Deepfake not Found
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05.06.2026 • 41 Min.
In dieser Folge sprechen wir über Deepfakes und darüber, warum das Thema gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt. Wir greifen den Fall um Ulmen Fernandes auf, ohne eine Schuldfrage zu klären, und ordnen ein, warum solche Fälle einen Nerv treffen: Sie berühren Identität, Stimme, Gesicht, Körper und damit auch Vertrauen.Wir erklären, was Deepfakes sind und wie sich die Technik verändert hat. Früher waren dafür viel Rechenleistung, technisches Wissen und lange Trainingszeiten nötig. Heute reichen oft wenige Sekunden Audiomaterial, um Stimmen lokal auf einem normalen Rechner zu klonen. Dadurch werden Deepfakes einfacher, schneller und im Alltag deutlich zugänglicher.Ein Schwerpunkt liegt auf den Risiken. Wir sprechen über sexualisierte Deepfakes, Betrug, Erpressung, Social Engineering und den Einsatz in Unternehmensbetrug. Als Beispiel nennen wir einen Fall, in dem Mitarbeitende in einer Videokonferenz von mehreren gefälschten Personen und einem Fake-CEO getäuscht wurden. Auch politische Manipulation, gefälschte Nachrichten und Propaganda werden als Beispiele genannt.Wir thematisieren außerdem, wie man sich schützen kann. Wichtig sei es, ruhig zu bleiben, nicht sofort emotional zu reagieren und Inhalte kritisch zu prüfen. Dazu gehören Fragen nach Perspektive, Schatten, Synchronität von Stimme und Mundbewegungen oder auffälligen Details im Bild und Video. Entscheidend sei, nicht alles unbesehen weiterzuleiten.Zum Schluss sprechen wir über positive Anwendungen. Genannt werden historische und künstlerische Formate wie „Chloe vs. History“, Museumsinstallationen, Sprachübersetzungen mit derselben Stimme, Aufklärungskampagnen und der Einsatz verstorbener Sprecher mit Zustimmung der Angehörigen. Wir halten fest, dass es vor allem eine neue Kultur der Verifikation braucht: kritisch bleiben, mehrere Quellen prüfen und nicht jedem Medium sofort glauben.