Co-Leadership: Warum Jobsharing Führung neu denkt – und mehr Frauen in Verantwortung bringt
Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business
08.04.2026 • 40 Min.
Co-Leadership gilt oft noch als Sonderlösung. Tatsächlich steckt darin ein ernstzunehmendes Führungsmodell für eine Arbeitswelt, die komplexer, dynamischer und menschlich anspruchsvoller geworden ist. In dieser Folge spricht Nina Hartmann mit Stefanie über konkrete Erfahrungen aus der Praxis: Wie Co-Leadership oft nicht aus Theorie, sondern aus einer realen Notwendigkeit entsteht. Warum geteilte Führung mehr ist als klassische Teilzeit. Und weshalb Unternehmen gut daran tun, die Kosten von Wissensverlust, starren Rollenbildern und mangelnder Flexibilität endlich ehrlich mitzudenken. Im Gespräch geht es um die Voraussetzungen gelingender Tandems, um Kommunikation, Rollenklärung und Onboarding – aber auch um die strukturelle Frage, warum Jobsharing gerade für Frauen in Führungspositionen ein so relevantes Modell ist. Dabei wird deutlich: Co-Leadership kann Hierarchien nicht nur entlasten, sondern Führung kollaborativer, diverser und tragfähiger machen. Ein weiterer Fokus liegt auf Familienunternehmen und weiblicher Nachfolge. Gerade dort kann geteilte Verantwortung ein kluger Weg sein, um unternehmerische Führung neu aufzustellen, ohne den Preis einseitiger Überlastung weiter zu normalisieren. Eine Folge über moderne Führung, strategische Personalbindung und die Frage, wie Verantwortung in Zukunft besser verteilt werden kann.