SELF CAREDie Wechseljahre können eine ganz schön herausfordernde Zeit sein. Ein häufiges Symptom, das Frauen in dieser Phase erleben, sind Schlafprobleme. Aber keine Sorge, es gibt Möglichkeiten, um eine erholsame Nachtruhe zu genießen. Wichtig ist etwa eine gesunde Umgebung. Stellen Sie sicher, dass das Schlafzimmer kühl, dunkel und ruhig ist. Regelmäßige Schlafenszeiten helfen dem Körper, einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus zu entwickeln. Und statt sich stundenlang im Bett herumzuwälzen, warum nicht mal ein paar entspannende Yoga-Übungen ausprobieren. Ebenfalls wichtig sind eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung. Und vor dem Zubettgehen koffeinhaltige Getränke und Alkohol meiden, das sind echte Schlafräuber. Studien haben übrigens ergeben, dass es hilft, Wechseljahresthemen mit anderen Frauen in derselben Situation zu teilen – und auch mal gemeinsam zu lachen. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid – und geteiltes Lachen doppelte Freude! SELF CARESie sind schön, sie reisen, gehen auf Events – man sieht es Schauspielerin Jennie Garth oder Königin Rania von Jordanien nicht an, dass sie herzkrank sind. Das ist die gute Nachricht. Denn mit herzgesunder Ernährung und Lifestyle bringen sie ihr sensibles Organ täglich in den richtigen Takt. Und das können Sie auch: Eine gesunde Morgenroutine beginnt mit Kaffee – der ist nämlich gesünder fürs Herz, als viele denken, weil er antioxidativ und antientzündlich wirkt. Zwei bis drei Tassen morgens verringern die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit. Ein gutes herzgesundes Frühstück: Overnight Oats oder Haferflocken, weil sie Beta-Glucane enthalten. Das sind lösliche Ballaststoffe, die den Blutdruck und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Das Getreide mit proteinreichem Joghurt oder Quark, roten Beeren und Walnüssen mischen. Dazu einen Saft aus Sauerkirschen und Roter Bete, weil dieser Mix die Gefäße erweitert, geschmeidig hält und den Blutdruck senkt. Aber: Das ersetzt nicht den Besuch beim Kardiologen. SELF CAREWarum haben einige Frauen Hitzewallungen und andere nicht? Da hat die Wissenschaft noch keine hundertprozentige Antwort parat. Ein Indikator ist, wie es der eigenen Mutter in der Menopause erging, ob sie unter Hitzewallungen litt. Auch der Lebensstil hat Einfluss: Neben dem Hormon-Auf-und-Ab begünstigen externe Faktoren die heißen Phasen. Darunter Angst, Stress und Anspannungen, falsche Ernährung (zu viel Zucker und schnelle Kohlen hydrate, zu wenig Ballaststoffe), Übergewicht, Rauchen und zu wenig Bewegung. Eine gesunde Ernährung und richtige Nährstoffe sind der erste Schritt für mehr Wohlbefinden. Hauptsächlich pflanzlich, viel Eiweiß, Ballaststoffe, gesunde Fette. Besser weglassen: Alkohol, würziges Essen, Kaffee, zuckerhaltiges Essen. Auch wenn Sport allein nicht gegen Hitze-Flushs hilft, baut Bewegung Stress ab, und weniger Stress ist gut gegen aufsteigende Hitze – übrigens auch gegen depressive Verstimmungen. SELF CAREDas sind wir nicht immer, klar. Aber dafür, dass sich unsere Stimmung bessert, können wir tatsächlich einiges tun: Etwa eine Viertelstunde Bewegung, die hilft, Stresshormone abzubauen, einen Waldspaziergang, tanzen zur Lieblingsmusik oder aber Meditation. Nahrungsmittel wie Bananen, Schokolade oder Nudeln fördern ganz gezielt die Ausschüttung von Gute-Laune-Hormonen. Ebenso essenziell ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Mikronährstoffen wie Vitamin C, Magnesium, Eisen oder Zink, die man auch als Supplements ergänzen kann.