Return on Innovation
Return on Innovation

Return on Innovation

Anne Schlösser, Heike Löffler


Podcast, Wissen & Bildung

„Return on Innovation“ ist ein Interviewformat, in dem Anne Schlösser und Heike Löffler mit Entscheiderinnen und Entscheidern aus Mittelstand und Konzernwelt über ihr Herzensthema sprechen: erfolgreiche Innovation. Dabei geht es nicht um Buzzwords oder abstrakte Theorien – Anne und Heike bringen echte Erfahrungsberichte aus der Praxis auf den Punkt. Gemeinsam mit ihren Gästen zeigen sie, wie aus Innovationsvorhaben nachhaltiges Wachstum entsteht. Mit inspirierenden Einblicken, authentischen Erfahrungen und konkreten Beispielen machen sie greifbar, was Innovation im Unternehmensalltag wirklich bedeutet – mit einem klaren Blick auf das, was funktioniert. Der „Return on Innovation” Podcast erscheint ab Mittwoch, 14. Mai 2025, immer mittwochs um 6:00 Uhr. ÜBER ANNE SCHLÖSSER Anne Schlösser ist Partnerin in der Business Unit „Strategy & Innovation“ bei der hy Consulting Group GmbH. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung digitaler Produkte und Geschäftsmodelle. Als ehemalige Associate Partnerin bei McKinsey war sie im Venture Building tätig und begleitete Unternehmen verschiedener Branchen bei der Gründung und Skalierung neuer Geschäftseinheiten. Darüber hinaus gründete und leitete sie zwei eigene Unternehmen in den Bereichen KI und strategische Produktinnovation. Ihre Erfahrung reicht von Konsumgütern über Energie bis hin zu Medizintechnik – immer mit dem Fokus, Innovation erfolgreich in die Umsetzung zu bringen. Connect via LinkedIn ÜBER HEIKE LÖFFLER Heike Löffler ist Senior Vice President in der Business Unit „Strategy & Innovation“ bei der hy Consulting Group GmbH. Ihr Fokus liegt auf der Entwicklung und Implementierung neuer Geschäftsmodelle. Vor ihrer Tätigkeit bei hy baute Heike als Chief Commercial Officer unter anderem bei der Deutschen Bahn und LichtBlick SE Corporate Ventures in den Bereichen Energie, Mobilität und Cleantech auf und begleitete Akquisitionen sowie Post-Merger-Aktivitäten zur Skalierung der Geschäftsaktivitäten. Mit über zehn Jahren Erfahrung in der Managementberatung, unter anderem bei Simon-Kucher & Partners und der DB Management Consulting, verfügt sie über tiefgreifende Expertise in den Bereichen Unternehmenswachstum und Digitalisierung. Connect via LinkedIn Return on Innovation Website

Alle Folgen

  • Wachstumsstrategien im volatilen Zukunftsmarkt mit Dr. Werner Ponikwar: Wie thyssenkrupp nucera den Wasserstoff-Hype durch ein ausbalanciertes Portfolio in nachhaltiges Wachstum verwandelt (#050)

    Vor 5 Tagen36:39

    In dieser Folge spricht Heike Löffler mit Dr. Werner Ponikwar darüber, wie sich Unternehmen in volatilen Zukunftsmärkten strategisch aufstellen und wie aus dem Hype um Wasserstoff eine skalierbare Industrie für die Energiewende wird. Im Gespräch geht es um den Wasserstoffmarkt, der nach anfänglicher Begeisterung und anschließender Desillusionierung nun in eine Phase des realistischen, gesunden Wachstums eintritt. An konkreten Anwendungsfällen wie dem Ersatz von grauem Wasserstoff, der CO2-freien Stahlproduktion und der saisonalen Speicherung von Wind- und Sonnenenergie wird deutlich, welche zentrale Rolle Elektrolyseure im künftigen Energiesystem spielen. Werner erklärt, wie thyssenkrupp nucera die strategischen Unsicherheiten durch Szenariodenken meistert und wie ein diversifiziertes Portfolio das dynamische Wasserstoffgeschäft mit dem stabilen, cashflow-starken Chlor-Alkali-Markt ausbalanciert. Außerdem geht es um strikte Gate-Prozesse zur frühen Prüfung von Innovationen, die Notwendigkeit von klarem Fokus und wie gezielter interner Wettbewerb sowie Startup-Kooperationen technologische Durchbrüche beschleunigen. Über den Gast Dr. Werner Ponikwar ist CEO von thyssenkrupp nucera, einem Weltmarktführer für Elektrolyse-Technologie, und treibt dort maßgeblich die Skalierung und Industrialisierung von großtechnischen Anlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff für eine klimaneutrale Industrie voran. Der promovierte Chemiker bringt dafür tiefgreifende Branchenerfahrung mit, die er unter anderem beim Aufbau des Wasserstoffgeschäfts als Geschäftsführer der Linde Hydrogen FuelTech GmbH sowie in Managementpositionen bei der Evonik GmbH und der Strategieberatung Arthur D. Little sammelte.

  • Unternehmertum in der Beratung mit Sebastian Herzog und Sebastian Voigt: Wie der Management-Buy-out von Axel Springer zum Entry statt Exit wird (#049)

    22.04.202649:09

    In dieser Folge spricht Heike Löffler mit Sebastian Herzog und Dr. Sebastian Voigt darüber, wie der Management-Buy-out (MBO) von der hy Consulting Group erfolgreich umgesetzt wurde und was es bedeutet, eine wirklich unternehmerische Beratung aufzubauen. Im Gespräch geht es um die zwölfmonatige strategische Reise der Loslösung vom bisherigen Mehrheitseigentümer Axel Springer. An konkreten Beispielen wie neuen Joint-Venture-Modellen und erfolgsbasierter Vergütung wird deutlich, wie "Skin in the Game" für Kunden und das eigene Team in der Praxis funktioniert. Die beiden Geschäftsführer erklären, wie die Verhandlungen mit einem professionellen M&A-Partner abliefen, welche Rolle rote Linien beim Kaufpreis spielten und warum dieser MBO kein Exit, sondern der Startschuss für eine neue Ära ist. Außerdem geht es um das Modell von hy Consulting mit breiter Mitarbeiterbeteiligung und agilen Business Units, die sich eher wie Gründerteams anfühlen als wie klassische Berater-Matrizen. Abschließend blicken wir auf die zukünftigen Wachstumsziele und machen klar, dass neben einer geplanten Internationalisierung und der Verdopplung der Unternehmensgröße vor allem der Erhalt der einzigartigen Firmenkultur im Fokus steht. Über die Gäste Sebastian Herzog und Dr. Sebastian Voigt sind Geschäftsführer der Unternehmensberatung hy Consulting Group GmbH. Sebastian Herzog verantwortet, unter anderem mit Erfahrung aus der Lufthansa-Transformation, das Feld Strategie und Innovation, während der ehemalige Springer-Manager Sebastian Voigt den Bereich Pricing und Commercial Excellence leitet. Als partnergeführte Unternehmensberatung mit Sitz in Berlin arbeitet wir mit einem über 60-köpfigen Team an Wachstum, Skalierung und der Monetarisierung datengetriebener Geschäftsmodelle.

  • Transformation zur Kreislaufwirtschaft mit Torsten Heinemann: Wie Covestro durch chemisches Recycling aus Müll wieder neuwertige Rohstoffe gewinnt (#048)

    15.04.202620:57

    In dieser Folge spricht Anne Schlösser mit Torsten Heinemann darüber, wie die vollständige Ausrichtung auf die Kreislaufwirtschaft die chemische Industrie transformiert und warum Digitalisierung sowie Künstliche Intelligenz entscheidende Hebel für den Weg aus der Krise sind. Im Gespräch geht es um den „perfekten Sturm“ aus Energiekosten, Bürokratie sowie globaler Konkurrenz und wie Covestro diesem mit einer konsequenten Innovationsstrategie begegnet. An konkreten Beispielen wie dem chemischen Matratzen-Recycling wird deutlich, wie sich jahrzehntealte fossile Wertschöpfungsketten aufbrechen lassen und aus Müll wieder verlustfreie Rohstoffe für den Kreislauf entstehen. Torsten erklärt, wie die Digitalisierung von Forschung und Entwicklung Innovationszyklen in der Chemie fundamental beschleunigt. Außerdem geht es um die unabdingbare Rolle von Partnerschaften entlang der Lieferkette und das inhouse entwickelte Programm Expedition C, bei dem Mitarbeiter die Belegschaft extrem erfolgreich für Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz trainieren. Abschließend blickt Torsten auf den Standort Deutschland und macht klar, dass die Politik unternehmerisches Wachstum als Basis für staatliche Handlungsfähigkeit begreifen muss und letztlich immer der Kundennutzen über den Return on Innovation entscheidet. Über den Gast Torsten Heinemann treibt als Head of Group Innovation und Sustainability bei Covestro die tiefgreifende Transformation hin zu einer vollständigen Kreislaufwirtschaft voran und verantwortet die strategische Verzahnung von Nachhaltigkeitszielen, datengestützter Forschung und wirtschaftlichem Unternehmenserfolg. Angetrieben von der Mission, den Wechsel von „Business as usual“ zu „Business as future“ zu gestalten, arbeitet er daran, Wertschöpfung neu zu definieren, Branchen langfristig nachhaltig zu transformieren und Verantwortung untrennbar mit unternehmerischem Wachstum zu verbinden.

  • Digitale Services für die Recyclingindustrie mit Julia Stadler: Wie STADLER Anlagenbau ein profitables Geschäftsmodell in zwei Jahren aufbaute - Innovation Classics (#047)

    08.04.202629:24

    In dieser Folge der Innovation Classics sprach Heike im Juli 2025 mit Julia Stadler, Co-CEO von STADLER Anlagenbau, über die digitale Transformation im Maschinenbau. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht der erfolgreiche Aufbau eines digitalen Servicegeschäfts bei einem klassischen Anlagenbauer. Julia erklärt, wie sie bei STADLER eine Plattform für datenbasierte Services rund um Müllsortieranlagen entwickelt hat – von Predictive Maintenance bis Materialanalyse. Sie berichtet von frühen Hürden, interner Skepsis und einem Markt, der erst lernen musste, dass Softwarelösungen ihren Preis haben. Im Zentrum steht die Frage, wie digitale Innovation in einem klassischen Familienunternehmen verankert werden kann und wie es gelingt, Kundenfeedback, Prototyping und Pricing neu zu denken in einer Industrie, die bislang Maschinen statt digitale Module verkauft hat. Über den Gast: Julia Stadler ist Co-CEO von STADLER Anlagenbau und baute dort in nur zwei Jahren ein komplett neues digitales Geschäftsmodell auf, das bereits in über 25 Anlagen zum Einsatz kommt. Zuvor war sie in der Strategieberatung tätig und gründete ein eigenes Start-up im Bereich Unternehmensnachfolge. Seit kurzem teilt sie sich die Geschäftsführung mit ihrem Vater und gestaltet den Generationenwechsel im eigenen Unternehmen aktiv mit.

  • Innovation im sicherheitskritischen Umfeld mit Friedrich Conzen: Wie Francotyp-Postalia sein Kerngeschäft nutzt, um Innovationen zu finanzieren und sich gegen US-Player behauptet (#046)

    01.04.202627:07

    In dieser Folge spricht Anne Schlösser mit Friedrich Conzen darüber, wie Innovation in einem Geschäft funktioniert, das zugleich traditionell, sicherheitskritisch und stark reguliert ist, und was es braucht, damit daraus ganz konkreter Return durch schnellere Prozesse und weniger Reibungsverluste entsteht. Im Gespräch geht es um die Transformation von Francotyp-Postalia vom Marktführer für Frankiermaschinen hin zu digitalen Lösungen für Posteingang, Paket-Tracking und rechtssichere Kommunikation. An konkreten Beispielen wie dem digitalen Unterschriften-Workflow bei der AOK Nordost wird deutlich, wie schnell drastische Durchlaufzeiten verkürzt, Prozesskosten gesenkt und physische Dokumentenmappen obsolet werden. Friedrich erklärt, wie das profitable Kerngeschäft genutzt wird, um digitale Innovationen zu finanzieren, und warum digitale Souveränität, Datensicherheit und lokales Hosting echte Wettbewerbsvorteile gegenüber US-Hyperscalern sind. Außerdem geht es um die immense Bedeutung von White-Labeling für die Kundenakzeptanz bei Signaturprozessen sowie um die Rolle einer fehlerfreundlichen, zukunftsgewandten Unternehmenskultur, die nach amerikanischem Vorbild auch unfertige Produkte iterativ mit dem Kunden testet. Abschließend blickt Friedrich auf den Status quo der Post- und Logistikbranche und macht am Beispiel des eingestellten physischen Postversands in Dänemark klar, dass deutlich mehr Mut zur Digitalisierung nötig ist, um nicht von disruptiven Marktveränderungen überrollt zu werden. Über den Gast Friedrich Conzen gestaltet seit 2 Jahren in seiner Rolle als CEO bei der Francotyp-Postalia Holding AG maßgeblich den digitalen Wandel eines traditionsreichen Unternehmens mit und verbindet dabei das tiefe Marktverständnis aus der sicheren Verarbeitung von physischer Ausgangspost mit innovativen Software-Lösungen für die B2B-Kommunikation von morgen.

  • Soziale Innovation skalieren mit Dr. Nina Smidt: Wie hybride Geschäftsmodelle bei der Siemens Stiftung wirtschaftliche Tragfähigkeit und gesellschaftliche Resilienz verbinden (#045)

    25.03.202624:19

    In dieser Folge spricht Anne Schlösser mit Dr. Nina Smidt darüber, wie die Siemens Stiftung als unabhängiger Akteur soziale Innovationen in den Feldern Grundversorgung, Digitalität und Klima vorantreibt und wie sich der „Return on Innovation“ nicht monetär, sondern durch gesellschaftliche Resilienz und Chancengerechtigkeit definiert. Im Gespräch geht es um die Verbindung von Technologie und Unternehmertum zur Lösung globaler Herausforderungen und darum, wie Stiftungen als „Do-Tank“ Transformation aktiv mitgestalten. Am konkreten Beispiel des eigens gegründeten Sozialunternehmens WeTu in Kenia wird deutlich, wie hybride Organisationsformen lokale Märkte für Wasser, Energie und E-Mobilität erschließen und dabei wirtschaftliche Skalierbarkeit mit sozialem Mehrwert verbinden,. Nina erklärt, wie wichtig dabei der integrierte Ansatz ist, um robuste lokale Ökosysteme zu schaffen, und wie im Bildungsbereich – etwa im Berliner MINT Hub – durch Open Educational Resources und Robotik neue Kompetenzen für die digitale Welt entstehen. Außerdem geht es um die Hürden bei der Skalierung sozialer Innovationen, die oft im Pilotstatus verharren. Abschließend blickt Nina auf die notwendigen Rahmenbedingungen und macht klar, dass langfristige Finanzierungsmodelle sowie eine stärkere Kollaboration zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft nötig sind, um systemische Veränderungen nachhaltig zu verankern. Über den Gast Dr. Nina Smidt ist seit April 2020 geschäftsführende Vorständin und Sprecherin des Vorstands der Siemens Stiftung, wo sie die Organisation strategisch auf Innovation und gesellschaftliche Transformation ausrichtet. Zuvor war sie viele Jahre im internationalen Wissenschafts- und Stiftungsmanagement tätig, unter anderem in den USA und Deutschland für die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.