Agilität, Change-Mangement, Resilienz und wie das alles zusammengehört | Mit Tim Robert Zanders
Agilität, Change-Mangement, Resilienz und wie das alles zusammengehört | Mit Tim Robert Zanders

Agilität, Change-Mangement, Resilienz und wie das alles zusammengehört | Mit Tim Robert Zanders

Antifragil in der VUKA-Welt: Digitale Transformation zwischen Regulierung und Realität?


21.03.2025 • 52 Min.

Was brauchen Unternehmen, um eine lebendige und agile Kultur zu erschaffen, in der Change kein Problem, sondern eine Normalität ist? Das ist die Kernfrage der neuen Folge vom ChaosHacker Talk von Christof Layher. Der spricht diesmal mit Tim Robert Zanders, seiner persönlichen„go-to-Person“, wenn es um Agilität und Resilienz geht. Denn Tim macht genau das – er zeigt Unternehmen, wie sie agil und resilient agieren. Er stellt direkt klar: Wenn die Kultur nicht stimmt, können wir uns alles andere sparen! Dabei machen die beiden den Vergleich von Systemen, also Teams und Organisationen, zu einzelnen Menschen. Denn jedes System funktioniert wie ein einzelner Mensch! Systeme können dabei aus anderen Kontexten lernen, beispielsweise haben wir Menschen uns ja bei Vögeln abgeschaut, wie auch wir fliegen können. Doch diese Systeme müssen anpassungsfähig und widerstandsfähig sein und ihre Herausforderungen als Chancen sehen und nutzen. Um das Ganze greifbarer zu machen, gibt es ein Beispiel: Einmittelständisches, pharmazeutisches Unternehmen, das merkt, dass es sich durchschütteln muss, um handlungsfähig zu bleiben – was sind also die Schritte dafür? Erstmal: Teile des Ergebnisses in den Prozess integrieren. Und dieOrganisationskultur, die wird direkt geändert. Tim schwört auf Mitarbeiterbefragungen, um die Handlungen GEMEINSAM und nicht nur top-down oder bottom-up durchzuführen. Und Perfektion gibt’s da sowieso nicht, erstmal geht’s darum,anzufangen. Eine Kultur erschafft man dann, indem man sie vorlebt. Damit machen die beiden sich vielleicht unbeliebt, aber es ist relativegal, ob man sich dann an den Scrum-Guide hält oder nicht. Wichtiger ist es, sich an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Führungskräfte fühlen sich dann manchmal übergangen. Die Welt der Führungskräfte besteht auch zu großen Teilen ausGlaubenssätzen und Machtspielchen – das ist einer der größten limitierenden Faktoren im Change-Prozess. Doch bei einer umfassenden Transformation muss man halt auf allen Ebenen agieren. Christof hat da Beispiele aus der Bundeswehr, denn da ist die Führungskraft immer die verantwortliche Person, wenn etwas nicht klappt. Kommunikation ist also eine Führungsaufgabe – und bei der Transformation dürfen sich Führungskräfte erstmal an die eigene Nase fassen. Und wie beim Trainieren im Fitnessstudio muss man den (Wachstums-)Schmerz begrüßen. An diese 4 Schritte solltest du dich bei deiner Kultur-Entwicklung halten: - Enablement und Aufgaben delegieren- Kultur vorleben- Psychologische Sicherheit geben- Wasbraucht der Markt? Das Ergebnis muss mit der eigenen Kulturverschmelzen. Kapitel: 00:00:00 Vorstellung Tim Robert Zanders 00:00:37 Kultur in der Transformation 00:02:51 Systeme funktionieren wie einzelne Menschen 00:06:36 Wie startet man Change im Unternehmen? 00:10:57 Agilität ohne Grenzen 00:14:00 Machtspielchen in der Transformation 00:17:01 Identität im Job 00:18:51 Übung für Transformation 00:22:12 Kommunikation als Führungsaufgabe 00:26:20 Vorleben von Kultur 00:28:52 Fachlich beste Person wird zur Führungskraft 00:32:30 Enablement und Entscheidungen treffen 00:36:39 Pseudo-Agilität 00:41:10 Kultur muss sich hinterfragen 00:44:56 Die Außenwelt bewegt die Kultur 00:47:29 Zwei Fragen an Tim Robert