Autorengespräch
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Podcast

Unglaubliche Gespräche über den Glauben und die Welt an sich in der modernen Literatur.

Alle Folgen

  • Sabine Weiss über ihren historischen Roman "Der Schrein der Könige"

    Vor 4 Tagen13:10

    Erst seit kurzem kann man mit Sicherheit sagen, dass der Schrein der Heiligen Könige eine Arbeit des Goldschmiedes Nikolaus von Verdun ist. Die Hamburger Autorin hat einen historischen Roman geschrieben, in dem sie Nikolaus von Verdun lebendig werden läßt und schildert, wie und warum er mit seiner Familie nach Köln kam, um dort dann den Schrein zu fertigen. "Der Schrein der Könige" erzählt vom bunten Leben in Köln im späten Mittelalter - ein Leben voller Gegensätze und eine Glaubenswelt, die uns heute fremd erscheint. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin, wie sie sich als Hamburgerin dem Kölner Leben im späten Mittelalter genähert hat und was dieses Leben besonders geprägt hat. https://bastei-luebbe.de/Buecher/Historische-Romane/Der-Schrein-der-Koenige/9783757701840

  • Wer spricht muss bereit sein, sich zu blamieren

    24.04.202619:35

    Daniela Dröscher ist protestantisch aufgewachsen. Schon als Kind habe sie versucht, das Alte Testament zu lesen, erzählt sie im DOMRADIO.DE Interview. In ihrem Leben gab es Zeiten, in denen sie sprachlos war. Zwischen pfälzischem Dialekt und Hochdeutsch fühlte sie sich hin und hergerissen. Wie es dazu kam, wie sie ihren Weg zum souveränen Sprechen gefunden hat und welche Rolle dabei das Bekenntnis zum Missverständnis gespielt hat, davon handelt ihr Buch "Sprechen." Im DOMRADIO äußert sie weiter ihren Verdacht, dass wir viel häufiger beten, als es uns bewußt ist.

  • Lukas Rietzschel spricht über seinen Roman Sanditz

    17.04.202619:23

    Als großer, präziser Gesellschaftsroman über Ostdeutschland wird zurzeit der Roman "Sanditz" von Lukas Rietzschel gefeiert. Rietzschel erzählt in dem Roman die Geschichte einer Familie in der DDR, in den siebziger, den achtziger Jahren, während der Wendezeit bis hin zur Zeit der Corona Pandemie. Ein Roman, der die Sehnsucht der Menschen nach einem bessere Leben spiegelt – ein Roman, der auch von der Bedeutung der evangelischen Gemeinden in der DDR erzählt, und ein Roman, der mit einem sehr persönlichen Gebet endet.

  • Christoph Peters über seinen Roman "Entzug"

    17.03.202620:44

    Christoph Peters hat einen Roman über die Hölle geschrieben, die der alkoholabhängige Ich-Erzähler durchmacht. Sein Roman "Entzug" hat autobiografische Züge, ist aber in erster Linie der gelungene Versuch, für das Thema Alkoholsucht und Entzug eine Sprache und eine literarische Form zu finden. Dabei wird nichts beschönigt und am Ende gibt es die Hoffnung, dass ein Neubeginn möglich ist – und wie sehr sich der Entzug lohnt, denn das Leben ist auch ohne Alkohol ein großes, wunderbares, herrliches Leben. Im DOMRADIO.DE-Interview erzählt Christoph Peters von seinem Weg aus der Alkoholabhängigkeit und warum er jetzt - nach 20 Jahren - einen Roman darüber geschrieben hat. Christoph Peters / "Entzug" / Luchterhand Verlag / 393 Seiten / 24 Eurohttps://www.penguin.de/buecher/christoph-peters-entzug/buch/9783630877853

  • Ute Wegmann schreibt über drei Frauen aus drei Generationen

    12.03.202619:33

    Großmutter, Mutter, Tochter - Hertha, Ellen und Dora, drei Frauen zwischen 1930 und 1990, drei Generationen, geprägt vom Krieg und dem Schweigen der Nachkriegszeit - vom Wirtschaftswunder und der Studentenrevolution. Ute Wegmann läßt in ihrem Roman "Alles soll sehr weiß sein" deutsche Vergangenheit lebendig werden, indem sie den Frauen in der jeweiligen Zeit eine Stimme gibt. Dabei geht es der Autorin nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, Zusammenhänge aufzuzeigen. Denn: "Die Gegenwart hat keine Zukunft, wenn man die Vergangenheit totschweigt". Im DOMRADIO.DE Interview erzählt Ute Wegmann, wie es ihr gelungen ist, den Frauen so nahe zu kommen, dass wir das Gefühl haben, neben ihnen zu sitzen und uns ihre Geschichte und ihre Geschichten erzählen zu lassen.https://www.maroverlag.de/prosa/324-alles-soll-sehr-weiss-sein--9783875126822.htmlAm 14. April stellt Ute Wegmann ihr Buch im Kölner Literaturhaus vorhttps://literaturhaus-koeln.de/programm/lokalrunde-ute-wegmann-bastian-schneider/14-04-2026/

  • Thomas Hettche über seinen Roman "Liebe"

    10.03.202612:45

    "Es gibt die große Liebe", davon ist Thomas Hettche überzeugt. In seinem Roman "Liebe" erzählt er von Anna und Max. Die beiden sind 60 Jahre alt und haben schon einiges an Beziehungserfahrung hinter sich - und dann schlägt die Liebe ein. Was passiert da? Wie erleben Max und Anna diese große Liebe? Im DOMRADIO.DE Interview erzählt der Autor Thomas Hettche von dieser Ewigkeitserfahrung, die auch eine Transzendenzerfahrung ist, eine magische Erfahrung, die das Vorfeld ist, auf dem auch eine religiöse Bindung entstehen kann. "Liebe" von Thomas Hettche / Verlag Kiepenheuer & Witsch / 165 Seiten / 22 Eurohttps://www.kiwi-verlag.de/buch/thomas-hettche-liebe-9783462002041