sandra und Maria über die verschiedene Formen von Gewalt an Frauen. Sie fragen sich, wann man von einem Femizid sprechen kann und was der sogenannte Gewalteisberg damit zu tun hat. Außerdem betrachten sie die Rolle des Patriarchats und der damit verbundenen Geschlechterrollen. Die schwierige Frage bleibt: Was kann getan werden, um solcher Gewalt wirksam vorzubeugen – gerade vor dem Hintergrund, dass Österreich in diesem Jahr bereits 14 Femizide verzeichnet hat, der letzte am 14. November? Auch in dieser Folge: Sandras Hot Take zur Wirtschaftskammer mit der Frage, ob Entscheidungsträger:innen noch einen realistischen Bezug zur Bevölkerung haben.

#2 Was los? Mit Lehrkräften
In dieser Podcast-Folge fragen sich Maria und Nora, wie es überhaupt zum Lehrer:innenmangel kommen konnte, was die österreichische Politik jahrelang verabsäumt hat und wo die größten Lücken im Bildungssystem liegen. Einig sind sie sich darin: Die Quereinstiegs-Initiativen bekämpfen zwar die Symptome, nicht aber die Ursachen. Außerdem gibt’s einen Hot Take, der Matcha-Mäuse zum Nachdenken bringen dürfte: Was hat der Matcha-Hype mit Kapitalismus und kultureller Aneignung zu tun?

#1 Was los? Im Sudan.
In der ersten Folge von "Was los?" sprechen Sandra und Mimi darüber, was gerade im Sudan passiert und warum über eine der weltweit größten humanitären Katastrophen so wenig gesprochen wird. Außerdem gibt es Mimis Take: Wenn Frauen laut dem Gender Pay Gap Day am 2. November für die restlichen 60 Tage des Jahres nichts verdienen, sollten sie eigentlich aufhören zu arbeiten.

#5 Brachland: Das KZ und die Millionen I Was bleibt ?
Die meisten Menschen, die den KZ-Terror erlebt und überlebt haben, die meisten Opfer, sind heute nicht mehr da. Bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben, die uns mit ihren Geschichten beim Erinnern helfen können.

#4 Brachland: Das KZ und die Millionen I Der tüchtige Bürgermeister
Ein “tüchtiger” Bürgermeister, der sich durch die einstige absolute Mehrheit seiner Partei im Gemeinderat wirtschaftliche Vorteile verschafft. Was passiert da in Leobersdorf? Wie geht die Gemeinde mit ihrer Vergangenheit um?

#3 Brachland: Das KZ und die Millionen I 402 Namen
In dieser Folge hören wir Frauen, die das KZ Hirtenberg überlebt haben. Und wir reden mit ihren Angehörigen. Denn es geht nicht allein um einen Ort, sondern um die Menschen, die hier inhaftiert, geschunden und gepeinigt wurden.

#2 Brachland: Das KZ und die Millionen I Der Patronenkönig
In dieser Folge blicken wir unter die Oberfläche von Fritz Mandls Persönlichkeit: Ein international angesehener und doch kontroverser Geschäftsmann des 20. Jahrhunderts, Ex-Mann von Schauspielerin Hedy Lamarr, Industrieller, Opportunist und Patronenhersteller.

#1 Brachland: Das KZ und die Millionen I Unter der Oberfläche
Eine Wiese in Niederösterreich. Ein Millionendeal. Ein dunkles Kapitel, das manche vergessen wollen.

#0 Brachland - Das KZ und die Millionen I Trailer
Eine Wiese in Niederösterreich. Ein Millionendeal. Ein dunkles Kapitel, das manche vergessen wollen.

#5 Galtür. Der weiße Tod. Die Schuldfrage.
Mehrere Anzeigen gehen ein. Doch zu einem Prozess kommt es nicht. Ist die Schuldfrage damit geklärt?

#4 Galtür. Der weiße Tod. Die Evakuierung.
Militär-Hubschrauber fliegen die Gäste aus. Auch jene, die ihre Kinder unter der Lawine verloren haben.

#3 Galtür. Der weiße Tod. Die Suche.
Galtür gleicht einem Schlachtfeld. Doch Hilfe von außen gibt es nicht − die Menschen in Galtür suchen allein nach den Verschütteten.

#2 Galtür. Der weiße Tod. Die Lawine.
Seit Tagen ist Galtür von der Außenwelt abgeriegelt. Ein Schneesturm tobt. Dann löst sich eine Lawine und verschüttet 55 Menschen.

#1 Galtür. Der weiße Tod. Es schneit.
Es schneit und hört nicht mehr auf. Wochenlang. Die Zufahrtsstraße in den Tiroler Ski-Ort Galtür wird immer wieder gesperrt. Bis sie ganz zu bleibt und die Tourist:innen nicht mehr hinauskönnen.

#0 Galtür. Der weiße Tod. Trailer
Stell dir vor, deine Familie erstickt hilflos im Keller eures Hotels, in dem ihr auf Skiurlaub seid: Denn mitten in den Ortsteil, wo ihr euch eigentlich sicher gefühlt habt, stürzt eine gigantische Lawine. In Galtür in Tirol ist das tatsächlich so passiert. Vor 25 Jahren, am 23. Februar 1999, begräbt eine Lawine Häuser, Autos und Menschen unter sich. 31 Einheimische und Tourist:innen sterben, darunter zahlreiche Kinder. Das Unglück erschüttert ganz Österreich. Die WZ-Redakteur:innen Petra Tempfer und Bernd Vasari haben sich für diesen fünfteiligen Dokumentar-Podcast auf die Suche nach Antworten auf die Frage gemacht, wie es so weit kommen konnte. Sie sind nach Galtür, Ischgl, Innsbruck und Imst gefahren. Die erste Folge könnt ihr ab 16. Februar auf wz.at sowie auf Spotify und allen Plattformen, wo es Podcasts gibt, hören. Die weiteren Folgen erscheinen wöchentlich jeden Freitag.
