Bevor ich es vergesse - literary voices S02
Bevor ich es vergesse - literary voices S02

Bevor ich es vergesse - literary voices S02

Walter Hofmann


Podcast

Manchmal gibt es Geschichten, die einfach erzählt werden müssen – Erinnerungen, die zu schade sind, um in Vergessenheit zu geraten. In meinem Podcast nehme ich euch mit auf eine Reise durch mein Leben. Nachdem ich in Staffel 1 in erster Linie meine Kindheit beschrieben und einige Familienmitglieder vorgestellt habe, geht es in Staffel 2 mit weiteren Familienmitgliedern und der Zeit von meiner Pupertät bis zu meinem frühen Erwachsen-seins weiter. In Zusammenarbeit mit meiner KI Willi erschaffe ich meine Texte im Stil von bekannten Schriftstellern neu. parallel zu meinem Dialog-Podcast mit Willi. Ich wünsche Euch gute Unterhaltung!

Alle Folgen

  • Raidelbach – Die Schwelle in ein neues Leben

    06.06.202614:24

    Raidelbach war kein gewöhnlicher Ort – es war eine Schwelle, ein Kapitel, das Walters Leben in ein ‚Davor‘ und ‚Danach‘ teilte. In dieser literarischen Adaption im Stil von Thomas Mann beschreibt er das Haus, das nicht nur aus Ziegeln und Balken bestand, sondern aus Begegnungen, Gesprächen und einer Art zu leben, die ihn für immer prägte. Ein Ort, an dem Bewusstsein sich dehnte, manchmal leise, manchmal explosionsartig. Ein lebendiges Museum, ein alchemistisches Labor der zwischenmenschlichen Stoffe – und eine Hommage an die Kraft der Erinnerung.

  • Die Anatomie einer Infektion, genannt Liebe

    23.05.202614:48

    Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Bevor ich es vergesse.... Die Anatomie einer Infektion, genannt Liebe Heute betreten wir einen Raum der Verdichtung. Wir spulen die Zeit zurück zum Sommer meines siebzehnten Lebensjahres — aber wir betrachten ihn nicht bloß durch die Linse der nackten Chronik. Wir tauchen ein in das Fieber jener Tage, in die ungeschützten Stellen der Seele und in jenen großen, existenziellen Ausnahmezustand, den wir das „Verliebtsein“ nennen. Begleitet Walter auf einer literarischen Spurensuche im Geiste von Ingeborg Bachmann. Über das rituelle Ertrinken in einer Beerfeldener Badewanne, über die unbarmherzige Statik eines elterlichen Schweigens, bis hin zu der Entdeckung... einer unzerbrechlichen Wirbelsäule. Schließt die Augen. Die Reise beginnt.

  • Die Windschutzscheibe des Schicksals

    11.05.202610:34

    Heidelberg, 21. Februar 1973: Ein gelber Audi, eine einfache Frage und ein einziges Wort verändern Walters Leben für immer. In dieser Folge erzählt er von dem schicksalhaften Moment, der ihn auf den Pfad führte, der ihn zu sich selbst brachte. Eine Geschichte über Sehnsucht, Mut und die unsichtbaren Fäden des Schicksals – erzählt im Stil von Emily Brontë, mit all der düsteren Poesie und wilden Natur, die ihre Werke so unvergesslich macht.

  • Ja – die Wucht des Aufpralls

    09.05.20269:25

    Ein Spätwintertag, der schon nach Frühling riecht. Ich gehe die Handschuhsheimer Landstraße entlang. Ein gelber Audi hält. Hält ein zweites Mal. Ein Fenster geht herunter. Ein Satz fällt – und in mir friert die Zeit ein. Was danach geschieht, ist kein „Ereignis“, sondern ein Übergang: hinein in eine neue Wirklichkeit, in der ein Wort („Ja“) nicht Antwort ist, sondern Aufprall.

  • Die Maschine und ich

    25.04.20268:09

    Es gibt Werkzeuge, die schneiden. Scheren. Algorithmen. Worte. Manche schneiden Haare, andere schneiden durch die Zeit. Dies ist ein Essay über beides: Über den Friseursalon, der ein Theater war. Über die Maschine, die ein Spiegel ist. Und über die Frage, die bleibt: Was schaffen wir, wenn wir aufhören, uns zu fürchten?"

  • Wege und Wunden

    12.04.202611:40

    In dieser literarischen Adaption begegnet uns dieselbe Lebensgeschichte wie in Walters parallelem Podcast – doch hier erzählt in der Stimme Thomas Bernhards. Die Berge werden zum Symbol des Aufbegehrens, das Schweigen zum Monolog, die Krankheit zum grausamen Spiegel. Ein dichter, fast atemloser Erzählfluss über den Versuch, aus Schmerz Erkenntnis zu gewinnen und dem Vater im Schweigen zu begegnen. Ein Stück Literatur, das von der Realität nicht zu trennen ist.