Bibelperspektiven
Bibelperspektiven

Bibelperspektiven

Klaus Dripke


Podcast, Gesellschaft

Für wen sind die Bücher der Bibel geschrieben worden? Für die Kirchen? Für die Eingeweihten in eine religiöse Kultur, die sich mit den theologischen Begriffen auskennen und deshalb sofort verstehen, was dort geschrieben steht? Der Eindruck lässt sich nicht immer vermeiden - es sind Texte, die zumeist ein gewisses Vorverständnis voraussetzen. Zugleich haben aber diese Texte eine eigene, geradezu geheimnisvolle Qualität, eine Art "Wirkmacht", die bei vielen Menschen eine Ahnung von einer ganz anderen Wirklichkeit anregt, von einer Welt, die hinter der äußerlich erfahrbaren Welt bis in die tiefste Tiefe unseres Menschseins hinein wirksam wird. Dieser Podcast will dabei helfen, Perspektiven dieser "anderen Welt" zu fördern, indem unsere alltäglichen Erfahrungen mit uns selbst und mit anderen als Einstieg verwendet werden, um Aspekte eines ausgewählten Bibeltextes so direkt wie möglich als Zugang zu einer Wahrheit zu nutzen, die alles durchdringt und trägt und unser Denken, Fühlen, Empfinden und Wollen grundlegend verändern kann.

Alle Folgen

  • "Da wird sein Heulen und Zähneklappern."

    Vor 6 Tagen14:32

    Ein Gleichnis Jesu wirft Fragen auf: Wieso wird so streng mit denen umgegangen, die einer Einladung nicht nachkommen und die auf einem Fest nicht richtig gekleidet sind? Wen betrifft dieses Gleichnis? Nur diejenigen, die von Jesus nichts wissen wollen? Oder - alle ...?

  • "... sie kamen scharf aneinander ..."

    07.06.202614:39

    Sollte es nicht unter Christinnen und Christen möglich sein, sich zu einigen und Kompromisse zu finden? In manchen Situationen gibt es aber unvereinbare Standpunkte, so wie in einem heftigen Streit zwischen Paulus und Barnabas, von dem die Apostelgeschichte berichtet.

  • "... und gebe dir Frieden."

    31.05.202615:14

    Manchmal will ein Vorhaben nicht glücken und es scheint geradezu ein "Fluch" darauf zu liegen. Und manchmal gelingt etwas so gut, dass es uns irgendwie "gesegnet" erscheint. Diese alltäglichen Erfahrungen helfen beim Verständnis des bekannten "Aaronitischen Segens".

  • "Denn fleischlich gesinnt sein ist der Tod ..."

    24.05.202614:34

    Sich ärgern über etwas, das anders läuft, als man es sich in den Kopf gesetzt hat - mit dieser alltäglichsten aller alltäglichen Reaktionen beginnt etwas, was Paulus im Römerbrief "fleischlich" nennt und was einen kleinen, meist unbeachteten "Tod" nach sich zieht. Paulus wirbt für ein "geistliches" Leben zur Bewahrung unserer innersten Lebendigkeit.

  • "Hütet euch aber vor den Menschen ..."

    17.05.202611:03

    Wenn Jesus seine Jünger "wie Schafe mitten unter die Wölfe" senden will, dann klingt das recht bedrohlich und nicht gerade attraktiv. Wenn wir diesen Auftrag aber annehmen wollen, dann sollten wir auch den zweiten Satz verstehen, in dem er rät, dabei "klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben" zu sein.

  • "... jedermanns Kehricht ..."

    10.05.202611:01

    Paulus bereitet seine Gemeinde in Korinth darauf vor, dass das Leben in der Nachfolge Jesu Hass und Widerstand hervorrufen wird. Er selbst ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass er sich von diesem Hass nicht anstecken ließ und niemals mit Rache antwortete.