Archivradio – Geschichte im Original
Archivradio – Geschichte im Original

Archivradio – Geschichte im Original

SWR


Podcast

Historische Aufnahmen und Radioberichte von den ersten Tonaufzeichnungen bis (fast) heute. Das Archivradio der ARD macht Geschichte hör- und die Stimmung vergangener Jahrzehnte fühlbar. Präsentiert von: Gábor Paál, Lukas Meyer-Blankenburg, Maximilian Schönherr und Christoph König. Ein Podcast von SWR, BR, HR, MDR und WDR. https://archivradio.de | Übersicht über alle Beiträge: http://x.swr.de/s/archivradiokatalog

Alle Folgen

  • Georg Picht warnt vor Bildungskatastrophe | 18.7.1964

    06.06.202628:41

    Lehrkräftemangel, marode Schulen – und etliche Kinder, die nicht die Bildung bekommen, die ihrer Begabung entspricht. Das alles beklagt 1964 der bekannte Pädagoge Georg Picht (1913 - 1982). Er warnt: Die schönen Zeiten des Wirtschaftswunders könnten bald vorbei sein.

  • "Wir haben abgetrieben" – Stern-Kampagne, initiiert von Alice Schwarzer | 3.6.1971

    03.06.202613:46

    Es war eine der bekanntesten Titelgeschichten der Zeitschrift "Stern" und zugleich die Kampagne, mit der die Journalistin Alice Schwarzer als Kämpferin für Frauenrechte bundesweit bekannt wurde.

  • Kanzlertausch 1966 – Kiesinger dementiert Ambitionen auf Erhard-Nachfolge | 4.11.1966

    01.06.20266:24

    1966 ist Bundeskanzler Ludwig Erhard drei Jahre im Amt und sein Image ramponiert. Der einstige Star der Wirtschaftswunderjahre hat die Erwartungen nicht erfüllt.

  • Öffentliche Gelöbnis der Bundeswehrsoldaten | 31.5.1996

    30.05.20264:14

    1996 initiiert Bundesverteidigungsminister Volker Rühe ein großes öffentliches Gelöbnis in Berlin. Seitdem gibt es diese Feiern regelmäßig.

  • Start der ICE-Züge – mit peinlicher Panne | 31.5.1991

    29.05.20265:30

    Bis 1991 war der Intercity das Schnellste, was die Bahn zu bieten hatte. Doch dann die Revolution: Bahnfahren mit 250 Stundenkilometern. Von München nach Hamburg in fünfeinhalb Stunden.

  • Wozu „Grundgesetz“ und „Verfassungsgericht“? Carlo Schmid und Adolf Süsterhenn im Parlamentarischen Rat | 8.9.1948

    24.05.20268:31

    Bei den Beratungen im Parlamentarischen Rat 1948 war schon klar: Eine wirksame Verfassung für ganz Deutschland wird es bis auf weiteres nicht geben. Was aber bedeutet das für das entstehende Verfassungswerk – wie provisorisch ist es, wie muss es geschrieben sein, um dem geteilten Zustand gerecht zu werden? Dazu äußert sich Carlo Schmid, der Wortführer der SPD. Er war es auch, der den Begriff „Grundgesetz“ prägt – und am Ende dieser Aufnahme auch für die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold plädiert. In der gleichen Sitzung des Parlamentarischen Rats erklärt Adolf Süsterhenn von der CDU, welche Aufgaben genau das Bundesverfassungsgericht haben soll – Konrad Adenauer habe da klare Vorstellungen: Das Gericht solle den Staat vor den Ländern schützen und umgekehrt, und es soll die Bürger vor einer diktatorischen Mehrheit schützen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass das Gericht nach Karlsruhe kommen würde.