SH*T! WIE WEITER?
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143.ch – Die Dargebotene Hand Bern


Podcast, Ratgeber & Coaching

Was tun, wenn man nicht mehr weiterweiss? Im Podcast SH*T! WIE WEITER? von 143.ch – Die Dargebotene Hand Bern – lädt Host Tobias Grimm in jeder Folge spannende Gäste ein, die offen und ehrlich ihre Geschichte teilen: Geschichten von Süchten und Sehnsüchten, von Selbstzweifeln und Su*zidgedanken, von Alltagskämpfen, zerbrochenen Träumen – und dem Mut, trotz allem weiterzugehen. ? Warum du reinhören solltest: Du bekommst Einblicke in bewegende Lebensgeschichten, die Mut machen. Du erfährst, wie andere mit schwierigen Situationen umgehen – und was dir vielleicht auch helfen könnte. Du wirst inspiriert, über Themen nachzudenken und zu sprechen, die oft tabuisiert werden. In jeder Folge stehen die Erfahrungen von Menschen im Mittelpunkt, die Krisen durchlebt haben und ihren Weg zurück ins Leben gefunden haben. Ihre Geschichten bieten vielfältige Einblicke, inspirieren zu neuen Perspektiven und zeigen, dass wir aus den Erfahrungen anderer lernen können – um mit unseren eigenen Herausforderungen besser umgehen zu können. SH*T! WIE WEITER? bricht Tabus und ermutigt dazu, über Themen zu sprechen, die belasten oder bewegen. ? Hör rein, lass dich inspirieren und entdecke neue Perspektiven auf das Leben. Mehr Infos findest du auf shitwieweiter.bio.link oder 143.ch. Du magst unseren Podcast SHT! WIE WEITER? und möchtest uns unterstützen? Hier, https://shitwieweiter.podigee.io/ findest du alle Infos zu unseren Folgen, spannende News und mehr. Abonniere unseren Newsletter, damit Du keine Folge verpasst, und lass uns gerne eine Bewertung da – wir freuen uns über jede Sternchenbewertung! ? Folge uns auf Instagram: @143.ch_bern Herzlichen Dank für Deinen Support! Brauchst du jemanden, der zuhört? 143.ch – Die Dargebotene Hand ist 24/7 über Telefon, Chat oder E-Mail erreichbar. Darüber reden hilft. © 2026 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Schnitt: Melanie Häusler

Alle Folgen

  • Ich wusste, ich muss hier weg.

    Vor 6 Tagen45:11

    TW! In dieser Folge sprechen wir über Suizid und die direkte Zeugenschaft eines Suizids im öffentlichen Raum. Die Inhalte können belastend sein. Bitte hör dir die Folge nur an, wenn du dich damit wohlfühlst oder gemeinsam mit einer Person, der du vertraust. Erika ist alleine in Hamburg unterwegs, als in einer U-Bahn-Station das Unfassbare passiert: Ein Mann wirft sich vor den einfahrenden Zug. Direkt vor ihren Augen. Was folgt, ist Chaos. Schreie, quietschende Bremsen, Menschen, die durch den Wagen geschleudert werden. Und ein einziger klarer Gedanke: Ich muss weg. Erika erzählt, wie ihr Körper sofort in den Fluchtmodus geschaltet hat und warum sie diesem Impuls gefolgt ist. Wie sie sich danach allein durch die Stadt bewegt hat, ohne Zugang zu ihrem eigenen Körper. Und was ihr geholfen hat, langsam wieder bei sich anzukommen: ein Gespräch mit einem Fremden im Park, das Schreiben von Hand, die ruhige Stimme ihrer Schwester am Telefon. Eine Folge über das Miterlebte, über Ohnmacht und innere Stärke und darüber, was es heisst, sich selbst in einer Krise nicht zu verlieren und das zu tun, was sich dann richtig anfühlt. ? Falls du dich in einer akuten Krise befindest oder mit Su*zidgedanken kämpfst, zögere bitte nicht, dir Hilfe zu holen. Sie sind für dich da und unterstützen dich in dieser schwierigen Zeit. Du bist nicht allein. Hier sind einige Anlaufstellen in der Schweiz: Bern: Kriseninterventionszentrum Bern, UPD Psychiatriezentrum Zürich: Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK), Notfallzentrum Basel: Psychiatrie Basel, Notfallpsychiatrie Genf: Hôpital de Psychiatrie, Krisendienste (Teil der HUG) Lausanne: Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), psychiatrische Notfallversorgung Für sofortige und anonyme Unterstützung: 143.ch - Die Dargebotene Hand: Darüber reden hilft. Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. Pro Juventute - Tel. 147: Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden. Dir gefällt unser Podcast? Dann abonniere SH*T! WIE WEITER?, damit du keine Folge verpasst, und hinterlass uns eine Bewertung. Jeder Stern hilft uns, mehr Menschen zu erreichen. Folge uns auf Instagram: @143.ch_bern. Danke für deinen Support! ? ©2026 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Schnitt: Melanie Häusler

  • Ich wollte so gerne Mutter werden

    11.03.202644:16

    TW! In dieser Folge sprechen wir über unerfüllten Kinderwunsch, Depressionen und Su*zidgedanken. Die Inhalte können belastend sein. Bitte hör dir die Folge nur an, wenn du dich damit wohlfühlst oder gemeinsam mit einer Person, der du vertraust. Regina nimmt uns mit in eine Zeit, in der aus Hoffnung langsam Gewissheit wurde: Der grosse Wunsch nach einem eigenen Kind wird sich vielleicht nie erfüllen. Was folgt, ist kein einzelner Schicksalsmoment, sondern eine lange Odyssee. Untersuchungen. Zahlen. Risiken. Kinderwunschklinik. Vollnarkose. Operation. Und schliesslich die Entfernung der Gebärmutter. Medizinisch gut begleitet, aber emotional im Stich gelassen. Regina erzählt von der Trauer um eine Hoffnung. Von Wut, Neid und Erschöpfung. Von gut gemeinten Ratschlägen, die schmerzen. Und von der einen Frage, die sie sich so sehr gewünscht hätte: Wie geht es dir im Moment mit dieser Situation?» Nach der Operation stürzt sie sich in die Arbeit, verliert den Boden unter den Füssen, entwickelt Depressionen. Die Situation führt sie bis zu konkreten Su*zidgedanken. Eine Folge über den Umgang mit einem unerfüllten Kinderwunsch. Über Abschied. Und darüber, wie wichtig es ist, der Trauer Raum zu geben und einfach da zu sein. Falls du dich in einer akuten Krise befindest oder mit Su*zidgedanken kämpfst, zögere bitte nicht, dir Hilfe zu holen. Es gibt Menschen, die für dich da sind und dich in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Du bist nicht allein. **Hier sind einige Anlaufstellen in der Schweiz:** Bern: Kriseninterventionszentrum Bern, UPD Psychiatriezentrum Zürich: Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK), Notfallzentrum Basel: Psychiatrie Basel, Notfallpsychiatrie Genf: Hôpital de Psychiatrie, Krisendienste (Teil der HUG) Lausanne: Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), psychiatrische Notfallversorgung Für sofortige und anonyme Unterstützung: [143.ch - Die Dargebotene Hand ](https://www.143.ch/) Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. [Pro Juventute - Tel. 147:](https://147.ch/) Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden. __________________________________ Du magst unseren Podcast SHT! WIE WEITER? und möchtest uns unterstützen? Abonniere den Podcast, damit Du keine Folge verpasst, und lass uns gerne eine Bewertung da. Wir freuen uns über jede Sternchenbewertung! ? Folge uns auf Instagram: [@143.ch_bern](https://www.instagram.com/143.ch_bern/) Herzlichen Dank für Deinen Support! ©2026 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Schnitt: Melanie Häusler

  • Ich musste lernen, meine Energie einzuteilen

    01.02.202650:56

    Eva lebt mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung. Colitis ulcerosa begleitet sie seit vielen Jahren und hat ihr Leben grundlegend verändert. Nicht alles geht mehr wie früher. Spontanität ist schwierig, Energie endlich. Eva musste lernen, ihre Kräfte einzuteilen und Grenzen zu setzen auch dann, wenn ihr Umfeld das nicht immer verstanden hat. Besonders am Anfang fühlte sie sich oft nicht ernst genommen. Schmerzen wurden relativiert, Symptome als Stress oder psychisch abgetan. Was sie sich gewünscht hätte und bis heute wünscht, sind Menschen, die einfach da sind. Die nicht reparieren wollen, sondern mit ihr aushalten. In dieser Folge spricht Eva offen darüber, was es heisst, mit einer chronischen Krankheit zu leben. Über Erschöpfung, Unsicherheit und Einsamkeit. Aber auch über Resilienz, Anpassung und die Frage, was ein gutes Leben eigentlich ausmacht, wenn der Körper nicht mehr selbstverständlich mitmacht. Ein ehrliches, ruhiges Gespräch über das Weitergehen in einem anderen Tempo. Du magst unseren Podcast SHT! WIE WEITER? und möchtest uns unterstützen? Abonniere den Podcast, damit Du keine Folge verpasst, und lass uns gerne eine Bewertung da – wir freuen uns über jede Sternchenbewertung! ? Folge uns auf Instagram: @143.ch_bern Herzlichen Dank für Deinen Support! **Für sofortige und anonyme Unterstützung:** [143.ch – Die Dargebotene Hand:](https://www.143.ch) – Darüber reden hilft. Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. **© 2026 143.ch – Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten.** Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Schnitt: Melanie Häusler

  • Als meine Mutter plötzlich verstarb

    14.01.202638:28

    In dieser Folge erzählt Saskia von einem der einschneidendsten Erlebnisse ihres Lebens. Vom plötzlichen Verlust ihrer Mutter und davon, wie sie Schritt für Schritt wieder ins Leben zurückgefunden hat. Vor rund zwölf Jahren verliert Saskia ihre Mutter völlig unerwartet. Kurz zuvor hatte diese die Diagnose Darmkrebs erhalten. Die Operation verlief gut, die Prognose war positiv. Umso grösser der Schock, als ihre Mutter nur wenige Wochen später plötzlich an einem Herzstillstand verstarb. Saskia befand sich damals mitten in ihrer Coiffeuse-Lehre, voller Motivation und Zukunftspläne. Der Verlust riss ihr den Boden unter den Füssen weg. Es folgten intensive Trauerphasen, depressive Episoden und der Abbruch von Kontakten zu Teilen ihres Umfelds. Eine Zeit, die von Einsamkeit, Überforderung und Schmerz geprägt war. Trotz allem hat Saskia den Glauben daran nie verloren, dass es irgendwann wieder leichter werden kann. Mit der Zeit fand sie ihren eigenen Umgang mit dem Verlust und ihrer Geschichte. Heute blickt sie reflektiert zurück und spricht offen über ihren Weg durch die Trauer. Mit dieser Folge möchte Saskia Mut machen. Sie teilt ihre Erfahrungen, um zu zeigen, dass auch nach schweren Schicksalsschlägen Hoffnung möglich ist und dass ein Weitergehen, im eigenen Tempo, erlaubt ist. Du magst unseren Podcast SHT! WIE WEITER? und möchtest uns unterstützen? Abonniere den Podcast, damit Du keine Folge verpasst, und lass uns gerne eine Bewertung da – wir freuen uns über jede Sternchenbewertung! ? Folge uns auf Instagram: **[@143.ch_bern ](https://www.instagram.com/143.ch_bern/)** © 2025 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten.

  • Überleben, weitermachen, weitergeben

    09.11.202557:52

    Martin Inderbitzin hatte gerade in Neurowissenschaften promoviert, als sich sein Leben 2012 nach einer Krebsdiagnose schlagartig veränderte. Die Überlebenschance lag bei fünf Prozent. Aufgeben kam für ihn nicht infrage. Statt die verbleibenden Chemotherapien zu zählen, begann er, die Tage bis zu seinem ersten Triathlon zu zählen. Heute nutzt Martin seine Erfahrung, um anderen Mut zu machen. Er hat die Non-Profit-Organisation MySurvivalStory.org gegründet, trifft Menschen, die selbst Krebs erlebt haben, erzählt ihre Geschichten weiter, hat ein Buch geschrieben und hält Keynotes. Mit seinem Wissen als Neurowissenschaftler, seinen Vorträgen und Workshops zeigt er, wie man die eigene Geschichte neu schreiben kann. Sein Blick auf das Leben ist ehrlich, klar und berührend. Im Gespräch erzählt Martin, was ihm damals Kraft gegeben hat, wie man mit Angst umgeht und warum es manchmal nur einen Gedanken braucht, um das Leben wieder in die Hand zu nehmen.

  • Zwischen Lebensfreude und Depression

    04.10.202553:08

    Ihr Leben gleicht einer Achterbahn: Auf der einen Seite Glamour und Erfolg. Als Fernsehmoderatorin wird Nicole zur öffentlichen Person, als Autorin schreibt sie erfolgreiche Bücher, reist mit ihrem Mann zwischen München, dem Piemont, Tessin und Luxushotels. Ein aufregendes Leben. Und doch: Lebensfreude und Depression können so nah beieinander liegen. Denn hinter der glänzenden Fassade liegen jahrzehntelange Kämpfe: Magersucht, Bulimie, Depression, Alkohol und mehrere Suizidversuche. 2020, als die Sterbehilfeorganisation EXIT ihr die Zustimmung für einen begleiteten Tod erteilt, trifft Nicole eine unerwartete Entscheidung. Sie sagt Ja zum Leben. In dieser besonderen Live-Episode von «SH*T! WIE WEITER?» beim RefLab Podcastfestival in Zürich spricht Nicole offen über ihre dunkelsten Stunden und ihren Weg aus der Krise. Über Klinikaufenthalte, Tabus, das Brechen des Schweigens und darüber, was ihr heute Halt gibt: Zen-Meditation, Spaziergänge mit ihrer Dackelhündin Bella und aufrichtige Freundschaften. Eine bewegende Geschichte von Abgründen und Wendepunkten und von der Frage, was es braucht, um weiterzugehen, wenn alles verloren scheint.