Enterprise Architecture als Basis für AI und Governance | Roland Woldt
Enterprise Architecture als Basis für AI und Governance | Roland Woldt

Enterprise Architecture als Basis für AI und Governance | Roland Woldt

Antifragil in der VUKA-Welt: Digitale Transformation zwischen Regulierung und Realität?


20.02.2026 • 1 Std. 15 Min.

Wenn wir an IT-Architektur denken, dann oft an Kabel und Boxen. Das ist aber nicht alles, was sich hinter diesem Begriff versteckt! Darüber diskutiert Christof Layher, Host vom ChaosHacker-Talk, mit Roland Woldt. Er hat über 25 Jahre Transformationserfahrung mit dem Hintergrund Process Management, Process Mining und Enterprise Architecture, außerdem ist er Host des Podcasts „Whats Your Baseline“. In Organisationen gibt es wenige Menschen, die verstehen, wie diese überhaupt zusammengebaut ist. Viel wächst historisch und die Verbindungen, die irgendwann entstanden sind, sind nicht mehr übersichtlich. Sich die Enterprise Architecture in Zusammenhang mit Themen wie beispielsweise Data Governance oder AI mal anzuschauen, ist also der erste Tipp von Roland. Dabei wird Architektur oft als IT-Thema betrachtet und auf Systemdiagramme heruntergebrochen. Allerdings gehören hierzu auch Prozesse, Daten, Governance Strategie und Verantwortlichkeiten, sodass Digitalisierungsprojekte nicht isoliert bleiben. Wichtig ist es somit, die verschiedenen Blickwinkel zu betrachten. Roland betrachtet Content, Governance und Adoption wie einen dreibeinigen Hocker, den man ausbalancieren muss. Der wichtigste Teil ist die Adoption, also die Menschen mitzunehmen. Wenn die Mitarbeitenden die Lösungen nicht akzeptieren oder verstehen, wird keine Transformation stattfinden. Die beiden machen sich ein wenig über Agile Methoden lustig. Viele Unternehmen möchten sprintbasiert arbeiten, es wird allerdings kein Zielbild formuliert. Das ist allerdings die Basis für eine erfolgreiche Transformation. Auch Projekte innerhalb des Unternehmens sollten nicht einzeln, sondern immer in Kombination mit dem Zielbild des Unternehmens und der Architektur betrachtet werden. Die Architektur sollte dabei streng in der Strategie aufgehangen sein – wenn man ein Haus baut, dann fragt man doch auch erst einen Architekten für die Planung und zieht diese Person nicht erst am Ende mit in die Planung ein. Im regulierten Life-Science und Pharma-Umfeld nehmen viele Regulatorik oft als Transformations-Hemmer wahr. Christof ist da anderer Meinung, denn diese Regulatorik schafft Rahmenbedingungen. Ein weiteres Thema, das viele bewegt, sind Hype-Themen. Aktuell ist es die KI, die unsere Welt völlig drehen soll, doch eigentlich ist es nur ein Werkzeug. Ohne die Adoption (das „Menschen mitnehmen“) entsteht nicht mehr Wertschöpfung als in der Vor-AI-Zeit. Zum Schluss diskutieren die beiden noch darüber, wie die Gen Z und Alpha in Zukunft arbeiten werden und ob Gründungen immer auf fehlendenOpportunities beruhen. Kapitel: 00:00:00 Vorstellung Roland 00:02:21 Enterprise Architecture 00:09:15 Menschen mitnehmen 00:19:40 Systeme 00:28:20 Ziele definieren 00:37:39 Den Wandel beschreiben 00:45:17 Hype-Themen 00:56:59 Positive Zukunft? 00:59:25 Zwei Fragen an Roland