Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt Oberhausen
Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt Oberhausen

Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt Oberhausen

BBH SV – Wenn Helfen mehr ist als ein Job


Vor 4 Tagen • 1 Std. 7 Min.

Was bedeutet es eigentlich, Vormund für ein Kind oder einen Jugendlichen zu sein? Und was hat dieses Ehrenamt mit Vertrauen, Zeit und persönlicher Beziehung zu tun? In dieser Folge sprechen wir mit Cindy Greul von der Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt Oberhausen. Sie erklärt, was hinter dem oft etwas sperrig klingenden Begriff „Vormundschaft“ steckt und warum es dabei um weit mehr geht als um Unterschriften und rechtliche Entscheidungen. Ein Vormund vertritt Kinder und Jugendliche rechtlich, wenn ihre Eltern das Sorgerecht nicht mehr ausüben können oder dürfen. Dabei steht immer der junge Mensch im Mittelpunkt. Es geht darum, Entscheidungen gemeinsam mit ihm zu treffen, seine Interessen zu vertreten und eine verlässliche Ansprechperson zu sein. Besonders spannend ist der Blick auf die ehrenamtliche Vormundschaft: Zeit miteinander verbringen, Vertrauen aufbauen, zuhören, gemeinsam Dinge unternehmen und auch in schwierigen Situationen an der Seite eines jungen Menschen bleiben. Denn gerade Kinder und Jugendliche, die bereits viele Beziehungsabbrüche erlebt haben, brauchen Beständigkeit und jemanden, der da ist. Cindy Greul erzählt außerdem, wie die Koordinierungsstelle ehrenamtliche Vormünder vorbereitet, begleitet und berät – und warum nicht jeder Vormund für jedes Kind geeignet ist. Entscheidend ist, dass es menschlich passt und eine vertrauensvolle Beziehung entstehen kann. Eine Folge über Verantwortung, Nähe und die besondere Aufgabe, für einen jungen Menschen eine konstante Bezugsperson zu sein.