Qigong und eine Tasse Tee
Qigong und eine Tasse Tee

Qigong und eine Tasse Tee

Andreas Manfred Lehmann


Podcast

„Qigong und eine Tasse Tee“ Ein ruhiger Podcast für Menschen, die genug haben von Lärm, Tempo und fertigen Antworten. In diesem Podcast lade ich dich ein, die Tür zu öffnen und einzutreten: In Geschichten, die atmen. In Gedanken, die sich setzen dürfen. In eine Tradition, die nicht erklärt, sondern wirkt. – still, ehrlich, traditionsverbunden. Mit Musik, die atmet, und Worten, die Raum lassen. Kein Ratgeber. Kein „Mach’s so wie alle“. Nur Tee, Stille und das, was sich zeigt.

Alle Folgen

  • Das Hexagramm – Der Tanz zwischen Himmel und Erde

    13.09.202629:36

    Ein Trigramm erzählt von einer einzelnen Kraft. Ein Hexagramm erzählt von ihrer Begegnung mit der Welt. In dieser Folge von **„Qigong und eine Tasse Tee“** gehen wir einen Schritt tiefer in die Welt des I Ging. Aus drei Linien werden sechs – und damit entsteht nicht einfach ein größeres Symbol, sondern ein lebendiger Dialog zwischen unserem Inneren und dem, was uns im Außen begegnet. Wir betrachten die sechs Linien wie einen Weg: von der **Wurzel des Urvertrauens**, über Denken und Gefühl, hinaus in die Welt – bis hin zu sozialer Begegnung, Verantwortung und schließlich zum Loslassen. Dabei geht es nicht darum, ein Hexagramm als festes Schicksalsbild zu betrachten. Vielmehr stellt sich die Frage: **Auf welcher Ebene befinde ich mich gerade?** Und dann schauen wir noch tiefer. Denn unter der sichtbaren Struktur eines Hexagramms liegt ein verborgener Prozess: das **Kernzeichen**. Es kann zeigen, was unter der Oberfläche bereits in Bewegung ist – selbst dann, wenn eine Situation nach außen ganz anders erscheint. Das I Ging wird damit zu etwas anderem als einem Orakel, das uns einfach eine Zukunft vorhersagt. Es wird zu einem Spiegel für die Beziehung zwischen Innen und Außen. Denn wir sind niemals nur das, was in uns geschieht. Und wir sind auch niemals nur das, was uns begegnet. **Wir sind der Tanz dazwischen.** Eine Folge über sechs Linien, verborgene Prozesse, Resonanz und die Frage, wie wir auf das Leben antworten können, ohne ständig gegen es kämpfen zu müssen. Und vielleicht ist genau das die Einladung des Hexagramms: **Nicht fragen: „Was wird passieren?“ Sondern spüren: „Wo stehe ich gerade – und was bewegt sich in mir und um mich herum?“**

  • Die sanfte Macht des Windes – Wenn Starre lebendig wird

    06.09.202632:45

    Der Wind ist sanft. Er drängt nicht, er kämpft nicht – und trotzdem ist er unaufhaltsam. In dieser Folge von „Qigong und eine Tasse Tee“ schauen wir uns das Trigramm Sun – den Wind genauer an. Wir werfen die Münzen, bauen das Trigramm aus Yin und Yang auf und entdecken, was hinter seinen drei Linien verborgen liegt. Doch ein Trigramm ist kein starres Bild und keine feste Beschreibung dessen, „wie wir sind“. Sobald sich eine Linie wandelt, beginnt sich das gesamte Bild zu verändern. Aus dem Wind kann der Himmel werden, das Feuer, die Erde oder der Donner. Wir sprechen darüber, warum gerade die wandelnden Linien so wichtig sind und weshalb wir die Symbole des I-Ging nicht als fertige Identitäten betrachten sollten. Sie sind keine Gefängnisse – sie sind Prozesse. Denn vielleicht liegt genau darin eine wichtige Erkenntnis für unseren eigenen Weg: Du bist nicht das Bild, das gerade vor dir liegt. Du bist die Bewegung, die darin stattfindet. Eine Folge über Yin und Yang, Veränderung, innere Bewegung und die sanfte Kraft, die nicht gegen den Widerstand kämpft, sondern ihn durchdringt.

  • Der Dialog mit dem Augenblick – Wie man ein Hexagramm erstellt

    30.08.202629:32

    Wie wird aus einer Frage ein Hexagramm? Und was können sechs Linien über den Augenblick erzählen, in dem wir uns gerade befinden? In dieser Folge verlassen wir die reine Theorie des I-Ging und werden praktisch. Wir schauen uns an, wie mit drei Münzen ein Hexagramm entsteht, wie aus den Zahlen 6, 7, 8 und 9 Yin-, Yang- und wandelnde Linien werden und warum das Hexagramm von unten nach oben aufgebaut wird. Doch die eigentliche Kunst beginnt nicht beim Werfen der Münzen. Sie beginnt mit der richtigen Frage und der inneren Haltung. Das I-Ging soll nicht einfach Ja oder Nein sagen. Es geht darum, die Qualität einer Situation sichtbar zu machen und einen anderen Blick auf das eigene Leben zu ermöglichen. Wir schauen, wie aus den ersten drei Linien das innere Trigramm entsteht und wie die weiteren drei Linien die äußere Welt beschreiben. So wird aus sechs einfachen Linien ein Bild für das Zusammenspiel von Innenwelt und Außenwelt. Und dann kommt der vielleicht wichtigste Schritt: Nicht sofort analysieren. Erst einmal schauen. Denn ein Hexagramm ist kein fertiges Rezept und keine einfache Vorhersage. Es ist ein Spiegel des Augenblicks – eine Einladung, die eigene Situation mit anderen Augen wahrzunehmen. Eine Folge über Münzen, Linien, Yin und Yang – und über die Kunst, eine Frage wirklich zu stellen.

  • Die acht Ur-Kräfte: Trigramme als Bausteine des Seins

    23.08.202633:44

    Was passiert, wenn aus einer einfachen Yin- oder Yang-Linie ein Bild entsteht? In dieser Folge gehen wir den nächsten Schritt auf unserer Reise durch die Welt des I Ging: von der einzelnen Linie zu den acht Trigramme – dem Ba Gua. Himmel, Erde, Donner, Wasser, Feuer, Berg, See und Wind werden dabei nicht nur zu alten Symbolen, sondern zu Bildern für Kräfte, die auch in uns selbst wirken. Wir schauen darauf, was diese acht Ur-Kräfte mit unserem Körper, unserer Wahrnehmung und unserem Alltag zu tun haben. Besonders spannend wird es beim Zusammenspiel von Wasser und Feuer – und bei der Frage, wie Himmel und Erde in unserer eigenen Mitte zusammenfinden. Am Ende geht es nicht darum, die Trigramme auswendig zu lernen. Es geht darum, sie zu spüren und in uns selbst wiederzuerkennen. Welches Trigramm beschreibt deinen heutigen Zustand? Und welche Kraft fehlt dir vielleicht gerade? Eine Folge über die Architektur unseres Seins – und darüber, wie aus acht einfachen Bildern eine Landkarte für unser eigenes Leben werden kann. „Qigong und eine Tasse Tee“ – Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu leben.

  • Das Orakel des Augenblicks – Weisheit aus dem I-Ging

    16.08.202643:39

    Yin und Yang sind keine starren Gegensätze. Sie sind ein ständiges Wechselspiel – ein lebendiger Prozess von Bewegung, Ruhe, Entstehen und Vergehen. In dieser Folge von **„Qigong und eine Tasse Tee“** gehen wir tiefer in dieses Prinzip hinein und begegnen dem **I-Ging, dem Buch der Wandlung**. Es geht nicht darum, die Zukunft vorherzusagen, sondern darum, die Qualität des gegenwärtigen Augenblicks zu erkennen. Wir betrachten die beiden großen Kräfte **Yang und Yin** – das Schöpferische und das Empfangende – und entdecken, warum wahre Balance nichts mit einer mathematischen 50:50-Aufteilung zu tun hat. Manchmal verlangt das Leben nach Bewegung. Manchmal nach Ruhe. Wir sprechen über die **wandelnden Linien des I-Ging**, über die ersten kleinen Zeichen einer Veränderung und über den Moment, in dem Yang in Yin und Yin wieder in Yang übergeht. Denn Stillstand ist eine Illusion. Alles wandelt sich. Die entscheidende Frage ist deshalb vielleicht nicht: **„Was muss ich tun?“** Sondern: **„Welche Qualität hat dieser Augenblick – und was verlangt das Leben jetzt von mir?“** Eine Folge über Yin und Yang, Wandel und Widerstand – und über die Kunst, den richtigen Moment zu erkennen, statt ständig gegen den Strom des Lebens anzukämpfen.

  • Der Tanz der Schatten und Lichter – Yin und Yang wirklich verstehen

    09.08.202648:13

    Yin und Yang – jeder hat davon gehört. Aber Hand aufs Herz: Wer hat es wirklich begriffen? In dieser Folge geht es nicht um oberflächliche Erklärungen oder spirituelle Floskeln. Es geht um das, was hinter dem Begriff steckt – ein uraltes Prinzip, das beschreibt, wie das Leben tatsächlich funktioniert. Vergiss die Idee von „perfekter Balance“. Yin und Yang sind keine statischen Gegensätze, die man fein säuberlich aufteilen kann. Sie sind ein lebendiger Prozess – ein ständiger Wandel von Ruhe und Bewegung, von Innen und Außen, von Spannung und Loslassen. Ausgehend von einer echten Frage aus der Praxis schauen wir genauer hin: Warum scheitern so viele daran, Yin und Yang in ihr Leben zu bringen? Du erfährst: – Warum Balance kein Zustand, sondern ein Prozess ist – Wieso zu viel Kontrolle dich genau aus dem Gleichgewicht bringt – Und wie du lernst, die Dynamik von Yin und Yang im Alltag zu erkennen Diese Folge ist nichts für Kopfnicker. Sie ist für Menschen, die bereit sind, genauer hinzuschauen – und vielleicht auch liebgewonnene Vorstellungen loszulassen. ? Qigong und eine Tasse Tee – Gedanken über die Kunst zu leben… und die Realität dahinter.