Ich habe einen großen Teil meines Lebens bewiesen, was ich trotz allem kann. Heute frage ich mich: Was, wenn ich gar nichts mehr beweisen muss?
Ich habe einen großen Teil meines Lebens bewiesen, was ich trotz allem kann. Heute frage ich mich: Was, wenn ich gar nichts mehr beweisen muss?

Ich habe einen großen Teil meines Lebens bewiesen, was ich trotz allem kann. Heute frage ich mich: Was, wenn ich gar nichts mehr beweisen muss?

Aufstehen beginnt im Kopf – der Podcast mit Marion Bender


14.08.2026 • 19 Min.

Die Fragen, die mich erreichen, haben sich verändert.Früher wurde ich oft gefragt, wie ich das alles geschafft habe. Woher ich meine Kraft nehme. Und wie ich immer wieder aufgestanden bin.Heute erreichen mich andere Fragen:Muss ich mir noch immer beweisen, dass ich etwas kann? Darf ich dankbar sein und mir trotzdem wünschen, dass manches anders wäre? Wann lohnt es sich durchzuhalten – und wann ist Loslassen die ehrlichere Entscheidung? Darf ich Menschen enttäuschen, wenn ich mehr auf mich selbst höre?Und schließlich die vielleicht größte Frage:Was bedeutet für mich heute eigentlich ein gutes Leben?In dieser persönlichen Q&A-Folge spreche ich darüber, warum aus „Ich kann das trotzdem“ irgendwann ein „Ich muss das trotzdem können“ werden kann. Warum Dankbarkeit kein Deckel auf Traurigkeit und Sehnsucht sein darf. Und warum nicht jede Enttäuschung eines anderen bedeutet, dass die eigene Entscheidung falsch ist.Ein gutes Leben glitzert nicht jeden Tag. Manchmal schwitzt es. Manchmal flucht es. Manchmal braucht es Hilfe beim Hosehochziehen.Und trotzdem kann es ein gutes Leben sein.Denn Aufstehen beginnt im Kopf. Aber Leben beginnt nicht erst, wenn du wieder stehst. Es ist längst da.