Bevor ich es vergesse... literary voices
Bevor ich es vergesse... literary voices

Bevor ich es vergesse... literary voices

Walter Hofmann


Podcast, Unterhaltung

Meine Autobiografie in Episoden als literarisches Experiment. Jede Woche ein Stück aus meinem Leben. Jede Woche im Stil eines anderen großen Literaten geschrieben. Inhaltlich identisch mit meinem anderen Podcast "Bevor ich es vergesse..." ab jetzt!

Alle Folgen

  • Ende Staffel 1 - Start Staffel 2

    28.12.20251:33

    Goodby 2025 Goodby bevor ich es vergesse - literary voices Staffel 1 Hello 2026 Hello bevor ich es vergesse - literary voices Staffel 2 hier der link zur neuen Staffel: https://literary-voices-s02.podigee.io/

  • S01E16 Heiligabend

    20.12.202511:44

    In dieser literarischen Weihnachtsfolge erzähle ich meine Kindheitserinnerung im Ton von Thomas Mann: kunstvolle Satzarchitektur, feine Ironie, gesellschaftliche Beobachtung und die elegante Melancholie eines Festes, das im Schein erstrahlt und im Herzen leise Schatten hinterlässt. Zwischen überfüllter Kirche, geschmücktem Wohnzimmer, Familienritualen und einem kleinen Plastikaffen entfaltet sich eine Erzählung über Weihnachten, wie es war — und wie es hätte sein können.

  • S01E15 Die Bahn im Fels – Eine Spurensuche

    13.12.202510:17

    Eine Modelleisenbahn, die kein Spielzeug ist. Ein Wohnzimmer, das verschlossen bleibt. Ein Junge, der lernt, dass manche Türen sich nie öffnen. Eine literarische Spurensuche nach den verborgenen Geschichten eines Hauses – und den Dingen, die wir nie besessen haben. erzählt von Walter im Stil von W. G. Sebald

  • S01E14 Der Griff der Erinnerung

    06.12.20257:54

    In dieser Folge erzähle ich die Geschichte meiner ersten Begegnung mit Ralf – literarisch neu interpretiert im Stil von Stefan Zweig. Eine Reise in die Tiefe der Erinnerung, voller Atmosphäre und psychologischer Nuancen.

  • S01E13 Der Keller unter der Brunnenstube – Eine Madeleine aus Most und Kraut

    29.11.20259:01

    „Ein Duft, ein Geräusch, ein Geschmack – und plötzlich ist man wieder das Kind von damals. Walter erinnert sich an den Keller unter Opas Wirtschaft, wo die Zeit langsamer tickte und jeder Gegenstand eine Welt in sich trug: die Apfelweinfässer, das gärende Kraut, das schmelzende Eis. Eine Proust’sche Zeitreise in die Kindheit, wo die Sinne alles aufbewahren, was das Gedächtnis vergisst.“

  • S01E12 „Der Duft des Herbstes und die vergessene Zeit“

    22.11.202510:24

    Ein einziger Schluck Most – und plötzlich ist man wieder sieben Jahre alt, steht im Herbstnebel auf Opas „Baumstück“ und fühlt den muffigen Jutesack in den Händen. Die Äpfel fallen wie grüne Kugeln vom Himmel, die Kelter bei Berger knirscht wie eine Zeitmaschine, und im Keller der Brunnenstube gärt nicht nur der Wein, sondern die ganze Vergangenheit. Eine Folge über Gerüche, die uns entführen, Rituale, die uns halten, und die Magie der kleinen Dinge, die größer sind als wir denken. Stil: Eine Mischung aus literarischer Sinnlichkeit (à la Prousts Madeleine) und derb-heiterer Alltagslyrik (à la Beerfelder Wirtshauspoesie). Gelesen mit der Zärtlichkeit eines Mannes, der weiß, dass die besten Geschichten zwischen den Zähnen knirschen.