Zukunftsschmiede

Julia Post

Zukunftsschmiede 🎙️✨ Seit einigen Jahren bin ich Teil des politischen Betriebs: erst ehrenamtlich, inzwischen als Landtagsabgeordnete für München-Pasing. Und immer stärker spüre ich ein Störgefühl: So wie Politik gerade funktioniert, funktioniert sie nicht mehr. Wir hetzen von Termin zu Termin, sitzen in endlosen Sitzungen – und verlieren dabei das Wichtigste aus dem Blick: ➡️ Was ist eigentlich die Vision für unser Land? Immer öfter habe ich das Gefühl, dass wir nur noch die Gegenwart verwalten, statt die Zukunft zu gestalten. Darum starte ich diesen Podcast als gemeinsame Reise. Ich spreche mit Menschen, die Politik neu denken wollen: Expertinnen, Autorinnen, Aktivist*innen, Abgeordneten. Menschen, die sich dieselbe Frage stellen wie ich: 🌱 Wie können wir die Art und Weise verändern, wie wir Politik machen? In den nächsten Wochen erwarten euch Gespräche u. a. mit: Hanno Burmester, Magdalena Rogl, Brand New Bundestag, Impact-Staat, der Hertie-Stiftung, Martin Fuchs, Natascha Sagorski – und vielen mehr. 🎧 Im Zwei-Wochen-Rhythmus geht eine neue Folge online Die Veteran*innen unter euch kennen ihn vielleicht noch aus dem Landtagswahlkampf 2023 – jetzt kommt er mit neuem Design, neuem Konzept und neuem Inhalt zurück.

Alle Folgen

Wie müsste sich die Politik ändern, Luisa Hofmeier?

Ich spreche mit Luisa Hofmeier vom Projekt "Beruf Politik" der gemeinnützigen Hertie Stiftung über den Beruf Politik, wieso die Arbeitsbedingungen in der Politik nicht ganz unwichtig sind und was wir alle tun können, um das zu verbessern.

Wie müsste sich die Politik ändern, Luisa Hofmeier?

Braucht es eine Fehlerkultur in der Politik, Martin Fuchs?

Julia und Martin sprechen über Fehlerkultur, Medien, den Politikbetrieb und wie man Menschen erreicht. Julia Post spricht mit Martin Fuchs, Politik- und Digitalberater und bekannt als „Hamburger Wahlbeobachter“. Er analysiert seit Jahren politische Kommunikation im digitalen Raum und berät Institutionen und Akteur:innen an der Schnittstelle von Politik, Öffentlichkeit und Social Media. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage nach der Fehlerkultur in der Politik. Anders als in vielen anderen Bereichen – etwa in der Luftfahrt oder in der Startup-Welt – finden politische Prozesse permanent unter öffentlicher Beobachtung statt. Fehler werden nicht intern ausgewertet, sondern live diskutiert, skandalisiert und weiterverbreitet. Das erschwert einen offenen Umgang mit Fehlentscheidungen. Gleichzeitig wäre genau dieser offene Umgang Voraussetzung für Vertrauen und Lernfähigkeit. Diskutiert wird, warum Politik sich damit besonders schwertut und ob Formate wie „Fuck-up-Nights“ auch im politischen Kontext funktionieren könnten. Ein weiterer Themenblock ist der strukturelle Druck im politischen Betrieb. Zwischen Dauerkommunikation, Medienzyklen und Krisenmanagement bleibt kaum Raum für strategisches, langfristiges Denken. Visionen geraten ins Hintertreffen, weil Zeit für echte Reflexion fehlt. Pausen, Ferien und bewusste Unterbrechungen sind in diesem Zusammenhang keine Nebensache, sondern notwendige Voraussetzungen für nachhaltige politische Arbeit. Auch der Wandel der Medienlandschaft spielt eine Rolle. Klassische journalistische Einordnung verliert an Reichweite, während soziale Netzwerke Dynamiken beschleunigen. Empörung verbreitet sich schnell, Differenzierung langsamer. Das verändert den Umgang mit Fehlern und verschärft den öffentlichen Druck. Schließlich geht es um politische Teilhabe: Wie kommt Politik wirklich mit Menschen in Kontakt? Veranstaltungen sind formal offen, doch oft erscheinen immer dieselben Gruppen. Reicht es, Angebote bereitzustellen, oder braucht es neue Formate und andere Zugänge? Diskutiert wird, wie Trends aufgegriffen werden können, ohne ihnen unreflektiert hinterherzulaufen – und warum Reichweite im Digitalen nicht der alleinige Maßstab sein sollte. Wenn 50 Personen zu einer analogen Veranstaltung kommen, gilt das als Erfolg. Online wird dieselbe Zahl häufig als zu gering wahrgenommen.

Braucht es eine Fehlerkultur in der Politik, Martin Fuchs?

Wie verändern wir die Politik, Maja?

In dieser Folge von Zukunftschmiede spreche ich mit Maja Bisanz von "Brand New Bundestag". BnB ist eine NGO, die es sich zum Ziel gesetzt hat, unsere politische Landschaft grundlegend zu verändern. Und zwar, indem sie die Besetzung der Parlamente verändern. Sie fördern gezielt Talente, die eben nicht die klassische Parteilaufbahn durchlebt haben, sondern aus der Wirtschaft, Wissenschaft oder aktivistischem Umfeld kommen. Ich spreche mit Maja über den politischen Betrieb, über die Kultur in den Parteien, über verschiedene Wege in die Politik und was sich am Politikbetrieb ändern sollte.

Wie verändern wir die Politik, Maja?

Braucht es mehr Empathie in der Politik, Magdalena Rogl?

Ich spreche mit Magdalena Rogl über Empathie, Gefühle und Mensch-sein im Politikbetrieb.

Braucht es mehr Empathie in der Politik, Magdalena Rogl?

Wie kann der Staat Impact haben, Julia Nast?

Was braucht es, damit staatliches Handeln wieder Wirkung entfaltet? In dieser Folge spreche ich mit Julia Nast von Phineo Impact Staat darüber, wie der Staat heute arbeitet – und wie er es besser tun könnte. Es geht um Mut zur Veränderung, um Wirksamkeit statt Verwaltung und darum, wie Politik und Verwaltung wieder mehr Raum für echten gesellschaftlichen Fortschritt schaffen können.

Wie kann der Staat Impact haben, Julia Nast?

Wie denken wir Politik neu, Hanno Burmester?

Politik steckt fest. Gemeinsam mit Hanno Burmester frage ich: Wie kommen wir raus aus dem Dauerkrisenmodus – und zurück zu echter Gestaltung?

Wie denken wir Politik neu, Hanno Burmester?