Dr. Ulrich Ott, führender deutscher Meditationsforscher im Gespräch mit der Academie Kloster Eberbach
Academie Kloster Eberbach
30.09.2026 • 1 Std. 19 Min.
Was sind die wissenschaftlichen Unterschiede zwischen Patanjalis Yogathesen, den Lehren Buddhas und der christlichen Mantrameditation, der Maranatha-Meditation. Dr. Ulrich Ott legt Menschen, die meditieren, in einen Kernspintomografen und schaut ihrem Gehirn dabei zu. Seit über 25 Jahren erforscht der Psychologe und Neurowissenschaftler in Gießen, was in uns vorgeht, wenn wir still werden. Und er übt selbst, seit Jahrzehnten. Was passiert wenn wir meditieren wirklich in unserem Hirn. Hilft es die Hände in besondere Haltungen, sogenannte Mudras zu legen. Helfen Mantren wirklich was in einigen Kulturen versprochen wird. Also räumt der indische Elefantengott Lord Ganesha wirklich unsere Hindernusse aus dem Weg wenn wir dieses Mantra nutzen. Was meint er zu dem Trend junger Menschen, sich durch den Pflanzensaft "Ayahuasca, welcher bei indigenen Völkern zeremoniell eingesetzt wird, angeblich in andere Bewusstseinszustände zu katapultieren. Was sagt ein führender Wissenschaftler zu alle diesem Themen? Dr. Ott erklärt, was im Gehirn kippt, wenn wir abschweifen, warum der Klang eines Mantras mehr zählt als seine Bedeutung und weshalb ein Retreat kein Wellnessurlaub ist, sondern Arbeit. Es geht auch um das, worüber selten gesprochen wird: Wer fängt Menschen auf die durch die Meditation auf die schhiefe Bahn gelangen..? Was passiert wenn man in dem großen Angebotsjungle in die falschen Kreise gerät? Hier gibt Dr. Ott ebenfalls Kurse welche hefen aus einer solchen Krise herauszukommen. Und eine einfache Regel, mit deren Hilfe man spielend Scharlatane enttarnt! Am Ende teilt Ott seine tägliche Praxis — eine Meditation, die er morgens im Bett übt und die, wenn sie sitzt, fünf Atemzüge dauert. Mach doch einfach mal mit! Zu hören überall, wo es Podcasts gibt: Spotify, Apple Podcasts, Deezer und direkt unter academie-Kloster Eberbach.podigee.io