Bevor ich es vergesse - literary voices S02
Bevor ich es vergesse - literary voices S02

Bevor ich es vergesse - literary voices S02

Walter Hofmann


Podcast

Manchmal gibt es Geschichten, die einfach erzählt werden müssen – Erinnerungen, die zu schade sind, um in Vergessenheit zu geraten. In meinem Podcast nehme ich euch mit auf eine Reise durch mein Leben. Nachdem ich in Staffel 1 in erster Linie meine Kindheit beschrieben und einige Familienmitglieder vorgestellt habe, geht es in Staffel 2 mit weiteren Familienmitgliedern und der Zeit von meiner Pupertät bis zu meinem frühen Erwachsen-seins weiter. In Zusammenarbeit mit meiner KI Willi erschaffe ich meine Texte im Stil von bekannten Schriftstellern neu. parallel zu meinem Dialog-Podcast mit Willi. Ich wünsche Euch gute Unterhaltung!

Alle Folgen

  • Die Maschine und ich

    25.04.20268:09

    Es gibt Werkzeuge, die schneiden. Scheren. Algorithmen. Worte. Manche schneiden Haare, andere schneiden durch die Zeit. Dies ist ein Essay über beides: Über den Friseursalon, der ein Theater war. Über die Maschine, die ein Spiegel ist. Und über die Frage, die bleibt: Was schaffen wir, wenn wir aufhören, uns zu fürchten?"

  • Wege und Wunden

    12.04.202611:40

    In dieser literarischen Adaption begegnet uns dieselbe Lebensgeschichte wie in Walters parallelem Podcast – doch hier erzählt in der Stimme Thomas Bernhards. Die Berge werden zum Symbol des Aufbegehrens, das Schweigen zum Monolog, die Krankheit zum grausamen Spiegel. Ein dichter, fast atemloser Erzählfluss über den Versuch, aus Schmerz Erkenntnis zu gewinnen und dem Vater im Schweigen zu begegnen. Ein Stück Literatur, das von der Realität nicht zu trennen ist.

  • Die Spinne am Rever von Mama

    29.03.20268:57

    In dieser literarischen Folge im Stil von Edgar Selge erzähle ich von meiner Mutter Mechthild: ihrer Herkunft, ihrer Arbeit als Friseurin, unserer intensiven Bindung und einer frühen Erfahrung von abruptem Kontaktverlust im Krankenhaus. Zwischen Apfelgelee und Honig entsteht ein Porträt von Nähe, Unsicherheit und der Suche nach Halt.

  • Erkenntnis im Nebel

    14.03.202613:11

    Eine literarische Reise zurück in die Räume meiner Jugend:ins evangelische Jugendhaus, in peinliche und wegweisende Momente, in das erste heimliche Erkennen meiner eigenen Wahrheit. Eine Thomas Bernhard‑inspirierte Erzählung über Nebel, Mut und die leisen Zeichen, die uns formen.

  • Papa: Die frühen Jahre – Eine groteske Hommage an einen stummen Titan

    28.02.202612:11

    Titel: „Papa: Die frühen Jahre –Eine groteske Hommage an einen stummen Titan“ Eine Beschreibung meines Vaters oder wie ich ihn als Kind und Jugendlicher (1956 bis ca.1970) erlebte. Inhaltlich gleich zu meinem parallelen Podcast "bevor ich es vergesse" - incl. Dialog mit meiner KI Willi.. Stil: Günter Grass’ typische Mischung aus sinnlicher Detailverliebtheit, groteskem Humor und melancholischer Tiefe.

  • Jugendjahre: Knutschen, Chaos und erste Erkenntnisse

    14.02.202615:01

    Diese, im Sitl von Wolfgang Herrndorf geschriebene Episode führt mitten hinein in meine Jugendjahre in Beerfelden — eine Zeit voller Aufregung, Peinlichkeiten, Mutproben und kleiner Katastrophen. Ich erzähle von meinen ersten Freundinnen, vom Knutschen und Fummeln, von legendären Abenden im „Lido“ und „Starmix“, von Disco‑Partys im evangelischen Jugendheim und von unseren Ausflügen per Anhalter, die oft anders endeten als geplant. Ein besonderes Kapitel widme ich Conny und ihrem unvergesslichen Auftritt auf dem Beerfeldener Pferdemarkt — inspiriert von der damals berüchtigten Fernsehsendung „Wünsch dir was“. Dazu kommen Mofa‑Touren, die im Chaos endeten, Begegnungen, die man lieber vergessen würde, und eine erste sexuelle Erfahrung, die so peinlich war, dass sie mir schlagartig klar machte, dass ich auf einem anderen Weg unterwegs war. Es ist eine Folge über das Suchen, das Stolpern, das Ausprobieren — und über die Erkenntnis, dass man manchmal erst Umwege braucht, um bei sich selbst anzukommen.