Alles gesagt?
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DIE ZEIT


Podcast

Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern. Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Neben unserem unendlichen Podcast gibt es in der ZEIT und auf zeit.de noch einiges mehr zu entdecken. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/allesgesagt-abo

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  • Wolfram Weimer, übersteht das die CDU? Und Friedrich Merz?

    Vor 5 Tagen4:25:14

    Wolfram Weimer ist Kulturstaatsminister der Bundesregierung – und einer der umstrittensten Amtsinhaber, die dieses Ressort bisher hatte. Er arbeitete als Journalist, Verleger und Medienunternehmer, bevor ihn Friedrich Merz 2025 ins Kabinett holte. Jetzt ist er zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch geht es um Weimers Rolle als Kulturstaatsminister, um die heftige Kritik, die seine Berufung von Beginn an begleitet hat, und um sein freundschaftliches Verhältnis zu Friedrich Merz. Wolfram Weimer spricht über den Erfolg der AfD, über die Krise der CDU und über seine eigenen Fehler im Amt. Er schwärmt vom Erfolg des grünen Politikers Cem Özdemir in Baden-Württemberg und erklärt, wie er selbst zum Feindbild der Rechten wurde. Wenige Tage nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt kreist das Gespräch auch um die politische Mitte in Deutschland, die nach Weimers Eindruck zu lange zu still geblieben ist. Er spricht über einen Wandel in der öffentlichen Debatte von Verteilungs- hin zu Identitätsfragen und darüber, dass historische Orte und nationale Symbole nicht Rechtsradikalen überlassen werden dürften. Wolfram Weimer erinnert sich an sein Studium in Frankfurt, an seine Rebellion gegen 68er-Lehrer und -Professoren und an den Kauf seiner ersten Aktie als Student. Er spricht darüber, dass sich für ihn die Zeit zwischen dem Fall der Mauer 1989 und dem 11. September 2001 so angefühlt habe, als habe sich das Modell einer liberalen marktwirtschaftlichen Gesellschaft durchgesetzt – und warum diese vermeintliche Gewissheit gegenwärtig zu zerbrechen drohe. Wolfram Weimer wurde 1964 in Gelnhausen geboren. Er wuchs in einem Lehrerhaushalt auf und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Portugal. Später studierte er Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft und promovierte über die Bank of North America. Seine journalistische Karriere begann er bei der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, später wurde er Chefredakteur der Tageszeitung »Die Welt«. 2004 gründete er das politische Magazin »Cicero«, dessen Redaktion er als Verleger und Chefredakteur führte. 2011 wurde er kurzzeitig Chefredakteur des Magazins "Focus", 2012 gründete er gemeinsam mit seiner Frau das Unternehmen Weimer Media Group. Nach 4 Stunden und 25 Minuten beendet Wolfram Weimer das Gespräch. Denn das kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel (freie Redakteurin) Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: allesgesagt@zeit.de Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Caroline Wahl, wie schreibt man Bestseller?

    26.08.20262:58:11

    Caroline Wahl wurde mit ihrem Debütroman 22 Bahnen schlagartig zu einem der bekanntesten Namen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Das Buch stand monatelang auf der Bestsellerliste und verkaufte sich über eine Million Mal. Jetzt ist der »Shootingstar der deutschen Literatur«, wie der Spiegel schrieb, zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch erzählt Caroline Wahl, wie sie aus Frust über ihre Arbeit in einem Verlag in Zürich ihren ersten Roman schrieb – in nur drei Monaten, abends und am Wochenende. Sie berichtet von der Resonanz auf die ersten Seiten, von der Auktion um das Manuskript, von ihrem kometenhaften Erfolg und von Lesereisen durch kleine Städte, von einsamen Hotelzimmern und Stofftieren als Begleitern unterwegs. Es geht um das Schreiben als Sprung in andere Lebensrealitäten, um die jungen Frauen in ihren Romanen, die sich unter schwierigen Bedingungen behaupten müssen, und um die Frage, warum gerade sie solche Figuren erzählt, obwohl sie selbst aus einer behüteten Familie stammt. Caroline Wahl spricht über Erfolg und die Angst, ihn wieder zu verlieren, über Öffentlichkeit und die Zuschreibungen, die mit ihr einhergehen, über ihre Liebe zur Mathematik und über ihren neuen Roman: die Geschichte einer jungen Hochstaplerin, die mit wechselnden Identitäten durch soziale Welten driftet. Caroline Wahl wurde 1995 in Mainz geboren, wuchs in Schriesheim bei Heidelberg auf und lebt heute in Kiel. Ihre Mutter war Grundschullehrerin, ihr Vater Chirurg. Früh fand sie über das Lesen zur Literatur; später arbeitete sie in Verlagen. Ihr neuer Roman 1999 Meter über dem Meer erscheint am 26. August 2026 bei Rowohlt. Nach 2 Stunden und 58 Minuten beendet Caroline Wahl das Gespräch, denn das darf bei Alles gesagt? nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Svenja Heinrichs, Sophie Hübner, Vincent Mank, Hannah Schraven, Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: allesgesagt@zeit.de Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Katja Hoyer, wie zerbricht eine Demokratie?

    18.08.20265:31:02

    Sie ist eine der bekanntesten deutschen Historikerinnen und gilt in ihrer Wahlheimat Großbritannien als Deutschlanderklärerin. Sie wird immer dann besonders aufmerksam gelesen, wenn es um die Frage geht, wie Demokratien ins Wanken geraten. 2026 hat sie ein Buch zur Weimarer Republik veröffentlicht, in dem sie von der jungen Demokratie und deren Fall in den Nationalsozialismus erzählt. Jetzt ist Katja Hoyer zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch erklärt sie, welche Lehren wir heute aus der Weimarer Republik ziehen können – und welche nicht. Sie erzählt, wie politische Radikalisierung nicht im Abstrakten, sondern im Alltag beginnt, und fragt, warum Menschen, die vorher eher unpolitisch waren, sich autoritären Bewegungen zuwenden. Ihr Buch »Weimar: Glanz und Grauen der deutschen Geschichte« berichtet auch anhand der Tagebücher des Weimarer Bürgers Carl Weirich von diesen Prozessen. Katja Hoyer spricht auch über das Thema, mit dem sie international bekannt wurde: ihre Forschung zur DDR. Sie selbst ist 1985 in der ehemaligen Wilhelm-Pieck-Stadt Guben in der DDR geboren. Ihr Vater war Offizier in den Luftstreitkräften der NVA und Elektroingenieur, ihre Mutter Lehrerin. Sie berichtet von ihrer Schulzeit in Brandenburg, von ihrem »Dickschädel«, der ihr schon als Schülerin Ärger einbrachte, und davon, wie sie sich mit Harry Potter und BBC-Hörspielen selbst Englisch beibrachte. Heute lebt und schreibt sie in Großbritannien. Und berät König Charles in britisch-deutschen Fragen. Katja Hoyers Buch »Beyond the Wall«, in Deutschland 2023 unter dem Titel »Diesseits der Mauer« erschienen, wurde in ihrer Wahlheimat viel gelesen und in Deutschland kontrovers diskutiert. Im Podcast spricht sie über ihre Methode, Geschichte nicht als Abfolge politischer Ereignisse, sondern über die Lebenswirklichkeiten einzelner Menschen zu erzählen – und warum das mitunter Diskussionen auslöst. Nach 5 Stunden und 31 Minuten beendet Katja Hoyer das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: allesgesagt@zeit.de. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Maren Kroymann, was ist guter Humor?

    30.07.20265:36:55

    Sie ist Schauspielerin und Kabarettistin, Musikerin und Entertainerin. Einem Millionenpublikum wurde sie durch die TV-Serie »Oh Gott, Herr Pfarrer« bekannt, später war sie die Hauptdarstellerin in den nach ihr benannten Comedyserien »Nachtschwester Kroymann« und »Kroymann«. Und jetzt ist Maren Kroymann zu Gast im unendlichen Podcast. Maren Kroymann wurde 1949 im niedersächsischen Walsrode geboren und ist in Tübingen aufgewachsen. Ihr Vater war Professor für Klassische Philologie, ihre Mutter Romanistin. In den 1970er-Jahren zog sie nach West-Berlin und studierte auf Lehramt; 1977 bestand sie das Erste Staatsexamen. Mit ihrem Bühnenprogramm »Auf du und du mit dem Stöckelschuh« wurde Maren Kroymann 1982 dem Kabarettpublikum bekannt, von 1985 an trat sie regelmäßig in der legendären TV-Kabarettsendung »Scheibenwischer« auf. Sie wurde mehrfach mit dem Grimme-Preis und mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr wurden das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und der Verdienstorden des Landes Berlin verliehen. Mit Christoph Amend und Jochen Wegner spricht Maren Kroymann über ihren Weg auf die Bühne und die Rollen ihres Lebens, über Humor und Feminismus – und über die Leihmutterschaftsdebatte, die der Politiker Jens Spahn ausgelöst hat. Sie erinnert sich an ihre schwäbische Heimat, an prägende Aufenthalte in Paris und in den USA – und an ihr Coming-out in den 1990er-Jahren. Außerdem erzählt sie, wie sie während ihres Studiums in den 1970er-Jahren wegen ihrer politischen Haltung von konservativen Professoren auf eine »schwarze Liste« gesetzt wurde. Nach 5 Stunden und 37 Minuten beendet Maren Kroymann das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel (Freie Mitarbeit) Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: allesgesagt@zeit.de. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Lavinia Heisenberg, müssen wir Einstein neu denken?

    02.07.20265:41:54

    Sie gehört zu den profiliertesten Gravitationsforscherinnen ihrer Generation und befasst sich mit den größten Fragen der Physik: Wie funktioniert das Universum – und reicht Einsteins Relativitätstheorie wirklich aus, um es zu beschreiben? Jetzt ist die Physikerin Lavinia Heisenberg zu Gast im unendlichen Podcast. Sie spricht über ihre Forschung zur Schwerkraft, neue Perspektiven auf Einstein und darüber, ob Gravitonen womöglich eine Masse haben. Im Gespräch erzählt Heisenberg, wie früh ihre Faszination für den Kosmos begann. Als Kind sei der Mond für sie eine Konstante gewesen, er habe sie durch verschiedene Lebensphasen und die vielen Umzüge begleitet, die sie damals erlebte. Früh stand für sie fest, dass sie Astronautin werden wollte. Beinahe wäre der Traum in Erfüllung gegangen: Sie bewarb sich für das ESA-Astronautenprogramm und kam unter die letzten 30. Außerdem geht es um Heisenbergs Wissenschaft – um Gravitation, um die Grenzen bestehender Theorien und um ihre Lust, diese neu zu denken. Lavinia Heisenberg studierte Physik in Heidelberg, nachdem sie zuvor auch Medizin und Psychologie in Betracht gezogen hatte. Sie hat in vielen verschiedenen Ländern geforscht, spricht sechs Sprachen fließend und sagt selbst, dass man in jeder Sprache die Welt mit anderen Augen sieht. Heisenberg spricht auch über ihren Weg durch eine Wissenschaft, in der Frauen bis heute unterrepräsentiert sind. Weil an ihrer Schule kein Physik-Leistungskurs zustande kam, musste sie sich zu Beginn des Studiums vieles selbst erarbeiten. Sie erzählt von Professoren, die ihr vom Fach abrieten. Aufhalten ließ sie sich davon nicht: Sie beendete ihr Studium als eine der Besten ihres Jahrgangs. Für schlechte Tage greift sie noch immer zu ihrer »Mondtherapie«, wie sie die Methode selbst lachend im Podcast nennt. Nach fünf Stunden und 43 Minuten beendet sie das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: allesgesagt@zeit.de. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Sebastian Fitzek, wie schreibt man einen Thriller? (Teil 2)

    18.06.20266:25:39

    Er zählt mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge nicht von ihm selbst, sondern vom Veranstaltungsort beendet wurde – nach drei Stunden und 39 Minuten. Nach der denkwürdigen Aufzeichnung in der Elbphilharmonie ist Sebastian Fitzek jetzt wie versprochen zurück – diesmal im Audimax der Universität Hamburg, im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT, live vor 1.200 Gästen. 2026 feiert Sebastian Fitzek sein 20. Jubiläum als Autor. Am 3. Juni 2006 erschien sein Debüt Die Therapie, mittlerweile hat er mehr als 30 Bücher veröffentlicht. Im Gespräch berichtet er, was seit dem Abbruch in der Elbphilharmonie geschehen ist – von der Veröffentlichung seines Thrillers Der Nachbar und seinem Gastauftritt bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten über seinen Ausflug ins Horrorgenre mit dem gemeinsam mit Annika Strauss geschriebenen Roman REM bis hin zu den beiden großen Jubiläumsshows in der Berliner Waldbühne – zwei, weil die Nachfrage so groß war. Fitzek spricht außerdem über seine Erfahrungen als Vater von fünf Kindern – über Bildschirmzeit, Social Media und das Schul- und Bildungssystem. Er beobachtet die wachsende Polarisierung in Deutschland mit Sorge und erklärt, warum er es mutig findet, wenn Künstler wie Bruce Springsteen oder Herbert Grönemeyer sich politisch positionieren – und warum er selbst sich lieber zurückhält. Gemeinsam mit dem Publikum plottet Fitzek live einen Thriller und gibt dabei Einblicke in sein Handwerk: wie er Ideen über Jahre entwickelt, warum er allen Versuchungen der Marktforschung widersteht – und dass er bei jedem neuen Buch immer noch Zweifel hat, ob es gut genug ist. Er verteidigt den inhabergeführten Buchhandel. Und er beschreibt seine Treue zu Berlin – obwohl er 40 Jahre gebraucht hat, um die Stadt zu mögen. Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist in der Charlottenburger Siedlung Eichkamp aufgewachsen. Er studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und machte Karriere im Privatradio als Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Neben Thrillern hat Sebastian Fitzek auch Kinderbücher und Komödien geschrieben. Für seine Psychothriller wurde er unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Nach sechs Stunden und 25 Minuten spricht Sebastian Fitzek schließlich das im ersten Teil vereinbarte Schlusswort: »Löschkanone«. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: allesgesagt@zeit.de. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

Alles gesagt? – Der unendliche Interview-Podcast von ZEIT ONLINE

Ja, die Interviews im Podcast „Alles gesagt?“ dauern oft auch schon mal fünf Stunden und länger. Ob wirklich alles gesagt ist, bestimmen in diesem Podcast die Gäste, die Christoph Amend und Jochen Wegner vom ZEIT-Magazin einladen. Jede Folge ist sofort zu Ende, wenn das Codewort gesagt wurde, das alle Gäste vorher festlegen.

Welche Gäste kommen im Podcast „Alles gesagt?“ zu Wort?

Wirtschaftsminister Robert Habeck machte im April 2018, als er noch kein Minister, sondern lediglich Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen war, den Auftakt. Vor 1.200 Premieren-Zuhörern im Deutschen Schauspielhaus Hamburg brauchte er lediglich 157 Minuten, um festzustellen, dass vorerst alles gesagt war.

Darin geht es natürlich um Robert Habeck, um Politik und warum Flens nicht immer ploppt. Schauspielerin Nina Hoss konnte das in der darauffolgenden Episode mit 96 Minuten sogar noch unterbieten, bevor die damalige Justizministerin Katarina Barley es am 1. Juni 2018 immerhin auf respektable 3 Stunden und 27 Minuten brachte.

Danach wurde die Drei-Stunden-Marke nur noch selten unterboten (u. a. vom englischen Schriftsteller Ian McEwan und dem amerikanischen Schriftsteller Paul Auster; beide Interviews wurden auf Englisch geführt).

Herausragend kurz geriet dagegen das Interview mit Journalist und Tagesschau-Legende Ulrich Wickert, dem das vereinbarte Schlusswort „Giovanni“ leider schon nach zwölf Minuten herausrutschte, woraufhin das Interview mitten im Satz kommentarlos abbrach.

Zum Glück gab es am 24. Mai 2019 eine neue Folge mit Wickert als Wiederholungsgast, die vor Publikum aufgezeichnet wurde. Hierfür hatte man sich sicherheitshalber das etwas schwierigere Schlusswort „Popocatépetl“ ausgesucht.

Was macht den Podcast „Alles gesagt?“ so besonders?

Zum einen natürlich die Länge der geführten Interviews, denn das Ende bestimmen stets die Gäste. Aktuelle Rekordhalterin ist Hadija Haruna-Oelker mit 9 Stunden und 17 Minuten. Dicht gefolgt wird sie von YouTuber Rezo mit 8 Stunden und 40 Minuten.

Dazu kommt die äußerst vielschichtige Auswahl der Interview-Gäste, die von Luisa Neubauer und Ólafur Elíasson über Paul Auster und Annalena Baerbock bis hin zu Günther Jauch oder Rubin Ritter (Zalando-Gründer) reicht.

Außerdem gibt es nette Extras, wie etwa gemeinsam gesungene Lieder, die sich in die Interview-Marathons eingliedern. So hat Sophie Passmann „Bella Ciao“ gesungen, Jana Hensel präsentiert mit den Moderatoren „Go West“ von den Pet Shop Boys und Herbert Grönemeyer schmettert seinen Hit „Männer“ in einer ungewöhnlichen Ukulele-Version.

Wer sind die Podcaster hinter „Alles gesagt?“?

Christoph Amend ist Editorial Director des „ZEIT Magazins“ und wurde 1974 in Gießen geboren, wo er auch Anglistik und Politische Wissenschaften studierte. 1996 war er stellvertretender Redaktionsleiter bei „jetzt“, seit 2004 ist er bei der „ZEIT“ tätig. Sein Podcast-Partner Jochen Wegner wurde 1969 in Karlsruhe geboren. Er besuchte von 1990 bis 1992 die Kölner Journalistenschule, studierte anschließend in Bonn und ist seit 2013 Chefredakteur von „ZEIT ONLINE“.

Weitere Informationen zum „Alles gesagt?“-Podcast

Erstveröffentlichung

  • 23.04.2018

Erscheinungsweise

  • Etwa alle zwei Wochen

Länge der Episoden

  • Unterschiedlich; zwischen 12 Minuten und über 9 Stunden

Genre

  • Gesellschaft

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